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Lago delle Rovine (1534 m) Diga del Chiotas

letzte kehre

Auffahrten

Von stb72 – Wie so oft ist auch hier der Ausgangspunkt Definitionssache. Wir wählen die Kreuzung 1 km nach dem Abzweig aus dem Valle Gesso. Hier teilt sich die Straße: geradeaus geht es direkt nach Entraque und nach rechts Richtung Rovina. Es beginnt sofort mit einer steileren Rampe für 500 m, bevor wir dann locker rollend auf der rechten Talflanke nach Süden pedalieren, zur linken liegt Entraque. Nach 3 km und 115 Hm mündet dann die vom Ort kommende Straße wieder ein. Nur wenige Meter weiter zweigt rechts der abgeschrankte Weg zum Monte Ray ab. Ein kurzes ansteigendes Stück führt uns auf Höhe des Lago della Piastre, an welchem wir entspannt entlang gondeln. Am Ende des Sees nach genau 5 km kommen wir dann an den Fußpunkt des eigentlichen Anstiegs.
Hier zweigt die Straße zum Lago delle Rovine ab, und die folgenden 6,2 km bis zum See sind bei 9 % im Schnitt ansprechend steil. Es gibt weder Flachstücke noch echte Steilrampen, so dass wir bei maximal 12–13 % recht gleichmäßig fahren können. Die Strecke führt im unteren Teil durch einige Galerien und folgt dem tief eingeschnittenen Tal. Nur ganz vereinzelt sind Kehren eingestreut, welche dann aber einen schönen Blick zurück erlauben, ansonsten sieht man nur hoch aufragende Berghänge und den am Befahrungstag im Geröll nur zu erahnenden Wildbach, welcher durch die Stauseen auch gebändigt sein dürfte. Kurz nach der letzten Kehre erreichen wir den vorerst höchsten Punkt und unsere Passhöhe am Parkplatz und den abgeschrankten Abzweig der Werkstraße zum Chiotas-Stausee.
Wer hier genug hat, der kann noch einige hundert Meter zum eigentlichen Lago delle Rovine rollen und den tief eingeschnittenen Talkessel im Parco Regionale Alpi Maritimes bewundern. Alle anderen können noch ein paar deftigere, noch einsamere und etwas abenteurlichere Höhenmeter anhängen.

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Von stb72 – Diese Straße ist abgeschrankt, also wie immer bitte auf eigene Verantwortung.
Zwar führt der Weg nicht ganz bis zum Ziel am Stausee, aber durch die tollen Blicke, die kühne Trassierung und den deftigen Schnitt lohnt sich die Fahrt allemal. In fünf ausladenden Kehren steigt die Werkstraße gleichmäßig meist knapp jenseits der 10 %-Marke den steilen Hang nach oben. Man kann sich bei der Befahrung auch nicht vorstellen, wie diese Straße bis zum See führen soll, dessen Staumauer man hoch oben thronen sieht. Woran das liegt, merkt man spätestens am Eingang des Tunnels, dessen Besitzer den Radfahrern offensichtlich nicht wohlgesonnen sind. Dies mag aber auch daran liegen, dass partiell Busverkehr herrscht und keine Beleuchtung vorhanden ist. Schade, so endet die Fahrt abrupt am verschlossenen Tunneltor.
Wer noch ein bisschen mehr Zeit hat als der arme Autor, der kann durch einen offenen, ebenso dunklen Tunnel einen weiteren Hochpunkt erreichen. Dieser zweigt in der dritten Kehre ab, führt durch diesen Tunnel bis zu einem unbekannten Punkt am Berghang nach oben, wie hier im Hintergrund zu sehen.

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