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Wir freuen uns auf eine normalisierte Rennradreise-Saison 2022! Sie ist möglich dank euch!

Gorges de l'Areuse (785 m)

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Rennradreisen von quäldich.de

quäldich-Rennradreise zum Gorges de l'Areuse

quäldich.de bietet eine Rennradreise am Gorges de l'Areuse an. Hauptsache bergauf!

Zum Beispiel Fernfahrt Freiburg-Marseille vom 24.06. bis 04.07.2022

Auffahrten

Von majortom – Die Auffahrt beginnt unserer Definition nach in Praz, einem kleinen Ortsteil der am Unterlauf der Areuse gelegenen Gemeinde Boudry. Man kann sich an der Bahnlinie zwischen Neuchâtel und Yverdon orientieren, die hier auf einer kleinen Brücke überquert wird. An der westlich davon gelegenen Kreuzung, wo auch diverse Radrouten ausgeschildert sind, ist der Startpunkt. Wir folgen dabei der Radroute 94 nach Fleurier und Noiraigue.
Die technischen Daten der Auffahrt, 341 Hm auf 8,1 km, klingen nicht besonders aufregend. Man muss jedoch beachten, dass sich die Höhenmeter sehr ungleich auf die Strecke verteilen, es auch eine kurze Zwischenabfahrt gibt und einige Rampen mit Steigungen deutlich jenseits der zehn Prozent zu überwinden sind.
Mit der ersten Rampe werden wir gleich zu Beginn konfrontiert, als es noch in offenem Gelände die Route des Chéseaux hinaufgeht. Etwa einen Kilometer steigt die Straße an, wobei wir nach ca. 600 m rechts der Radrouten-Ausschilderung folgend in den Chemin de Bettefontaine abbiegen müssen und kurz darauf ein Schild das Verbot der Weiterfahrt für Kraftfahrzeuge ankündigt. Ab hier sind wir – nun im dichten Wald angekommen – also ohne störenden Verkehr unterwegs.
Der Asphalt ist recht rau und holprig, als wir nun auf dem zweiten Kilometer in die Schlucht abfahren, die wir zuvor schon als Einschnitt im Gebirge sehen konnten. Den Fluss sehen wir nun rechts neben uns plätschern und am anderen Ufer türmen sich die senkrechten Felsen auf. Es handelt sich hier um den wohl schönsten Abschnitt der gesamten Schlucht.
Sogleich verlassen wir wieder das Niveau des Flusses und die zweite Rampe führt uns quer zum Hang nun wieder aufwärts. Der Wald wird dichter und wir können den Fluss zwar noch hören, nun aber nicht mehr sehen. Die Rampe geht dann in ein Flachstück zwischen Kilometer 3 und 6,5 der Auffahrt über. Zwischendrin erreichen wir die kleine, aus etwa drei Häusern bestehende Siedlung Champ du Moulin.
Der finale Abschnitt hat es dann nochmal in sich. Endgültig verlassen wir den Talgrund, da die Areuse hier durch mehrere Wasserfälle den Großteil des Höhenunterschieds vom Val de Travers überwindet. Wir weichen nun abermals an den Hang aus, um denselben Höhenunterschied bergauf zu bewältigen. Über drei rasch aufeinanderfolgende Kehren liegen Steigungswerte deutlich über 10 % an, und nach einem kurzen Flachstück folgen nochmal zwei steile Kehren. Dann spuckt uns plötzlich der Wald aus und vor uns liegt das Hochtal Val de Travers.
Eine kurze Abfahrt führt uns nun nach Noiraigue, wo wir für die Weiterfahrt entlang der Areuse die Wahl zwischen der Hauptstraße 10 sowie der über Wirtschaftswege führenden Radroute haben.
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00:45:36 | 01.06.2019
DairDude
Dolce Vita
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