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Langer Kirschbaum (495 m) Geigershaid (530 m)

Anfahrt nach Altneudorf

Auffahrten

Von kletterkünstler – Diese Auffahrt ist schon einmal als eine Variante zum Weißen Stein beschrieben, doch gehört sie eigentlich hierher, da aufgrund der Asphaltqualität in der Abfahrt kaum ein Rennradler vom Langen Kirschbaum über den Weißen Stein weiter nach Dossenheim oder Handschuhsheim fahren wird. Dort erhalten wir sie allerdings aus antiquarischen Gründen auch weiterhin.

Da diese Auffahrt eher unspektakulär ist, ist sie auch schnell beschrieben. In Ziegelhausen folgt man der Straße in Richtung Wilhelmsfeld. Diese steigt über mehrere Kilometer nur mäßig durch den Ort, der übrigens auch einige sehr steile Gassen bereithält, hindurch an. Ziegelhausen geht dann, ohne dass ein Ortsschild darauf hinweist, irgendwann in Peterstal über, und nach 4 km erreicht man endlich das Ortsende und taucht durch eine Linkskurve hindurch in den Wald ein.
Die Steigung ist weiterhin recht angenehm. Sie übersteigt fast nirgendwo die 8 %. Nach den ersten langweiligen Kilometern wird dieser Anstieg nun doch noch zu einem Leckerbissen, v.a. in landschaftlicher Hinsicht. Die Straße, die sich bald verengt, führt durch einen wunderschönen Mischwald hindurch, was insbesondere im Herbst aufgrund der Farbenpracht ein tolles Erlebnis ist. Immer wieder erhascht man zwischen den Bäumen hindurch auch Fern- und Tiefblicke hinunter ins Neckartal. Zwei Kehren versüßen diese Auffahrt, die nach 6,7 km am oftmals belebten Wanderparkplatz beendet ist.

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Schnellste Zeit
00:20:24 | 01.07.2014
moritz_dgdracingteam
Mittlere Zeit
00:28:01 | 01.10.2014
Bolzer
Dolce Vita
00:41:53 | 09.07.2019
RoccoH
Von kletterkünstler – Abenteuer? Wohlmöglich Schotter oder Kraut-und-Wiesen-Wege? Ohje! Doch bevor hier alle in Panik ausbrechen und diese Seite wieder fluchtartig verlassen, sei ihnen gesagt, dass doch alles halb so wild ist. Zunächst einmal umgeht die gesamte Strecke die stark befahrene Landstraße, spart sich dabei auch noch einen Teil der ewig langen Ortsdurchfahrt und wird innerhalb des Ortes durch eine Abfahrt aufgelockert, an deren Ende man das einzige Mal kurz mit der Durchfahrtsstraße in Berührung kommt, der man aber kurz auf leicht abschüssigem Wege entgegen der Zielrichtung folgt, ehe aus auf einem schmalen und steilen Sträßchen wieder dem eigentlich Ziel entgegen geht.
Etwas abenteuerlich gestalten sich erst die letzten 2,5 km ab der Sitzbuche oberhalb des idyllisch gelegenen Sportplatzes, doch dies auch nur, wenn man dort die teilweise schlammigen Bedingungen des Autors antrifft. Selbst hier ist der Weg aber zwischendurch immer wieder asphaltiert, wobei die Qualität des Belags von superglatt bis nur stellenweise vorhanden reicht. Die schottrigen Passagen sind auch auf dünnen Rennvelopneus problemlos zu meistern und sonderlich steil wird es auch nicht mehr. Einige kurze abfallende Abschnitte sind mit Vorsicht zu genießen, wenn diese nach intensiven Regenfällen matschig sind... und schon steht man am Langen Kirschbaum und denkt sich, dass das alles doch gar nicht so schlimm und eventuell sogar spaßig war. Wer darauf keine Lust hat, folgt dem Heidebuckelweg nicht zum Sportplatz hinauf, sondern wieder hinab zum Ortsende von Peterstal, darf sich die verlorenen 50 Hm dann aber wieder zurückerobern.

