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Forca di Penne (918 m)

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Auffahrten

Von Droopy – Wir starten am Fuße des Gran Sasso zwischen Olivenbaumplantagen. Auf dem ersten Stück bis Ofena werden nur wenige Höhenmeter gemacht. Wer aufmerksam nach rechts schaut, kann die kleine Passfurche bereits erkennen. Nachteilig auf der gesamten Strecke ist die komplette Baumlosigkeit. Der natürliche Gegner hier sind nicht die Steigungsprozente, sondern Mutter Sonne oder Wind und Wetter.
Nach gut neun Kilometern erreichen wir den Abzweig zum Valico di Capo la Serra. Bis dato sind schon 300 Höhenmeter geschafft, ein baldiges Ende somit in Sicht. Die Straße kurvt entlang des Berghanges Meter für Meter nach oben. Mit wunderbarer Souplesse lassen sich die Landschaft und die schönen Fernblicke genießen. Nach einer finalen Linkskurve können wir den alten Wachturm ins Visier nehmen und uns eine von zwei Abfahrtsstrecken aussuchen.
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Von Droopy – Diese Route ist für Ortsfremde nur schwer zu identifizieren. Die Weinhügel der Provinz Pescara streben hier wie mächtige Rippen vom Gran Sasso in Richtung Adria. Wer keine Reliefkarte zur Hand hat und den vermeintlich kürzeren Weg wählt, muss unversehens den ein oder anderen steilen Höhenmeter mehr nehmen.
Daher als Tipp eine kleine Anfahrtsbeschreibung aus dem Pescaratal: Ein idealer Startpunkt wäre Scafa. Dort queren wir die Eisenbahn und fahren die Regionalstraße nach Alanno. Hinter dem Friedhof am Ortsausgang dann abwärts in Richtung Prati und Colle San Luca. Auf der SP25 dann links halten bis zur Kreuzung mit der SP54. Ab hier ist auch die Forca die Penne ausgeschildert.
Mit Erreichen der SP25 sind wir übrigens bereits auf einer „Rippe“, die nur noch bergwärts führt. Der felsige Berg über den Weinreben ist übrigens der Colle Rotondo. Von Osten her gesehen wirkt er zunächst nur wie ein klobiger normaler Steinhaufen. Während wir in einem weiten Bogen zur Forca klettern, lohnt immer mal wieder ein Blick nach links. Von dieser Seite gesehen bekommt der Colle Rotondo auf einmal einen spitzen Zipfel und ähnelt dem sprechenden Hut aus den Harry Potter-Filmen. Was es nicht alles gibt in den Abruzzen.
Überhaupt ist die Wegführung sehr schön. Je nach Wegmarke können wir entweder zum Gran Sasso oder zur mächtigen Majella schauen, dazwischen die Dörfer auf den Hügelkuppen und der leckere Wein. Hier wird übrigens Montepulciano d’Abruzzo angebaut. Kein großes Gewächs wie der Barolo, aber passend zur Gegend. Intensiv rot bis violette Farbe, trocken und harmonisch im Geschmack und mit geringer Säure. Komplexe Aromen von roten Früchten bis hin zu Gewürznoten. Der Autor hat schon so manche Flasche des Winters geköpft und die sommerlichen Abruzzen auf dem Gaumen verspürt. Insofern unbedingt probieren.
Abwechslung bringt auch die Streckenführung. Im oberen Teil wartet noch die ein oder andere Serpentine, bevor wir uns von der Provinz Pescara verabschieden können. Abzugspunkte gibt es leider für den Straßenzustand. Kurze Stücke sind zwar neu asphaltiert, dafür gibt es aber auch den ein oder anderen Schlaglochabschnitt. Es hält sich die Waage. Bergauf ist das freilich kein Problem, daher ist diese Seite auch ein klarer Auffahrtstipp.
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