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Herzberg (591 m) Saalburg

Die Abzweigung in der Nähe der Saalburg.

Auffahrten

Von AP – Um ehrlich zu sein, ist diese Auffahrt zum Herzberg einem Rennradler nur bedingt zu empfehlen. Das liegt zum einen daran, dass der erste Teil der Auffahrt über eine der am stärksten ausgelasteten Bundesstraßen des Taunus (die B456 zwischen Bad Homburg und Usingen) verläuft. Zum anderen führt der zweite Teil der Auffahrt zwar über einen fast verkehrsfreien Forstweg, der aber nur teilweise asphaltiert ist. Wer sich trotzdem nicht abschrecken lassen will, der möge der untenstehenden Beschreibung folgen.
Der Startpunkt auf der Saalburgchaussee liegt in einer Senke auf Höhe des Abzweigs zum Bad Homburger Golfclub. Die Straße führt kerzengerade über einen Kilometer im Wald hinauf und wird mit jedem Meter ein bisschen steiler. Und da sie auch schön breit mit drei Spuren ausgebaut ist, drehen viele Verkehrsteilnehmer die Motoren ihrer Vehikel bis zum Anschlag auf. Hinter der Geraden kurbelt man in der sogenannte Horex-Kurve nach links, in der schon mancher in den Wald abflog. Ein Kiesbett wie auf einem Rennkurs wäre dort wohl angebracht.
Die sich anschließende zweite Gerade ist etwas länger und flacher und bringt den todesverachtenden Radler zum Kulminationspunkt der Bundesstraße, dem Saalburgpass auf 415 m Höhe. Dort biegt man bei Kilometer 2,8 von der Bundesstraße in Richtung Saalburg ab und schlägt drei Kreuze ob des überstandenen Schreckens. Auf den letzten Metern vor dem Pass verläuft rechts neben der Straße ein asphaltierter Weg im Wald, über den im ersten Kommentar zu dieser Auffahrt Weiteres zu lesen ist. Nie würde eine Alternative wertvoller sein als bei dieser Auffahrt.
Direkt hinter der Abzweigung passiert man ein Gasthaus, biegt gleich noch mal links ab, sieht die Mauern der Saalburg durch die Bäume hindurch und biegt ein letztes Mal nach links, der Beschilderung zum Herzbergturm folgend. Nun ist man auf dem oben erwähnten schmalen Waldweg angekommen, auf dem man gemütlich bergan fährt.
Hinter Kilometer 4 endet der Asphalt auf einem kleinen Parkplatz. Von dort an verlockt die Piste nicht zu Jubelstürmen, ist aber mit dem Rennrad auch bei regnerischem Wetter befahrbar. Das steilste Stück der Auffahrt wartet bei Kilometer 5, die Rampe dürfte deutlich über 10 % Steigung haben. Hinter der Rampe wird die Piste immer flacher; auf dem letzten halben Kilometer gibt es sogar keine nennenswerte Steigung bis auf das Rämplein zum Turm hoch. Falls das Ausflugslokal oben geöffnet ist, sollte man aufpassen, dass man in den Radschuhen nicht auf der Treppe wegrutscht und sich den Knöchel bricht, denn auch das soll dort oben schon vorgekommen sein.
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