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Garmil (1841 m) Garmilsattel

IMG 7504.

Auffahrten

Von Uwe – Diese Auffahrt ist durchaus lohnend und mit Abstrichen eventuell auch mit dem Rennrad machbar, sofern man sich gelegentlich ein Stück Fußweg zumutet. Einige der nicht asphaltierten Abschnitte sind weder steil noch grob und somit auch vorsichtig befahrbar. Man kann auch, sofern man nicht unbedingt eine komplette Überfahrt mit dem Renner machen will, auch nur bis zur Bergstation der Seilbahn Sonntag–Stein fahren (nur ein kurzer Kiesabschnitt, der nicht steil ist) oder mit einem etwas längeren, auch nicht steilen Kiesabschnitt bis zur Unterpartnom-Alpe fahren.
Erst nach der Unterpartnom-Alpe wird es schlechter bis zur Oberpartnom-Alpe / Breithornhütte. Es handelt sich aber auch nur um einen Kilometer mit gröberem Schotter. Erstaunlicherweise ist die Strecke von Oberpartnom bis zum Sattel komplett asphaltiert, dafür aber bocksteil.
Soweit zum Fahrbahnbelag, jetzt die Strecke von Anfang beginnend. Wir starten in Sonntag gegenüber der Kirche und verlassen die L 193 hinunter ins Tal der Lutz über einen asphaltierten Güterweg. Auf die Beschilderung habe ich nicht geachtet, da ich mich im Großen Walstertal noch nie verirrt habe. Wir müssen auch ganz hinunter zum Fluss, da uns nichts geschenkt werden soll und wir uns jeden Meter sauber verdienen müssen.
Ab der Brücke über die Lutz (796 m) geht es allmählich zur Sache und wir folgen immer dem offensichtlichen Hauptweg bergauf vorbei an etlichen Einzelhöfen und gepflegten Wiesen. Im sogenannten Bickelwald kommen wir nach 4 km auf 1098 m Höhe an eine Abzweigung, wo wir weiter geradeaus fahren. Rechts geht es komplett geschottert zur Steris-Alpe. Diese Strecke ist bestenfalls mit einem Graveller mit entsprechender Ausstattung machbar.
Auf unserer Weiterfahrt zum kleinen Weiler Stein haben wir einen übersichtlichen Abschnitt mit Kiesbelag zu befahren, der uns aber auch mit dem Renner nicht erschrecken sollte. Weiter geht es von Stein zur Bergstation der Seilbahn, die als Kabinenseilbahn ganz stumpf das Tal quert. Die Seilbahnkunden sollten also etwas schwindelfrei sein, zumindest wenn ich mit meinen Familienmitgliedern in der Kabine bin und dumme Sprüche absetze. ;-)
Man kann an der Seilbahn getrost auch mit dem Renner die Fahrt fortsetzen und sich ab Steinbild-Vorsäß auf ordentlichem Kies bis zur Unterpartnomalpe (Jausenstation) bewegen. In der Nähe des ausgeschilderten Grillplatzes Steinbild kommen wir an einem Kletterfelsen, genannt Wandfluh vorbei. Unterwegs bis hierhin wechselt die Aussicht immer wieder zwischen Blicken ins hintere Große Walsertal mit dem sogenannten Metzgertobel und zu den Gipfeln der Zitterklapfengruppe. Auch die Berge um den Hochtannbergpass herum werden sichtbar. Und gegenüber sehen wir die Auffahrt zum Faschinajoch und den Walserkamm mit seinen grünen Gipfeln. Gelegentlich können wir auch aus dem Tal heraus blicken und die Berge um den Säntis (CH) herum sehen.
Wie oben schon erwähnt, haben wir von Unterpartnom bis Oberpartnom den schlechtesten Abschnitt mit grobem Schotter auf einer Länge von einem Kilometer zu überstehen. Hier macht es mit dem Renner wenig Sinn, es fahrend zu versuchen. An der Breithornhütte auf Oberpartnom gibt es Gastronomie. Der weitere Weg bis zum Garmil ist wieder asphaltiert, sehr kehrenreich und bocksteil. Auf dem Sattel sehen wir majestätisch vor uns die Rote Wand (2704 m) und daneben den Talkessel der Laguz-Alpe.
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Von Uwe – Auch wenn die Zahlen für eine Auffahrt zum Garmil nicht so bedeutend sind, so dürfen wir nicht vergessen, dass wir zunächst den langen, aber nicht schweren Aufstieg zur Laguz-Alpe zu bewältigen haben. Und auch hier müssen wir erst einmal den dortigen Startort erreichen. Da die Laguz-Alpe eine eigene Beschreibung hat, sei hier nur darauf verwiesen. Auf der Laguz-Alpe gibt es eine Einkehrmöglichkeit, die vielleicht nach der langen Anreise relevant ist.
Unser Anstieg beginnt am ehemaligen Wanderparkplatz kurz vor der Laguz-Alpe und führt auf Asphalt aus dem Tal kommend nach links steil bergauf. Wir durchfahren einige Kurven und haben zwischenzeitlich auch mal recht steile Passagen zu überstehen.
Nach 1,3 Kilometern überfahren wir einen kleinen Zwischensattel (ohne Höhe zu verlieren) und der Asphalt endet. Ab hier haben wir noch etwa einen Kilometer bis zur Passhöhe zu absolvieren, die wir auch schon sehen können. Der Schotter ist relativ grob und teilweise lose. Mit dem Graveller war der Weg aber gut zu befahren.
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