Nun aber zur eigentlichen Beschreibung... Ja die kommt auch noch! Und diese beginnt am Abzweig des äußerst schmalen und steilen Neuen Wegs von der Straße mit dem seltsamen Namen In der Neckarhelle... oha, sind wir in den Ardennen? Schaut nämlich ein bissel nach dem und den über uns thronenden Königstuhl genießen. Zum Hinsetzen und Verweilen ist es jetzt aber noch zu früh. Also weiter!
Während es links hinab zur Abtei Neuburg geht, wo es im Klosterhof einige Leckereien zu erstehen und zu genießen gibt, halten wir uns rechts in Richtung Sportzentrum, das wir auf leicht ansteigender Straße linkerhand passieren, ehe es auch schon wieder bergab geht.
Nach einem Kilometer haben wir dann wieder rund 60 der hart erkämpften Höhenmeter verloren und finden uns auf der Peterstaler Straße (L596) wieder, der wir nach rechts für 400 m leicht abwärts folgen. Vor einer Fußgängerbrücke biegen wir dann scharf links in den Sitzbuchweg ab, dem wir bei 8 bis 10 % durch zwei Kehren hindurch bergwärts durch ein gepflegtes Wohngebiet am Hang folgen. Wir halten uns nun an den drei folgenden Gabelungen immer rechts und verlassen so auf einem schmalen, mitunter holprigen und im Herbst mit Laub übersäten Weg den Ort und tauchen in den Laubwald ein. Dabei erhaschen wir immer wieder ein paar nette Blicke ins Tal, wo Ziegelhausen und Peterstal immer tiefer unter uns verschwinden. Im bunten Herbst ist die Atmosphäre hier dank der Farbenpracht der Blätter unschlagbar.
Nach etwa 5,2 Kilometern treffen wir schließlich auf den Heidebuckweg, der links hinunter zum Ortsende von Peterstal führt. Wer sich dem kleinen Abenteuer stellen möchte, fährt aber schräg rechts weiter. Wo der scharf rechts abzweigende und zumindest hier zu Beginn noch asphaltierte Weg hinführt, ist dem Autor nicht bekannt. Auf dem Weg zum Sportplatz wird nun auch mal wieder die 10-Prozent-Marke geknackt, nachdem die Steigung zuvor meist im mittleren einstelligen Bereich herumdümpelte. 500 m später hoppeln wir bei Passieren des einsam gelegenen Sportplatzes plötzlich über groben Schotter. Glücklicherweise stehen wir nach vielleicht maximal 100 m eingangs des Waldes wieder auf Asphalt.
An der Sitzbuche mit kleiner Schutzhütte haben wir nun die Qual der Wahl, doch nur der linke Weg ist asphaltiert, und ein Schild weist uns und vor allem Wanderern, Crossradlern und Mountainbikern den Weg zum Langen Kirschbaum. Im Herbst ist der Weg vor lauter Laub kaum mehr zu erkennen. Bald ist dann erstmal Schluss mit durchgehendem Asphalt. Mitunter matschiger Waldboden, Schotter und Asphaltreste, dann aber auch wieder eine glatte Asphaltschicht prägen die letzten Kilometer, auf denen der Weg bis auf eine maximale Höhe von rund 530 m, also fast auf das Niveau des nahen Weißen Steins ansteigt. Dabei löst derNadelwald mit zunehmender Höhe den Laubwald ab. Hinter der Grillhütte Geigershaid nahe des Teltschick-Turms führen die letzten Meter dann logischerweise abwärts, denn schließlich liegt der Parkplatz Langer Kirschbaum auf 495 m Höhe. Damit wäre das kleine Abenteuer dann beendet.

