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Hochkogel (608 m)

Höhenstraße zum Hochkogel

Auffahrten

Von Kletterkönig120 – Die Südauffahrt nimmt ihren Ausgang in der Ortsmitte von Schliefau, wo man unweit des Schliefau-Hofs von der Hauptstraße in nördlicher Richtung mit dem Ziel Amstetten abbiegt. Auf den ersten beiden Kilometern geht es noch beschaulich zu, überschreitet die Längsneigung der Straße doch selten einmal die 5 %-Marke.
Mit Verlassen des kleinen Dorfes folgt man einem kleinen Tal, bevor die Straße schließlich in den Wald eintaucht. Dort nimmt die Steigung dann auch deutlich zu, zwischen Kilometer 2,5 und 3,0 wird das Maximum von knapp 12 % erreicht.
Nach der einzigen Serpentine pendelt sich die Steigung zwischen 6 und 8 % ein, bevor der letzte Kilometer wieder aus dem Wald hinaus durch Wiesen hindurch führt und mit zunehmender Höhe immer bessere Aussichten zum südlich gelegenen Ötschergebiet eröffnet.
Nach einer letzten Rechtskurve kann man den Schlussanstieg fast bis zur Passhöhe überblicken. Während letztere jedoch bis kurz vor deren Erreichen verdeckt bleibt, ist der dem Panoramastüberl gegenüberliegende Parkplatz bereits deutlich erkennbar. Den höchsten Punkt der Auffahrt bildet die Straßeneinmündung direkt an der Gaststätte, wo man nun zwischen der noch steileren Abfahrt über Ferndorf nach Euratsfeld oder der aussichtsreichen Weiterfahrt über den Mostviertler Panoramahöhenweg nach Sankt Leonhard am Walde und weiter zum Sonntagberg wählen kann.

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00:20:39 | 15.08.2017
stefano
Dolce Vita
Von getri – Eines gleich vorweg: Der Anstieg auf den Hochkogel von der Marktgemeinde Euratsfeld aus ist unter einheimischen Rennradfahrern nicht allzu beliebt. Der Grund sind nicht die 314 zu überwindenden Höhenmeter, sondern die für Radfahrer eher grausame Trassenführung. „Krampen“ oder ähnliche, nicht gerade schmeichelhafte Ausdrücke sind für diese Anfahrt schon des öfteren gefallen. Aber da wir uns hier nicht auf dem „Meine schönsten Bergstraßen-Portal“, sondern auf quaeldich.de befinden, ist vielleicht gerade das ein Grund, dem Hochkogel von Euratsfeld aus einen Besuch abzustatten.

Jetzt aber zur Praxis: Wir befinden uns in Euratsfeld auf 308 m Höhe. Hier zweigt von der Marktstraße L89 die Hochkogelstraße L6113 ab. Wie der Name schon vermuten lässt, radeln wir auf der zuletzt genannten Straße Richtung Norden und verlassen Euratsfeld. Auf den ersten vier Kilometern passiert nicht viel. Wir durchfahren Schnotzendorf (2,0 km), danach ist der Haselbach unser Begleiter. Der lichte Baumbestand entlang des Baches spendet uns angenehme Kühle.

Das lockere Pedalieren hat nach vier Kilometern und bis dahin erst 76 absolvierten Höhenmetern ein jähes Ende. Mit dem Haselbach verabschiedet sich auch der Wald, und das nun offene Gelände gewährt uns dankenswerter Weise einen Blick auf „Krampen“ Nummer 1: Vor uns baut sich eine Gerade von ca. 350 Metern Länge und klar zweistelligen Steigungsprozenten auf. Nachdem wir dieses Intermezzo überwunden haben, erreichen wir nahe Ferndorf (456 m) eine Kreuzung, an der zwei weitere Landesstraßen einmünden. Wir halten uns links, und unser Blick fällt unweigerlich auf „Krampen“ Nummer 2: Spätestens jetzt ist es vorbei mit lustig. Die Straße verläuft über etwa 800 Meter schnurstracks bergauf. Dabei werden Steigungsmaxima von bis zu 21 % erreicht!

Wer dann endlich den lang ersehnten Wald erreicht hat, hat es auch praktisch schon geschafft. Die Steigung zeigt sich wieder gnädig, wir durchfahren die einzige Kehre und erreichen kurz danach den Hochpunkt auf 608 m Höhe. Die wohlverdienten isotonischen Sportgetränke im Panoramastüberl helfen uns, das Erlebte körperlich und mental zu verarbeiten und uns wieder (zumindest vorübergehend) fit für weitere neue Taten zu fühlen.

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Von getri – 108 Höhenmeter auf 5,7 Kilometer lassen keinen bergerfahrenen Radfahrer vor Ehrfurcht erstarren. Der Vollständigkeit halber sei aber auch diese Anfahrt erwähnt, da sie wegen der landschaftlichen Reize die ganz klar schönste Variante ist.
Ausgangspunkt ist die Landesstraße L92, die von Randegg auf 366 Metern nach Hiesbach führt. Auf diesem Abschnitt der L92 sind einige Höhenmeter zu überwinden, der höchste Punkt liegt auf 624 m. Dieser Hochpunkt – in der Praxis ist es eine unübersichtliche Geländekuppe – ist gleichzeitig unser Ausgangspunkt, denn Richtung Nordosten zweigt eine Gemeindestraße ab, die uns von hier auf den Hochkogel führt. Nach Süden zweigt auch die L93 ab, auf der wir nach St. Leonhard am Walde fahren können.
Wir verlassen also die L92 und fahren auf der Gemeindestraße leicht ansteigend Richtung Hochkogel. Die Schwierigkeiten halten sich über den ganzen Straßenverlauf hinweg in Grenzen; vielmehr wechseln einander kurze Anstiege und Abfahrten ab. Schöne Ausblicke auf die Hügellandschaft des Mostviertels mit ihren typischen Vierkantern sind unser ständiger Begleiter. Weiter nach Norden gerichtet, fällt unser Blick in die Ebene des Großraumes Amstetten, dahinter erhebt sich das Waldviertel. Nach Süden gerichtet, blicken wir in den alpinen Raum: Die markantesten Berge sind der Ötscher (1.893 m) und die Gipfel des Hochschwabmassivs. In südwestlicher Richtung können wir bei einigermaßen klarem Wetter die Felsformationen des Nationalparks Gesäuse und des Nationalparks Kalkalpen erkennen. Nach einer kurzen Abfahrt erreichen wir den Hochkogel und haben soeben 5,7 der insgesamt rund 200 Kilometer langen Moststraße absolviert, die als Tipp für eine wunderschöne Radtour nicht unerwähnt bleiben soll.

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