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Forca d'Acero (1535 m)

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Rennradreisen von quäldich.de

quäldich-Rennradreise zum Forca d'Acero

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Zum Beispiel Abruzzen-Giro vom 29.05. bis 06.06.2021

Auffahrten

Von AP – Kommt man von Pescasseroli herab, beginnt der Weg zur Forca d’Acero an der Kreuzung unterhalb von Opi. Kommt man durch das Tal des Sangro vom Lago di Barrea her, so beginnt die Straße schon etwa ein Kilometer vor Opi merklich anzusteigen. An der Kreuzung ist die Forca ausgeschildert.
Die Anfahrt zum Pass ist weder lang noch steil. Über drei Viertel des Wegs geht es mit einem Steigungsschnitt von 5 % voran, dann wird es sogar noch flacher.
Im wesentlichen verläuft die Straße durch bewaldetes Gebiet. Das heißt aber nicht, dass man außer Bäumen nichts von der idyllischen Landschaft des Nationalparks sieht. Ganz im Gegenteil, man bekommt einen schönen Eindruck von der Südwestecke des Schutzgebiets, sprich den Monti della Meta. Prominenter Berg dort ist der kegelförmige Monte Amaro, der mit etwas über 1800 m Höhe fast tausend Meter niedriger ist als sein Namensvetter im Parco Nazionale della Majella. Auch sehr reizvoll ist der Bergkessel am Nordrand der Monti della Meta, den man um Kilometer 7 herum nicht übersehen kann. Sobald die Steigung auf dem neunten Kilometer nachlässt, beginnt auch schon der in der Allgemeinbeschreibung erwähnte Buchenwald, durch den man in flotter Fahrt der Passhöhe entgegenpedaliert.

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00:55:00 | 03.09.2013
quältsichgern
Dolce Vita
Von Droopy – Ausgangspunkt ist die quirlige Kleinstadt Sora. Bekannt ist der Ort am Fuße der Monte Ernici durch seine zahlreichen Kirchen, Klöster und Kapellen – ein geistliches Zentrum. Wer nur kurz durch die Stadt fliegt, ist allerdings froh, dass er dem hektischen Gewimmel schnell entkommt.
Von den drei möglichen Südvarianten ist diese Auffahrt sicherlich die Hauptstrecke in den Parco Nazionale d’Abruzzo, Lazio e Molise. Die beiden anderen Strecken, SP 226 via Alvito und SR 509 ab Atina, münden beide in diese Auffahrt ein. Und auch der Giro d’Italia ist bereits viermal hier hochgeklettert. Die Straße ist relativ breit und in ordentlichem Zustand, aber keineswegs langweilig. Der Weg kurvt sich immerfort einen Bergrücken hinauf, bevor er in einer schönen S-Kurven-Kombination seinen Scheitel erreicht. Der Höhepunkt der Passstrecke.
Auf fast der gesamten Trassenführung gibt es schöne Tiefblicke. Mit gerade einmal 4,4 Prozent im Schnitt und einer maximalen Amplitude bei etwa 7 oder 8 Prozent zählt er außerdem zur Kategorie „kontemplatives Pedalieren”. Vor der Einmündung der Südostvariante aus Atina, kurz vor der 1000 m-Höhengrenze, geht es sogar gut zwei Kilometer mit leichtem Gefälle bergab – ziemlich entspannend. Die knapp 1300 Hm wollen trotzdem erst einmal eingefahren werden, und das kann dauern.
Der Scheitel selbst ist hingegen reizarm: schattiger Buchenwald, Bikertreff. Apropos Biker: Hierzu noch eine Verkehrsmeldung: Die Forca d’Acero ist aufgrund ihres guten Ausbauszustandes an Sonntagen leider auch eine Motorradrennstrecke. Trotz einer Vorinformation durch den einheimischen Hotelier waren die Hinweise mangels zeitlicher Alternativen für die Katz und ein Selbsttest angezeigt.
Fazit: Es gab zwar keine nervigen Rudelbildungen wie in den Dolomiten, dafür konnten aber fast alle überholenden Zweiräder der Superbikeklasse zugeordnet werden, mit entsprechenden Ambitionen auf Topspeed versteht sich. Und auch die schöne S-Kurve im oberen Abschnitt war leider zur Applauskurve umfunktioniert. Punktabzug. Ansonsten ist die Forca d’Acero aber uneingeschränkt zu empfehlen. Normalerweise nichts los hier und freie Fahrt.
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