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Forsthaus Rothekreuz (604 m)

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Auffahrten

Von majortom – Die lange Anfahrt zum Forsthaus Rothekreuz beginnt in Einruhr, am südlichsten Zipfel des Rursees gelegen und im Sommer ein ziemlich überlaufenes Naherholungsgebiet mit Strandbad, Minigolf und allem was sonst noch so dazu gehört. Einruhr verlassen wir zunächst in südöstlicher Richtung auf der B266, denn die ersten 700 m sind identisch mit der motorradverseuchten Westanfahrt nach Herhahn.
Doch sobald wir dann rechts in Richtung Erkensruhr abgebogen sind, lassen wir das Verkehrschaos hinter uns und befinden uns in einem ruhigen, idyllischen Seitental der Rur. Bei kaum wahrnehmbarer Steigung näheren wir uns Erkensruhr (2,4 km), wo sich ein Kur- und Wellnesshotel an das nächste reiht. Davon lassen wir uns jedoch nicht weiter stören, sondern folgen einfach der Hauptstraße weiter in das Tal hinein, die schon bald im Wald verschwindet, und deren Zustand immer schlechter wird. Nun hat man zwei Möglichkeiten, entweder verflucht man den Autor und kehrt um, oder man erträgt die desolate Straße und hofft auf Besserung.
Man glaubt es kaum, aber es wird tatsächlich besser. Die Straße führt jetzt bis zu einer Ansammlung von ein paar Häusern am linken Hang namens Hirschrott, doch wir müssen schon vorher an einer Schranke vorbei und dem unscheinbareren Weg rechts hinauf folgen. Dieser ist jedoch bald schon wieder anständig asphaltiert, auch wenn Verschmutzung des Untergrunds natürlich nie ausgeschlossen werden kann. Bei weiterhin moderater Steigung gelangen wir so zur ersten Kehre.
Auf die erste Kehre folgt sofort eine zweite, und im weiteren Verlauf der Auffahrt kommen dann nochmal zwei Kehrenkombinationen. Der Asphaltzustand ist weiterhin tolerabel, wenn auch wieder einige sehr desolate Stücke drin sind. Dies ändert sich jedoch mit der letzten Kehre, die gleichzeitig die Einmündung in einen etwas breiteren, perfekt asphaltierten Weg ist (8,4 km). Diese Forststraße wird wohl auch von den Nationalpark-Rangern benutzt, und die wollen in ihren Geländewagen selbstverständlich komfortable Straßen...
Das letzte Stück bis zum Forsthaus ist dann nahezu flach, teilweise sogar leicht abfallend. Insgesamt gesehen wird der höchste Punkt der Auffahrt jedoch kurz vor dem Forsthaus erreicht, so dass wir den Pass auch nach diesem benennen. Folgt man der Forststraße, so erreicht man nach weiteren 1,9 km den Parkplatz Rothekreuz an der Bundesstraße zwischen Schleiden und Monschau.

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Von kletterkünstler – Diese Premiumauffahrt der Rureifel nimmt ihren Ausgang in Dedenborn im idyllischen Rurtal. Einsam, malerisch, aussichtsreich, nahezu märchenhaft und ein unverschämt grandioser Belag für ein unbedeutendes, für den öffentlichen Verkehr gesperrtes Forststräßchen sind die Attribute dieser wundervollen Strecke.
Die Waldstraße zweigt beim Dorfladen in südliche Richtung ab, und egal aus welcher Richtung wir kommen, wir müssen zuvor in jedem Fall ein paar Höhenmeter erklimmen. Aus Richtung Rursee kommend gewinnt man innerhalb Dedenborns durch drei Kehren hindurch rund 74 Höhenmeter, aus Westen sind es sehr moderate 55 Höhenmeter.
Die ersten Höhenmeter gewinnen wir nun auch innerhalb des Ortes. Zwischen den Häusern erhaschen wir immer wieder hübsche Blicke ins Tal. Haben wir Dedenborn verlassen, tauchen wir sogleich auf vorübergehend sehr schlechtem Weg in den Wald ein. Die Steigung bleibt sportlich. Nach wenigen Metern stellen wir auch schon hocherfreut fest, dass wir nun auf bestem Untergrund unterwegs sind.
In einem langen Linksbogen lichtet sich der Wald zur Rechten etwas, während uns linker Hand Dedenborn und das Rurtal zu Füßen liegen, auf das wir zwischen Bäumen und Buschwerk immer mal wieder einen tollen Blick genießen dürfen. Hier steht auch eine Bank, allerdings reichlich ungünstig, da man auf ihr sitzend nur auf die davor stehenden Bäume und Büsche schaut. Wieder vom Wald eingenommen, durchfahren wir die einzige Kehre dieses Anstiegs.
Wenige hundert Meter später öffnet sich der schattige Wald wieder, der zuvor immer wieder hübsche Ausblicke auf die bewaldeten Hügel rund um das malerische Rurtal zulässt. Zur Linken erstreckt sich nun eine sommers saftig grüne Wiese, das sensationell asphaltierte Sträßlein flacht ab und wir passieren ein einsam in diesem Naturparadies herumstehendes Haus, dessen Eigentümer durchaus zu beneiden ist.
Wir tauchen wieder kurz zwischen den Bäumen ab, dann öffnet sich die Landschaft zur Rechten und bei dem sich bietenden Panorama dürfte jedem das Herz aufgehen. Wer hier an einem etwas zugewucherten Tisch samt Sitzbänken nicht rastet und die grandiose Aussicht genießt, ist selbst Schuld. Uns liegt hier das tief eingeschnittene Rurtal zu Füßen. Auf den gegenüberliegenden Hügeln erblicken wir die Dörfchen Eicherscheid und Huppenbroich. Einfach traumhaft, wenn das Wetter mitspielt! Und wir befinden uns hier in absoluter Abgeschiedenheit, und trotzdem existiert dieses Asphaltband unbändiger Schönheit.
Wer es geschafft hat, sich von diesem romantischen wie märchenhaften Kleinod und der zauberhaften Aussicht loszureißen, pedaliert weiter auf nur leicht ansteigendem Wege durch den mal dichteren, mal lichteren Eifelwald. Ein paar Lichtungen und Kurven lockern die Kletterei etwas auf. Mit zunehmender Höhe dominieren Fichten gegenüber den Laubbäumen.
Nach insgesamt 6,2 absolvierten Kilometern mündet von links die oben beschriebene Strecke aus Erkensruhr in unser feines Sträßlein. Nun ist es nur noch ein Katzensprung bis zum Forsthaus, hinter welchem es nach einer kurzen Senke kurzzeitig noch einmal etwas steiler wird. Aber da ist der eigentliche, hier beschriebene Anstieg ja schon beendet. Die Maximalhöhe, die auf dem Weg zur B258, erreicht wird, liegt bei 620 Metern. Dabei kann man die Aussicht über die offenen Höhen rund um die Heckendörfer Rohren und Höfen oberhalb von Monschau nach Herzenslust genießen.

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