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La Montau (896 m)

Die dramatische Steigung bis zur ersten Kehre (oben rechts neben dem Gebäude)

Auffahrten

Von poli – Egal von welcher Seite man nach Ardon kommt, die absurd steile Straße sticht einem schon von weitem ins Auge. So findet man auch ohne Probleme den Start der Auffahrt im alten Ortsteil.
Gleich zu Beginn ist man genötigt, einen kleinen Gang einzulegen. Schnell aber legt sich die Straße wieder zurück und nach einer Kehre wird es zuerst flach, danach geht es für ein Stück sogar leicht bergab. Man kann sich kurz die Zeit nehmen, den ersten Teil der dramatischen Steilrampe anzuschauen. Ab dieser Stelle beträgt der Schnitt für die verbleibenden 1,9 Kilometer 19,1 %. Und diese sind auch etwas ungleich verteilt. Der härtere Teil kommt gleich im Anschluss.
Eigentlich läge es auf der Hand, etwas Schwung zu nehmen. Der würde aber nur kurz helfen. So ist es sinnvoller, ganz ruhig in die Rampe zu fahren, und so lange wie möglich den Motor nicht zu überdrehen. Kurz nach der Stelle, wo eine supersteile Sackgasse nach rechts abzweigt, werden die 20 % überschritten. Die folgenden vierhundert Meter bis zur Kehre werden sukzessive immer steiler. Schon bald hilft nur noch volle Attacke, um nicht einfach vom Rad zu kippen.
Die Kehre ist auf der Außenseite leicht flacher. Hier könnte wohl nur jemand, den sein Koch systematisch versehentlich mit Spanischem Turborind gefüttert hat, auf der Innenseite durchfahren. Jeder andere nimmt garantiert den längstmöglichen Weg. Es braucht hier einiges an Willenskraft, die Idee von sich wegzustoßen, mit viel Geschick könnte man an dieser Stelle ja vielleicht wieder in die Pedale kommen.
Wer durchhält, wird etwa zwanzig Meter nach der Kehre mit einigen etwas weniger heftigen Metern belohnt. Die Straße überwindet nun schräg nach rechts oben einen Felsriegel. Der Charakter dieses zweiten Abschnitts gleicht dem des Ersten. Es wird auch hier immer steiler, zwar nicht mehr ganz so arg wie vor der Kehre, aber dafür geht es hier schon ziemlich ans Eingemachte.
Nachdem die Straße den Steilhang verlässt, hat man es eigentlich schon beinahe geschafft. Bei einem Parkplatz wird es für etwa 50 Meter sogar annähernd flach. Dies sollte man unbedingt zum Trinken nutzen, denn danach braucht man schon wieder beide Hände am Lenker. Mit Ausnahme eines etwa hundert Meter langen Abschnitts bei der Druckleitung eines Kraftwerks, welcher nochmals gut 20 % aufweist, ist der Rest jedoch verhältnismäßig harmlos.
Bei einer Abzweigung muss man die Kurve nach links nehmen. Dies ist, abgesehen von der Straße mit dem 45 %-Schild, die einzige Stelle, wo man falsch fahren könnte. 200 Meter nach der Druckleitung beginnt hinter einer Linkskurve dann der Wald. Hier endet auch der Asphalt. Die Straße führt zwar weiter, aber mit einem Schotterbelag. Da erscheint die Bank, die hier im Schatten der Bäume steht, viel verlockender.

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00:24:16 | 14.10.2020
Grienig
Dolce Vita
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