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Hardangervidda (1248 m) Dyranut

Diesen bekannten Blick erhascht man abseits der Hauptroute am Fossli Hotel.

Auffahrten

Von Reinhard – Wir legen als Startpunkt der Westauffahrt den Ort Eidfjord am Eidfjord fest, auch wenn auf den ersten 7 km bis Øvre Eidfjord nur ein minimaler Höhengewinn erreicht wird. Das liegt insbesondere daran, dass flussaufwärts vom Fjord aus mit dem Eidfjordvatnet schon bald ein größerer See erreicht wird, an dessen südlicher Felswand die Straße zunächst nicht weiter ansteigen muss. Während Autofahrer die meiste Zeit in Tunneln verbringen müssen, dürfen wir die eindrucksvolle Umgebung größtenteils bei Tageslicht und dem Blick auf den See erleben.
Am Ende des Sees führt der Radweg zurück auf die Straße und erreicht mit Øvre Eidfjord die letzte Ortschaft vorm Wasserfall. Der Ort lässt sich auf der Hauptstraße oder der parallel geführten Radstrecke durchfahren. Es folgt die Erklimmung des Måbødalen (der Fluss heißt aber offenbar Bjoreio), das am Vøringsfossen endet. Nach Überquerung des Bjoreio sind zunächst 4 km auf der Straße zurückzulegen, die nun zunehmend steiler wird. Bevor langsame Radler den auffahrenden Verkehr allerdings zu sehr beeinträchtigen, werden sie erfreulicherweise umgelenkt auf die alte Straße, die schon seit 1916 besteht. Während man dort die linke Talseite hinaufklettert, sieht man die neue, seit 1986 fertiggestellte Straße wieder einmal im Berg verschwinden, wo sie über eine längere Schleife gleich ein paar Steigungsprozente einsparen kann. Unserem Weg bleibt wenig Platz zwischen der fast senkrechten Felswand linker Hand und dem Fluss, der sich zur Rechten den Weg durchs Geröll bahnt. Eine Brücke führt allerdings schon bald wieder zurück auf die rechte Flussseite, wo die Straße wieder aus dem Berg getreten ist, um gleich darauf im knapp 2 km langen Måbøtunnelen zu verschwinden. Die alte Straße führt an dieser Stelle links um den Berg herum, zum Zeitpunkt der Befahrung im Juni 2014 war dieser Abschnitt allerdings wegen Steinschlags gesperrt und Radfahrer wurden in den spärlich beleuchteten Tunnel gebeten. Dass man hier mit ordentlicher Beleuchtung gut beraten ist, versteht sich von selbst. Auf der neuen Straße folgen noch zwei weitere spaghettiartig in den Berg verlegte Tunnel. Der Radfahrer darf über Kehren an der Felswand weiter hinauf und von oben ein teils lustiges Straßengewirr begutachten. Wenn sich alte und neue Straße wieder aneinander schmiegen, wird endlich der Blick auf den Vøringsfossen frei. Darüber erkennt man das Fossli Hotel, zu dem man im späteren Verlauf unbedingt einen Abstecher (gut 1 km Sackgasse) machen sollte, um noch einmal von oben über die Wasserfälle und das tief eingeschnittene Måbødalen zu schauen. Postkartenmotiv!
Nach landschaftlich mitreißenden 18 km ab Eidfjord wird es nach Verlassen des Tals und mit Ankunft auf der Hardangervidda beschaulicher. Auf knapp 800 m Höhe wird das Sysendalen mit dem Wintersportort (v.a. Langlaufloipen) Maurset nahezu flach durchfahren, bevor noch einmal zehn sanft ansteigende Kilometer zu den Hütten von Dyranut folgen, auf denen die endlose Weide zunehmend mit Schnee bedeckt sein kann.

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