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Großer Mückenkopf (485 m) Braunsberg

Auffahrten

Von paelzman – Der Anstieg beginnt nördlich von Dahn am Neudahner Weiher. Am einfachsten finden wir diesen, wenn wir der Beschilderung des sehr schönen Pamina-Radwegs folgen, der von Wissembourg und Hinterweidenthal kommend am Waldrand durch das Tal der Lauter führt. Am Einstiegspunkt müssen wir dann nur der Beschilderung nach Fischbach und Eppenbrunn folgen, um die Anfahrt zu beginnen.
Am Neudahner Weiher vorbei passieren wir zuerst einige große Campingplätze. Die ersten 4 km absolvieren wir bei kaum merklicher Steigung, doch die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 40 km/h hat für uns trotzdem eher theoretische Natur.
Wir fahren stets an der rechten Seite des wundervoll idyllischen Moosbachtals. Der Belag ist hier wie im folgenden gut, lediglich auf gelegentliche Löcher und für Forstwege übliche Verschmutzungen müssen wir uns einstellen. Auf der linken Talseite erkennen wir nach etwa 3 km eine Art Bunker, was sicher ein Relikt der US Army ist.
Ab dem fünften Kilometer ändert sich nun die Charakteristik des Anstiegs. Wir verlassen das Moosbachtal, und lassen uns sogleich vom dichten Wald umschlingen. Auch die Steigung zieht deutlich in Richtung zweistelliger Werte an. Nach recht gerader Streckenführung zu Beginn haben wir nun auch viele engen Kurven zu absolvieren, und die Steigung pendelt sich bald auf angenehme 7 % ein. Nach etwa 7 km warten außerdem noch einige hundert Meter Naturstraße auf uns, die aber problemlos zu absolvieren sind.
Eine überraschend auftauchende Kreuzung erwartet uns nun nach etwas mehr als 8 km. Hier verlassen wir die Beschilderung nach Fischbach/Eppenbrunn, da diese auf einem Waldweg weitergeht. Wir könnten nun die nach rechts führende Asphaltstraße nehmen, um auf den Braunsberg zu gelangen. Wie eingangs beschrieben befindet sich hier eine große freie Fläche, wo sich einst die Raketenabschussrampe befand. Der Weg führt dann weiter zur Roten Hohl (siehe auch die alternative Anfahrtsbeschreibung von dort aus).
Wir folgen dem Weg allerdings geradeaus, um zum Großen Mückenkopf zu gelangen. Der Weg wird nun sofort ca. 10 % steil und ist stark verschmutzt. Bergauf fahrend ist dies kein Problem, doch bergab wollen wir hier Vorsicht walten lassen!
Der Weg führt nun durch einige engen Kurven in Hanglage zum Hochpunkt. Die bergseitige Böschung ist mittels einer durchgehenden Betonmauer geschützt, damit die Straße ausreichend breit für Militärfahrzeuge gebaut werden konnte. An einem Abzweig etwa zur Mitte dieses Schlussanstiegs haben wir nun die Wahl: entweder rechtsseitig kurz und steil fahren, oder links etwas flacher auf längerer Wegstrecke. Beide Wege vereinigen sich wieder nach kurzer Zeit, und wir nehmen die letzten 300 m in Angriff, die um den Gipfel herum führen.
Unvermittelt endet der Weg an einer freien Fläche, die heute eine Wiese beheimatet und früher angesprochenen Feuerleitbereich ertragen musste. Sehr bizarr, dass hier einst eine strategische Anlage der US Army ihren Dienst verrichtet hat, wo heute wieder die Natur regiert, und nur noch eine Sendeanlage für Mobilfunk an die moderne Zivilisation erinnert.

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Von paelzman – Vom Hochpunkt Rote Hohl aus fahren wir auf den unscheinbaren Asphaltweg in östlicher Richtung. Die starke Verschmutzung sollte uns dabei nicht von einer Befahrung abhalten, da diese bald nachlassen wird.
Nach 2 km bei angenehmer Steigung in dichtem Wald öffnet sich dieser unerwartet auf der linken Seite, und wir erblicken eine große freie Fläche. Hier haben wir nun die ehemalige Raketenabschussrampe auf dem Braunsberg erreicht, auf die heute nichts mehr hin deutet. Wir haben mit dem Braunsberg nun einen ersten Hochpunkt erreicht, der uns gnädige 90 Hm gekostet hat.
Wir folgen der Straße, und verlieren auf den folgenden 2 km wieder etwa 50 Hm, bevor wir auf die in der Nordanfahrt beschriebene Kreuzung treffen. Wir halten uns rechts, und der Weg ist damit identisch zu eben dieser Nordanfahrt.

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