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Kleines Tauernbründl (1335 m) Karchauer Sattel

tauernblick karchau.

Auffahrten

Von Droopy – Der Einstieg zum Aufstieg befindet sich auf der südlichen Flussseite der Mur. Am besten direkt am Bahnhof hinter den Gleisen dem schmalen Weg folgen. Wer Glück hat, kann hier das Schnauferl der Murtalbahn bewundern. Hinter dem großen Logistiklager der Murauer Brauerei folgt man zunächst immer dem Straßenverlauf über Laßnitzbach nach Wirt am Stein.
Ab hier beginnt die Straße anzuziehen. Es wird zunehmend steiler. Bei der Kreuzung vlg. Joslbauer orientieren wir uns weiter in Richtung Karchau. Nach einer Kehrenkombination können wir in einem längeren Waldstück Schatten genießen. Unser nächster Meilenstein ist der Gasthof Moser (Karchauer Wirt), dessen stattliches Gebäude nach einem längeren Flachstück bereits von weitem zu erblicken ist. Die kleine Siedlung Karchau nebst Bergkirche liegt überhaupt sehr elegant eingebettet auf dem Hangrücken.
Knappe neun Kilometer haben wir nun bereits hinter uns und sind auf etwa 1100 Metern Seehöhe. Es fehlt also noch das anstrengendste Stück. Bevor die Straße wieder im Wald verschwindet, empfiehlt sich an der so genannten Ransmoarkehre ein kurzer Halt, um die herrliche Aussicht zu genießen. Der Platz ist kaum zu verfehlen. Nach der Schlussrampe wartet oben dann die kleine Quelle mit einer kostenfreien Erfrischung.

Der Asphalt ist fast auf der gesamten Strecke top, der Verkehr gering und wir fahren durch eine schöne Kulturlandschaft. Ergänzend lässt sich hinzufügen, dass die Strecke auch insgesamt etwas breiter ausgebaut ist, als auf der anderen Seite und daher auch für die Abfahrt bestens geeignet ist.

Wer sich noch erinnern kann, an welchem Logistiklager er den Aufstieg begonnen hat, sollte abends dann ruhig nochmal aus einem anderen „Bründl“ kosten. Wenn mich meine Geschmacksnerven nicht trügen, ist dabei sicherlich auch etwas Seele aus der „Karchaurunde“ mit im Braukessel gelandet.
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Von Droopy – Wir folgen am Abzweig der L 502 den Hinweisschildern zum Karchauwirt respektive Hinterbach. Auf einer kleinen Anhöhe lugt bereits dieser malerisch gelegene Ortsteil von St. Blasen mit seiner Filialkirche hervor. Ein Motiv für romantische Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts.
Im Ort dann halten wir uns dann links; das Schild Karchau ist hier leicht zu übersehen. Noch lässt es sich flüssig pedalieren. Erst mit Erreichen des Waldsaums wird der Weg etwas giftiger. Die Straße bleibt romantisch schmal und wird auf den nächsten Metern schluchtartig. Der St. Blasner Bach rauscht talwärts und trägt seinen Teil dazu bei.
In einer engen S-Kurve ist ein Holzschild mit der Bezeichnung Karl-Kehre aufgebracht. Wer war dieser Karl? Ein verunglückter Radfahrer, ein fröhlicher Landstreicher oder doch nur ein klappriges Bergmännlein aus dem nahen Arsenikstollen? Leider ist diese Anstiegsseite viel zu kurz, um hierüber philosophisch zu werden.
Recht bald erreichen wir ein verlassenes Holzhaus an einem kleinen See. Ein verwunschener Platz. Also doch Bergmännlein des Nächtens hier unterwegs. Ein kräftiger Schluck aus dem kleinenTauernbründl spült auch diese Gedanken hinfort. Der Abendschluck mit Murauer Bier erst recht, und wer auf die schöne Runde anstößt und die Gegend lobpreist, der schläft dann besonders gut.
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