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La Lemmetrie (226 m) Côte de la Casmatrie, Chemin de la Lemmetrie

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Auffahrten

Von kletterkünstler – Der Start befindet sich am Casino von Chaudfontaine. Wir fahren unter dem schmalen Eisenbahnviadukt hindurch und befinden uns im Anstieg, der gleich mal links herum in die 300 m lange und bis zu 18 % steile Einstiegsrampe führt. Haben wir diese überwunden, können wir uns erstmal zurücklehnen und über die fast schon mediterrane Umgebung staunen, bestehend aus Felsen und Baumarten wie man sie vielleicht auf Korsika vermutet.
Die schmale Einbahnstraße zieht sich nun bei niedrigen bis mittleren einstelligen Steigungsprozenten am Hang entlang um den Berg herum. Zwischenzeitlich geht es für etwa 100 m sogar wieder leicht bergab. Zwischen den niedrigen Bäumen und dem Buschwerk hindurch blicken wir auf das zunehmend tiefer unter uns liegende Chaudfontaine im Tal der Vesdre und sind sicher froh, dem hektischen Treiben entflohen zu sein. Kaum zu glauben, dass wir uns hier in Schlagdistanz zu einer der größten und industriellsten Städte Belgiens befinden.
Nach einem Kilometer verlassen wir dann die Botanik und finden uns in dem Straßendorf Lemmetrie wieder. Die Steigung nimmt nun wieder auf bis zu 9 % zu. Wir passieren den ersten Abzweig zum Fort. Hier kreuzt die Côte de la Casmatrie unsere Strecke. Am nächsten Abzweig zum Fort ist es dann geschafft. Nach 2,2 km haben wir den höchsten Punkt erreicht und können weiter in Richtung des Straßendschungels von Romsée oder Vaux-sous-Chèvremont fahren, um gleich die Casmatrie oder das Dreigestirn Haute Folie, Bois de Beyne, Haie des Loups zu bezwingen.

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Von kletterkünstler – Die äußerst schöne Côte de la Casmatrie nimmt ihren Ausgang in der Rue de Ster in Vaux-sous-Chèvremont. Mit ihren sieben Kehren und einer recht konstanten Steigung um die 7 bis 8 % weist sie einen grundsätzlich anderen Charakter auf als die benachbarten Mordsrampen. Wer sich also nicht zu den Quetschern, sondern eher zur Fraktion der Genießer zählt, sollte lieber diesen Weg wählen als die Haute Folie. Es lohnt sich in jedem Fall. Die drei Schönheitssterne kommen nicht von ungefähr.
Nachdem Abbiegen in die Rue Fond des Bois dauert es nicht lange, bis die ersten Kehren erreicht sind. Sie folgen in direkter Aufeinanderfolge noch im Ort. Hier spüren wir auch die kurzzeitige Maximalsteigung von 11 %. Steiler wird es nun nicht mehr. Zumeist klettern wir bei 6 bis 7 %, im Maximum 8 %, aufwärts. Nachdem wir die letzten Häuser hinter uns gelassen haben, folgen Kehre drei und vier aufeinander.
Nun taucht die Straße in den Wald ein, und der Belag wird etwas schlechter. Linkerhand erhaschen wir einige Blicke hinunter ins Tal in Richtung Lüttich. Nach 400 m folgt Kehre Nummer fünf. Nun bewegen wir uns wieder in südliche Richtung. Einige hundert Meter später ist Lemmetrie erreicht, wo die sechste Kehre durchfahren und anschließend der oben beschriebene Chemin de Lemmetrie gekreuzt wird.
Nun steuern wir auf das ehemalige Fort de Chaudfontaine zu und passieren dabei ein Kriegsdenkmal samt Friedhof für gefallene belgische Soldaten. Am Fort fahren wir nun links herum durch die siebte und letzte Kehre. Es wird wieder etwas waldiger, aber einige Häuser entlang der Straße zeugen davon, dass wir uns noch im Ort befinden. 800 m später stehen wir oben an der Rue de la Béole.

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