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Dolce Vita
Von Spaghettifresser – Diese Auffahrt folgt der L536 bis Wilhelmsfeld, wo man dann rechts auf die L596 abbiegt. Der Startpunkt liegt an einer Kreuzung im östlichen Teil Schriesheims, wo sich die L536 kurzzeitig in zwei Einbahnstraßen gabelt. Passenderweise ist das auch genau der Beginn der Steigung.
Die Straße steigt dann für die nächsten ca. 3,5 km sehr gemächlich an und führt zwischen vielen Häusern hindurch. Maximal werden hier 5 % erreicht, meistens aber eher 2 bis 3 % mit einigen ganz flachen Stücken dazwischen. Die Landschaft ändert sich dann schlagartig mit dem Erreichen der Abzweigung nach Altenbach, wo wir geradeaus weiter fahren.
Ab hier sind wir nun bis Wilhelmsfeld in dichtem Wald unterwegs. Die Steigung zieht etwas an, bleibt aber auch für die nächsten 2,3 km mit 4 bis 5 % in unkritischen Bereichen. Ab einer kleinen Parkbucht auf der rechten Seite wird es dann steiler. Im weiterhin dichten Wald und durch viele schöne Kurven hindurch geht es nun für die nächsten 1,3 km mit etwa 8 % schon ein wenig mehr zur Sache. Es gibt hier sogar eine schöne Serpentine inklusive Brunnen mit gutem Trinkwasser.
Einige hundert Meter vor Wilhelmsfeld flacht die Straße dann wieder auf etwa 5 % ab. Kurz nach dem Ortsschild biegen wir dann in Richtung Ziegelhausen ab, und es folgt eine etwa 100 m lange Rampe mit 9 %, die man schön hochsprinten kann, denn danach bleibt die Steigung bis zum Hochpunkt bei nur 2 bis 4 %. Diesen erreicht man nach weiteren 1,2 km.

Schöne Fernsicht gibt es auf dieser Auffahrt nicht zu genießen, dafür ist man zumindest im zweiten Teil ständig in dichtem Wald, was auch sehr schön sein kann. Getrübt wird der ganze Spaß leider durch den recht starken Verkehr, weshalb hier nur zwei Schönheitssterne vergeben werden.

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00:24:00 | 24.04.2009
Spaghettifresser
Dolce Vita
Von Spaghettifresser – Startpunkt ist die Kreuzung zwischen L535 und L536 mitten im Ort. Nach ein paar Metern bergab geht es dann sehr gutmütig mit etwa 4 % bergauf. Die gleichmäßige Steigung wird nur durch zwei kurze Flachstücke unterbrochen, ein richtiger Rhythmus stellt sich allerdings nicht ein, denn die Straße ist mehr oder weniger eine Aneinanderreihung von Schlaglöchern (Stand 2009).
Kurz vor dem Ortschild von Wilhelmsfeld-Unterdorf zieht die Steigung dann für etwa 200 m auf immerhin 6 % an. Von hier aus kann man jetzt zwischen (mindestens) drei Varianten wählen, die alle erwähnenswert sind. Hier ist zunächst die Hauptstrecke beschrieben, die anderen folgen weiter unten. Hierfür fährt man nun einfach geradeaus weiter und folgt damit der L536. Diese Strecke ist sehr gleichmäßig und stellt daher wahrscheinlich den schnellsten Weg nach oben dar.
Nachdem man den kleinen Wilhelmsfelder Vorort Unterdorf verlassen hat, wird die Straße recht breit und nimmt Steigungswerte zwischen 6 und 8 % an. Durch die breite Straße fühlt man sich aber meistens viel zu langsam für diese Steigung. Nach 1 km endet aber dieser psychisch unangenehme Abschnitt mit einer schönen Serpentine, die dann den Beginn von Wilhelmsfeld einläutet. Es geht jetzt 1,2 km lang durch den Ort hindurch mit schwankender Steigung zwischen 3 und 7 % aufwärts. Wenn man hier gut unterwegs ist, hat man sogar meistens einige staunende Zuschauer. Man sollte sich also hierfür ein paar Reserven bewahren...
An einer Ampel erreicht man dann den ersten Gipfel. Von hier kann man nun entweder direkt wieder nach Schriesheim hinunter fahren oder aber 50 m hinter der Ampel links zum Langen Kirschbaum abbiegen. Ab dieser Kreuzung ist der Schluss dann identisch mit der Auffahrt von Schriesheim, es folgt also das kurze Stück mit 9 % Steigung.

