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La Sal Loop (2545 m)

lsl20.

Auffahrten

Von Reinhard – Die La Sal Loop im Uhrzeigersinn fahrend, folgt man am nordwestlichen Ende Moabs zunächst – bereits ausgesprochen szenisch – dem Colorado River 25 Kilometer stromaufwärts, bevor man nach rechts ins Castle Valley einbiegt.
Linker Hand dominiert hier die Hochebene Parriott Mesa das Landschaftsbild. Nachdem diese südlich umfahren ist, rückt, ebenfalls linker Hand, Castleton Tower als unverkennbare und stattliche 120 m hohe Felsnadel ins Blickfeld.
Die ersten 17 Kilometer durchs Castle Valley wirken nicht wie eine Bergstraße, aber bringen trotzdem schon 750 Höhenmeter ein, so dass ein Großteil der Nordauffahrt bereits geschafft ist, wenn der Abzweig nach rechts auf die Loop Road kommt. Geradeaus Richtung Osten ginge es weiter ansteigend bis auf über 2600 m Höhe.
Die jetzt nach Süden führende Straße trägt mit zunehmender Kurvigkeit zu noch mehr Abwechslung bei und ist dabei auch etwas steiler als der erste Teil. Während es um uns herum merklich grüner wird, ergeben sich hin und wieder grandiose Blicke hinunter ins Castle Valley – das alles bei denkbar wenig Verkehr. So ist es dann schon etwas schade, wenn 10 Kilometer und 570 Höhenmeter nach dem Abzweig der höchste Punkt erreicht ist und die wellige Abfahrt zurück nach Moab folgt.
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Von Reinhard – Gegen den Uhrzeigersinn verlässt man Moab in südöstlicher Richtung am besten auf dem Spanish Valley Drive parallel zur US 191. Am Abzweig zu Ken’s Lake sind von der Stadt aus schon die ersten gut 300 Höhenmeter über 15 Kilometer gewonnen. Den Start legen wir aber hierher, wo auch von weiter im Süden eine Anfahrt über die US 191 möglich ist.
Zunächst noch durch offene Prärie fahrend, ändert sich mit Einschwenken auf die La Sal Mountains das Landschaftsbild hin zu einem teils felsigen, zunehmend aber auch grüner werdenden, während die Straße an einigen Kehren mit Weitblicken auf die rötlichen Formationen der Canyonlands und Arches aufwarten kann. Der Manti-LaSal National Forest ist zwar noch nicht das, was man sich üblicherweise unter einem Wald vorstellt, aber bildet doch einen merklichen Kontrast zu Wüste und rot-gelbem Sandstein, von dem man bei einem Nationalpark-Trip durch Utah früher oder später auch mal gesättigt sein kann.
So wird die La Sal Loop tatsächlich zu einer erfrischenden Abwechslung und spätestens, wenn man sich jenseits der 2000 m-Marke die Straße gelegentlich mit Rindern teilen darf, hinter denen die vergleichsweise unspektakulären, grünen La Sal Mountains das Bild abrunden, vergisst man ein wenig, gerade den Wilden Westen zu bereisen.
Doch schon mit einem Blick in die andere Richtung, wo im Westen der Sandstein in all seinen Farbschattierungen und vielfältigen erosionsbedingten Formen ein grundlegend anderes Bild abgibt, ist man gedanklich wieder zurück in Moab im Herzen Utahs – nur eineinhalb Stunden Abfahrt in Richtung Colorado River entfernt.
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