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Hollenzerberg Ebner (1505 m) Ebnerhof

letzte Kehre, Hof Ebner, Talschluss.

Auffahrten

Von Flugrad – Auf der Ahrntalstraße SS 621 passieren wir mehrere Ortsteile mit dem Namen Gisse, was im einheimischen Idiom auf Murenabgänge hinweist. Einer dieser Ortsteile ist das zu St. Jakob gehörende Gisse, das wir vom Hauptort Steinhaus her nach Überwindung einer Geländestufe erreicht haben.
Die Talstraße biegt hier rechts ab, um mit gleichmäßiger, eher sanfter Steigung eine Klamm zu durchqueren und damit den Kirchberg und das Ortszentrum von St. Jakob zu umfahren. Wir jedoch fahren beim Kreuzwirt geradeaus in Richtung des Kirchbergs. Dieses Sträßchen kann übrigens auch der Recke nehmen, der Richtung Prettau-Kasern weiterfahren will. Er trifft nach Erklimmen des Kirchbergs in St- Peter-Kordiler wieder auf die Hauptstraße und hat sich neben einigen teilweise verlorenen Höhenmetern einen 16 %-Stich, weniger Verkehr sowie schönere und sonnige Aussichten gegönnt.
In einem weitem Rechtsbogen pedalieren wir dem hoch über uns liegenden markanten Kirchlein entgegen, zunächst noch fast eben. Dass das nicht so bleiben kann, ist aber abzusehen und spätestens beim 16 %-Schild auch spürbar. Beim Erreichen von Kirche, Pfarrhaus und in diesem Ensemble etwas störend modern wirkenden Gemeindezentrum ist der Spuk aber vorbei... vorerst. Vor uns liegt eine Abfahrt (Richtung St. Peter-Kordiler), der wir aber entgehen, indem wir beim Holzkreuz links abbiegen (Hinweisschild Wollbachalm).
Nun geht es noch innerhalb des Dorfkerns wieder kernig zur Sache, zunächst auch etwas unübersichtlich zwischen den Gebäuden eines Hofanwesens durchschlängelnd. Hoch über uns sehen wir einige Höfe an den Steilhang geklebt. Da müssen wir hinauf. Bald tritt das Sträßchen in den Wald ein, wir durchfahren die erste Kehre. Unverändert steil schlängelt sich unser Weg nun durch das Waldstück bergwärts, bis zur nächsten Kehre.
Wir haben den Waldrand erreicht, und die steilste Rampe der Auffahrt. Diese hält an bis zur Kehre Nummer drei, mit der wir den Unterbergerhof umrunden. Nun traversieren wir auf 800 Meter Länge den Wiesenhang bei etwas nachlassender Steigung bis zu einem recht neuen Wohnhaus beim Ebnerhof. Hier wechseln wir ein letztes Mal die Fahrtrichtung und haben kurz nach dem Eintauchen in den Bergwald einen kleinen Wanderparkplatz und das Ende des Asphaltes erreicht.

Schotteraffine können es dann durchaus noch wagen, die ab hier für den motorisierten Verkehr gesperrte, aber zumindest im Anfangsstück brauchbare Forststraße weiterzufahren bis zur bewirtschafteten Wollbachalm. Der Autor hat ca.ein Drittel des Schotterabschnittes befahren, dann aber wegen beginnender Dämmerung und der am 23.12. sehr wahrscheinlich ohnehin verwaisten Alm kehrt gemacht.
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