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Wir freuen uns auf eine normalisierte Rennradreise-Saison 2022! Sie ist möglich dank euch!

Fodara Vedla (1972 m)

Der nächste Morgen

Auffahrten

Von Renko – Die Auffahrt beginnt etwa zehn Kilometer nördlich von Cortina d’Ampezzo auf der Strecke der SS51 Strada Alemagna (Cortina – Toblach/Misurina). Die Abzweigung ist nicht zu verfehlen, sie befindet sich genau an der einzigen Spitzkehre zwischen Cortina und dem sanften Übergang Im Gemärk westlich von Schluderbach.
Ganz am Anfang müssen Autofahrer ihre Wagen abstellen – eine Schranke verbietet die Weiterfahrt. Es dürfen nur Jeeps eines Taxi-Dienstes die Strecke bis zum Ra Stua befahren (in der Feriensaison zum Teil dichte Folge).
Das einspurige Sträßchen könnte im Vergleich zur SS51 unterschiedlicher nicht sein. Bereits am Anfang geht die Steigung auf gut 20 %. Diese lange, kraftraubende Rampe wird dann durch ein recht langes, leicht an Höhe verlierendes Flachstück abgelöst, bevor es dann wieder sehr steil zur Sache geht. Die Piste führt neben einem wilden Bach. Erst am Ende des Steilhanges folgen Kehren, danach flacht die Straße ab vor der Hütte Ra Stua.

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Von Renko – Für Tourenfahrer und Mountainbiker (sowie Rennradfahrer mit Wanderschuhen und Landschaftsgenuss an oberster Stelle) setzt sich der Bergtraum fort, oder beginnt besser gesagt erst recht hinter der Ra-Stua-Hütte. Die nun leicht geschotterte Piste überwindet zuerst eine kleine Rampe, bevor sie erneut flacher wird. Schon hier genießt man in einem tiefen, flachen, breiten Tal mit Steilwänden eine absolut Spitzenberglandschaft. Hier gibt es dank der Felswände einen Echo-Effekt: man hört Wanderer reden oder schreien, auch wenn sie schon weit weg sind.
Die Hauptpiste auf die Sennes-Hütte ist wegen der Steilheit und grobem Zustand berüchtigt. Eine als Radweg gekennzeichnete Piste biegt links ab und führt ziemlich steil mittels zahlloser engster Spitzkehren 400 Höhenmeter aus dem Tal heraus – für Radler mit Gepäck vielleicht nicht durchgehend fahrbar. Aber das spielt ja auch keine Rolle – für Tourenfahrer steht die Landschaft sowieso an erster Stelle.
Danach führt die Piste durch eine märchenhafte flache Hochalmlandschaft zur Sommersiedlung Fodara Vedla mit Hüttenwirtschaft. Von hier führt eine Piste weiter zur Sennes-Hütte (ebenfalls Restaurant und Übernachtung); die andere, meist schauderhaft steile Piste führt hinab zur Pederü-Hütte am oberen Ende des flachen Rautals (Val dai Tamersc).

Im Vergleich zum kinderleichten SS51 nach Toblach ist diese Variante in Richtung Gadertal (Val Badia) und Bruneck besonders für Tourenfahrer mit Gepäck eine enorme Herausforderung, aber nach Meinung des Autors eines der absoluten Highlights der Ostalpen.

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Von Renko – Die Auffahrt in die malerische Welt von Rautal, Fanes-Alm und Sennes-Alm beginnt im Dörfchen Longega/Zwischenwasser (dreizehn Kilometer südlich von Bruneck, Gader-Tal). Bei nur moderater Steigung fährt man in das schmale Rautal und erreicht nach vier Kilometern den Kurort San Vigilio. Hier biegt das schmale, durchwegs bis zum Pass geteerte Strässchen auf den Furkelsattel und weiter hinab nach Olang östlich von Bruneck ab.
Danach hat man auf der nun mautpflichtigen Straße seine Ruhe. Bei leichtem Höhengewinn fährt man durch ein trogartiges Tal mit steilen Wänden. Die Mischung aus Tannenbäumen und herumliegenden Steinen erinnert eher an die Rockies als die Alpen.
Nach sechzehn Kilometern ist die renovierte und modernisierte Berghütte Ücia da Pederu bereits erreicht. Für Rennradfahrer bieten die Weiterfahrten auf den Fodara Vedla sowie die Fanes-Alm wegen fehlenden Belags und hohen Steigungswerten leider keine Fortsetzung.

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00:48:27 | 19.07.2009
gigi
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Dolce Vita
00:53:41 | 04.01.2015
gigi
Von Renko – Die Fortsetzung von der Pederü-Hütte auf den Maiensäss Fodara Vedla führt mittels Serpentinen durch eine extrem steile Bergspalte und könnte zur bequemen, steigungsarmen Zufahrt aus Longega unterschiedlicher nicht sein.
Schon vor der Hütte endet die Asphaltierung. Die erste Rampe ist mäßig geschottert und führt mit einer geschätzten Steigung von 13 % bis zur ersten Kehre. Nun beginnt die Härteprobe für Radfahrer. Die Piste ist nun wegen der Steilheit betoniert. Nach der ersten Kehre nimmt die Steigung zu, dann folgt sofort eine weitere Kehre. Nun muss der Biker gegen die Steigungswerte von über 20 %, den Splitt und Schotter auf der in die Jahre gekommene Betonpiste ankämpfen und dabei noch den Weg durch die vielen Wanderer finden.
In der vierten Kehre erreicht die Steigung auf der Innenbahn die heldenhafte one-in-two, dann folgt eine ganz kurze Verschnaufpause. Die nächste Kehre leitet eine lange, zuerst gut 30 % steile Rampe ein, die nie zu Ende gehen will. Bei leicht abnehmender Steigung geht der Beton in Schotter über. Die Steigung beginnt zu schwanken, man verlässt die klemmende Enge der Bergspalte.
Weiter oben wirkt die Landschaft ein wenig sanfter. Dann folgt wieder eine kurze, enorm steile, geschotterte Rampe, ehe die Steigung auf null hinunter geht. Fodara Vedla ist erreicht...

Diese seltsam steile Auffahrt ist selbst mit dem MTB eine enorme Herausforderung. Wegen der Kürze sollte man trotzdem hoch, auch wenn es im Sattel nicht geht, denn die Almlandschaft von Fodara Vedla und Sennes ist einzigartig, zudem geht es von Fodara Vedla bis nach Cortina d’Ampezzo nur bergab...

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