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Les Forts (214 m) La Marlagne, Bois Spinettes

ja, was soll man dazu noch sagen

Auffahrten

Von kletterkünstler – Wir starten am Ufer der Maas und verlassen die N92 in den Chemin de la Caracole – ein schmales Sträßchen, das leicht zu übersehen ist. Die Straße zweigt in Pairelle, einem südlichen Vorort von Namur, aus Norden kommend schräg links von der Hauptstraße ab. Schon nach wenigen Metern finden wir uns auf einem durchlöcherten Asphaltteppich wieder. Doch das Beste kommt ja später noch.
Am Wegesrand liegt – typisch wallonisch – mal wieder ein Friedhof, wie beispielsweise auch hier oder hier. Nach 200 m folgen auf eine enge Rechtskurve, die mehr als 90 Grad beschreibt, drei enge Kehren in direkter Aufeinanderfolge, also auch ohne eine Gerade dazwischen. Eine ganze Ecke steiler wird es unterdessen auch. In der zweiten Kehre umrunden wir ein mal gar nicht so typisches wallonisches Haus, das in der dieser heimeligen Côte irgendwie deplatziert wirkt, und tauchen anschließend in ein Waldstück ein.
Etwa 250 m geht es auf nun besserem Belag und schmalem Weg noch aufwärts. Hinter einer Rechtskurve sehen wir dann das Licht am Ende des Waldes und einen ersten Scheitelpunkt. Wer gerade noch in Namur war, fühlt sich jetzt wie in einer anderen Welt, denn hier zeigen sich die Ardennen, wie man sie kennt: ein schmales Asphaltband in grüner Umgebung, ein alter, etwas heruntergekommener Hof am Wegesrand und Freileitungsmasten aus Holz.
Nach einer kurzen Abfahrt, in der wir nur wenige Meter verlieren, treffen wir auf die Rue Marcel Lecomte, die wir gleich wieder nach schräg links verlassen. Schließlich fahren wir noch einmal links in den Chemin de la Sablonnière, folgen diesem aber nicht links herum hierher, sondern steuern geradeaus auf die Gewächshäuser zu. Schon nach wenigen Metern wird man diese Entscheidung eventuell laut fluchend bereuen und den Autor verfluchen, wenn man die Bilder nicht ausgiebig studiert hat. Aber noch gibt es ja ein Zurück.
Linie halten ist nun angesagt, besteht der Weg doch teilweise mehr aus losem Gestein als aus festem Asphalt, sprich er ist immer wieder massiv ausgesetzt. Dennoch: Asphaltreste findet man immer vor. Erschwerend hinzu kommt jedoch die Verschmutzung durch die angrenzenden Felder. Im trockenen Herbst 2011 hielt sie sich aber noch in Grenzen. Zu allem Überfluss wird es nun auch noch steiler. Stehen zunächst nur 8 bis 9 % auf dem Tachodisplay – Höhenmesser vorausgesetzt – so zeigt er in der langgezogenen S-Kurve bis zu 12 % an.
Wer sich inzwischen beruhigt hat oder das Ganze so amüsant findet wie der Autor, sollte es nicht versäumen, mal einen Blick zurück auf das Maastal zu werfen. „Ist doch ganz nett hier“ denkt man sich dann vielleicht, und bei einem Blick voraus: „Ist ja bald schon vorbei“. Tatsächlich stoßen wir nach 800 desolaten Metern auf die bestens asphaltierte Straße mit dem Namen Tienne aux Bruyères. Dieser folgen wir nach rechts und erreichen nach weiteren 800 kaum mehr ansteigenden Metern das Ende der Auffahrt an der Querstraße Route des Forts.

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Von kletterkünstler – Der Startpunkt ist fast identisch mit dem des Basse-Montagne. An der ampelgeregelten Einmündung der N951 in die N92 halten wir uns aus Richtung Namur kommend jedoch zweimal rechts in die schmale Straße mit dem Namen Fonds des Chênes, was soviel wie Eichenbestand oder Grund/Boden der Eichen bedeutet.
Schnell verlassen wir durch eine S-Kurve hinurch den Ort, und der Bois Spinettes heißt uns willkommen. Wir passieren einen Felsen, in dem eine Marienstatue steht. Der Belag ist sehr holprig, und die Steigung liegt zwischen 5 und 7 %. Wer einen Blick zur Seite wirft, wird am anderen Ufer des Baches den Chemin des Etangs entdecken. Wieso dieser so heißt, erschließt sich uns, wenn wir kurz darauf drei Teiche oder kleine Weiher passieren.
Anschließend verlieren wir zu einem schmucken, in einer Senke gelegenen Hofgut wieder ein paar Meter und nehmen den Schwung durch eine S-Kurve mit in die anstehende neunprozentige Rampe. Das mit 12 bis 14 % steilste Stück steht aber erst 600 m später am Ende der langen Geraden an. Inzwischen haben wir auch eine wohl zu Wépion gehörende Siedlung erreicht. Nach der Linkskurve ist es dann im Grunde auch schon geschafft. Links geht es zum Kulturzentrum La Marlagne, rechts noch ein wenig aufwärts. An der T-Kreuzung ist es dann geschafft. Rechts geht es zum gemeinsamen Hochpunkt beider Auffahrten, die Straße steigt jedoch kaum mehr an. Links entlang gelangt man u.a. nach Wépion.

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