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Kahlenberg (447 m) Leopoldsberg

P6180844.

Auffahrten

Von Coca_Coela – Schon von weither kann man den steilen Hang bewundern, mit dem der Leopoldsberg zur Donau abfällt. Auch unser Weg führt die Bergflanke völlig kompromisslos geradeaus hinauf. Los geht es gegenüber der Unterführung südwestlich der Bahnhaltestelle Kahlenbergerdorf. Parallel zur Donau und zur Bahnlinie verläuft die vielbefahrene Heiligenstädter Straße, und auf der westlichen Straßenseite geht es, immer den Schildern der Mountainbikestrecke folgend, in das kleine, verwinkelte Kahlenbergerdorf.
Sofort biegt man links in die Bloschgasse ein und fährt dann, mit mäßiger Steigung, an der dritten Abzweigung rechts um eine Kehre in die Billergasse. Am St.-Georgs-Platz angekommen geht es links auf die Eisernnenhandgasse, der man nun zunächst nur noch folgen muss. Das hat auch sein Gutes, denn mit dem nun folgenden Anstieg ist man mit Sicherheit ausreichend beschäftigt.
Direkt nach dem Ortsende geht es nämlich an die Grenze des für Normalsterbliche mit dem Rennrad Machbaren. Zwar geht es nur um 800 Meter in der Waagerechten, aber die 140 Höhenmeter machen das kurze Stück länger als man denkt. Da die Steigung durchaus nicht völlig gleichmäßig ist, muss man sich an den steileren Stellen bemühen, nicht rückwärts von Rad zu kippen.
Der Weg ist bei allen Arten von Ausflüglern beliebt, daher kann man im Schneckentempo Fußgänger überholen und wird eventuell auch einigen Kletterern auf berg- und vor allem geländegängigeren Rädern begegnen. Nachdem die kahle Bergflanke überwunden ist, tauchen links und rechts Weinberge und sogar ein Ausflugslokal auf, aber die Steigung lässt zunächst kaum nach, und erst nach zwei Kurven kann man etwas Druck aus den Pedalen nehmen.
Auf den nächsten 400 Metern kann man sich bei plötzlich relativ flacher Strecke erholen und sogar einige Meter bergab rollen. Doch an der nächsten Kreuzung führt unser Weg schon wieder rechts auf die Kahlenbergerstraße und dann steil den Berg hinauf. Auf den nun folgenden 1,3 km mit um 8 % durchschnittlicher Steigung könnte man immerhin ausreichend Kraft haben, um den einen oder anderen Blick ins Tal und den Berg hinauf zu genießen, bevor die Straße in den Wald eintaucht und in mehreren Kehren zum Aussichtsplateau führt. Nun hat man sich den spektakulären Blick auf Wien wirklich verdient.
26 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:08:00 | 19.04.2009
Mountainbikechampignon
Mittlere Zeit
00:16:42 | 12.09.2015
fightclub76
Dolce Vita
00:27:18 | 09.08.2020
rafaelo
Von misc – 2016 endete die siebte Etappe der Österreich-Rundfahrt auf dem Kahlenberg. Gefahren wurde die Auffahrt von Klosterneuburg. Auf der Karte scheint die Auffahrt schwierig zu finden zu sein, sie ist aber sehr gut beschildert. Auf der Weidlingbachstraße (einer der Haupteinflugschneisen für Rennradfahrer in den Wiednerwald) muss man links in den Kollersteig einbiegen. Von dort an geht es auch schon – relativ logisch – bergauf.
Der Kollersteig wird zur Sachsengasse. Diese biegt rechts in die Grabmandlgasse, welche dann zur Höhenstraße wird. Und diese wird nicht mehr verlassen. Die Höhenstraße ist fast durchgehend gepflastert, was der Auffahrt einen besonderen Charme verleiht. Nach einer scharfen Linkskurve verschwindet die Straße im Wald, da und dort kann man aber noch einen schönen Blick auf Klosterneuburg erhaschen.
Nach vier bis fünf Kehren erreicht man beim Hochseilpark die Kreuzung zum Leopoldsberg. Dort rechts halten und nach zwei Kurven erreicht man den Kahlenberg-Parkplatz. Diesen muss man noch überqueren, um dann den schönsten Blick auf Wien präsentiert zu bekommen.
23 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:17:44 | 31.08.2016
fightclub76
Mittlere Zeit
00:19:59 | 23.07.2012
fightclub76
Dolce Vita
00:21:20 | 18.06.2016
gws
Von misc – DIe Aufahrt über die Höhenstraße ist nicht die längste und steilste, aber vermutlich die klassischste, wenn man mit Klassikern das Fahren auf Kopfsteinpflaster verbindet. Die Höhenstraße beginnt in Wien Neuwaldegg und führt über den Dreimarkstein, Cobenzl (Latisberg/Reisenberg) und Kahlenberg zum Leopoldsberg. Sie ist fast durchgehend gepflastert und mit fast 15 Kilometern die längste Straße Wiens.
Das erste Teilstück (Grinzing–Cobenzl) wurde 1907 gebaut, das letzte Teilstück (Leopoldsberg–Klosterneuburg) wurde 1940 fertiggestellt. Die Straße stand bis 2010 unter Denkmalschutz. Auf der gesamten Höhenstraße ab Neuwaldegg legt man mit zwei längeren Bergab-Passagen ungefähr 300 Höhenmeter zurück. Die letzten hundert Höhenmeter von der Krapfenwaldgasse führen über zwei wunderschöne Kopfsteinpflaster-Serpentinen und eine langgezogene Rechtskurve auf den Kahlenberg.
22 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:06:57 | 17.07.2018
misc
Mittlere Zeit
00:10:52 | 08.04.2018
misc
Dolce Vita
00:19:13 | 04.06.2019
Cigarnold
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