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Dolce Vita
Von Spaghettifresser – Nun zur ersten der beiden Varianten. Vorweg muss gesagt werden, dass man hier entweder eine kleine Übersetzung oder eine zumindest etwas fortgeschrittenere Form haben sollte. Zunächst rollen wir uns auf bekannter Strecke von Altneudorf bis Unterdorf ein. Kurz nach dem Ortsschild zweigen dann zwei Straßen von der Hauptstraße ab. Zuerst eine auf der rechten Seite (Bild 14) und 50 m später auf der linken Seite (Bild 15).
Wir wählen zunächst die linke Abzweigung. Dies ist die leichtere Seite. Es geht hier kurz bergab (5 Hm), dann erreicht man eine kleine Kreuzung, von der drei Straßen wegführen. Wir nehmen die mittlere mit dem Namen Am Wiesenbrunnen, aber kaum jemand wird hier auf das Straßenschild achten, denn vor uns türmt sich eine brutale Rampe auf. Auf einspuriger Straße (keine Schlangenlinien möglich) geht es mit bis zu 25 % in Richtung Himmel. Der wirklich steile Teil ist aber zum Glück nur etwa 150 m lang, danach flacht es auf etwa 11 % und nach nur 50 m sogar auf 6 % ab.
Nach der willkommenen kurzen Erholung bei 6 % kommt dann allerdings nochmal eine 100 m lange Rampe mit bis zu 17 %, die direkt auf eine T-Kreuzung führt, wo wir rechts abbiegen (Bild 26). Anschließend geht es flach durch ein Wohngebiet entlang der Richard-Wagner-Straße und man kommt in der oben genannten Serpentine wieder auf die Hauptstrecke.
Der Rest der Strecke ist bekannt.

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Dolce Vita
Von Spaghettifresser – Bei der zweiten Variante biegen wir in Unterdorf rechts in die schmale Straße namens Oberer Langerain ab. Diese führt zunächst mit 9 % zwischen ein paar Häusern hindurch. Nach einer Kurve sieht man dann die erste Wand vor sich. Mit 18 % steigt die Straße für ca. 80 m bis zu einer Kurve hin an. Wer hier anfängt zu sprinten, weil es nach der Kurve bestimmt flach wird, macht einen schweren Fehler. Nach der Kurve geht es für weitere 200 m mit 16 % bergauf.
Danach fährt man bei völlig flach erscheinenden 9 % für 200 m entlang einer Kuhkoppel und kann eine schöne Aussicht über ganz Wilhelmsfeld genießen. Nachdem man etwa 20 Hm auf einer kurzen und steilen Abfahrt verloren hat, geht es dann direkt für 500 m mit 9 bis 11 % durch Häuser hindurch weiter. Kurz vor einer T-Kreuzung, wo wir rechts abbiegen, werden auch zwischendurch noch mal 15 % erreicht.
Wenn ein Anlieger-frei-Schild in Sicht kommt (Bild 35), sollte man versuchen, sich bei den hier nur 7 % zu erholen, denn nach der nächsten Kurve kommt der harte Teil. Es sind nur 200 m, aber ganz am Ende werden tatsächlich kurzzeitig maximal 29 % erreicht. Hoffentlich oben angekommen, biegt man dann links ab und folgt der nun abwärts führenden Straße bis zu einem Stoppschild, wo man links abbiegt. Nach 20 m ist man wieder auf der Hauptstraße und gelangt auf bekanntem Wege zum Langen Kirschbaum.


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Dolce Vita
Von kletterkünstler – Auch hier rollen wir uns erst einmal auf bekannter Strecke von Altneudorf bis Unterdorf ein. Dort biegen wir dann links ab, nehmen aber dieses Mal nicht das mittlere, sondern das rechte Sträßlein mit dem Namen im Grund. Dieses steigt nun durch ein Wohngebiet hindurch mit bis zu 14 % Steigung an. Die beiden Kehren sind dabei keineswegs zur Erholung geeignet, da sich hier mit die steilsten Abschnitte befinden. Auch hier muss man also etwas kratzen und beißen, doch beileibe nicht so sehr wie in der benachbarten Rampe.
An der T-Kreuzung angelangt, folgen wir der flachen Richard-Wagner-Straße nach rechts, treffen bald auf die Hauptstraße, der wir in gewohnter Manier durch Wilhelmsfeld hindurch bis zum höchsten Punkt folgen.

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