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Fredes (1092 m)

Fredes15.

Auffahrten

Von AP – Man durchquert La Sénia einfach auf der Hauptstraße und ist damit schon in der richtigen Richtung unterwegs. Die Landstraße fällt für etwas mehr als einen halben Kilometer ab ins Tal des riu de la Sénia. Auf der ersten Brücke über den Bach überfährt man die Grenze zur valencianischen Gemeinschaft, und damit möge die Auffahrt beginnen!
Auf den ersten drei Kilometern gewinnt man allerdings kaum an Höhe. Die Straße verläuft zuerst nach Norden und knickt später nach Westen ab. Das enge Tal, fast schon eine Schlucht, die der Bach in die Kalkfelsen gefräst hat, macht einen beschaulichen Eindruck. Teilweise stehen Häuser am Straßenrand oder etwas erhöht davon. Auch ein Campingplatz mit Holzbungalows wird passiert.
An der dritten Brücke über den Bach biegt nach rechts ein Weg ab zur Cova dels Rossegadors, in der sich vor Jahrtausenden Menschen künstlerisch verwirklicht haben. Beim Namen der Höhle bin ich mir nicht sicher, ob damit „rosegadors” gemeint ist. Dann wäre dies nämliche eine Nagetier-Höhle.
Direkt hinter der Brücke steigt die Straße steiler durch ein, zwei kleine Tunnels zur Staumauer des Pantà de Ulldecona an. Warum der Stausee nach Ulldecona, das doch mehr als 20 km entfernt liegt, benannt ist und nicht nach La Sénia, erschließt sich mir nicht. Die Straße führt flach am westlichen Seitenarm des Stausees entlang. Für ein paar Kilometer ist der Belag etwas ruppig, bessert sich aber, sobald die Steigung wieder anzieht. Von einem Serpentinen-Doppelschlag aus sieht man die Gebäude des Klosters über sich. Bis man den Abzweig zum Kloster erreicht, muss man allerdings noch ein paar Kilometer im Kiefernwald zurücklegen.
Dabei gelangt man an eine Kreuzung, an der man rechts nach Fredes abbiegt. Sprich, die Hauptstraße führt über das Dorf Benifassà und trifft oberhalb davon auf die oben erwähnte zweite Anfahrt nach Fredes von Castell de Cabres her. Die Straße über Benifassà kann somit auch als Variante der Südostauffahrt nach Fredes gefahren werden.
Vor der Zufahrt zum Kloster rauscht man über ein Gefälle kurz nach unten, dahinter zieht die Straße an einem Berghang nach oben. Die Ausblicke werden nun immer weiter und schöner, je höher man kommt. Mitten am Hang liegen drei Serpentinen eng übereinander geschachtelt, hier dürften auf der steilsten Stelle der Auffahrt für ein paar Meter mehr als 10 % Steigung geknackt werden. Ansonsten ist ab dem Ende des Stausees mit einem Kilometerschnitt von nur 4 bis 6 % zu rechnen.
Auf dem siebzehnten Kilometer der Auffahrt führt die Straße durch einen kleinen Durchbruch quasi ins Innere der Berge, womit der Schlussabschnitt eingeläutet wird. Der Hochpunkt ist halbrechts zu erahnen. Bis dahin gilt es noch ein paar kurze Rampen und einige Serpentinen zu überwinden. Die schwungvolle Straßenführung wird geadelt von famosen Ausblicken auf die von bizarren Felsen geprägten Höhen der Ports.
Vom Hochpunkt aus fällt die Straße auf eine Hochebene ab. Sobald das Gefälle ausläuft, kommt man auch schon vor den wenigen Häusern von Fredes an. Bei meinem Besuch mitten im Winter machte das Dorf seinem Namen keine Ehre, was mit der extrem warmen Wetterlage (23 Grad mittags in La Sénia) zu tun hatte.
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