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Himmelreich (Leinach) (341 m) Kahlberg

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Auffahrten

Von tobsi – Achthundert Meter könnten so kurz sein, wenn nicht dabei über 100 Höhenmeter überwunden werden müssen. Und genau diese müssen hinauf ins Himmelreich bezwungen werden. Etwas außerhalb von Leinach auf dem Weg in Richtung Johannishof geht es nach rechts auf einen schmalen, unscheinbaren Weg, der zunächst gar nicht danach aussieht, so steil zu sein.
Ein genauerer Blick nach dem Abbiegen verheißt aber nichts gutes, denn der Weg zieht geradewegs den Berg hinauf in eine kleine Ferienhaussiedlung und verschwindet kurz darauf mit einer Linkskurve hinter Büschen und Bäumen. Der steilste Teil des Anstiegs ist damit eingeläutet. Die Straße nimmt sogleich einen Rechtsknick, um wieder höhenmeterfressend den Hang hochzuklettern. Pendelbewegungen mit dem Rad auf dem schmalen Sträßchen sind kaum möglich und ein entgegenkommendes Gefährt wird fast zwangsläufig zum Absteigen führen.
Nach einer leichten Rechtskurve hat man es dann bald schon geschafft. Es wird langsam etwas flacher, wir queren eine Straße und ab da kann man die Beine etwas hochnehmen, ohne dass man droht stehenzubleiben. Kurz nach Überquerung der Querstraße ist dann auch der Hochpunkt erreicht, von wo aus man nach rechts fahrend wieder hinunter nach Leinach fahren könnte, um das Himmelreich ein zweites Mal in Angriff zu nehmen, sofern man möchte.
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Von Velocipedicus – Es gibt auch eine doppelt so lange, entschärfte Tour. Diese beginnt ebenfalls in (bis 1978 gebräuchlich: Unter-) Leinach, am Lamm-Eck, das nach dem abgerissenen Gasthaus zum Lamm benannt ist. Nach den ersten steigungsintensiven Metern in der Raiffeisenstraße verflacht es ausgerechnet in der Steigstraße, zumindest im Ort.
Wir bleiben immer geradeaus und kommen so automatisch außerhalb des Ortes in den Steigweg. Hier nimmt die Steigung auch wieder sportliche Züge (8–10 %) an und wir bewegen uns an Weinbergshängen, aber auch vielen stillgelegten Flächen vorbei. Linker Hand ist Leinach, in der Ferne sind weitere Hänge im Blick. Die Ferienhausanlage ist je nach Jahreszeit mehr oder weniger bewohnt, der Verkehr ist im Allgemeinen überschaubar.
Nach 1,4 Kilometern biegen wir scharf nach links in einen schmalen Weg am Waldrand ab. Für fünfzig Meter müssen wir über feinen Schotter fahren, sind aber schon kurz darauf am Hochpunkt angelangt, wo aber keine Aussicht vorhanden ist.
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