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Lindenbühl (Franken) (543 m) Prosberg

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Auffahrten

Von kletterkünstler – Die kurze, aber albtypische knackige Auffahrt beginnt in der Steingasse in Offenhausen bei der Freiwilligen Feuerwehr, wo es am gegenüberliegenden Hang zum Entenberg hinaufgeht, den der ein oder andere vielleicht gerade heruntergekommen ist. Am Ortsrand folgen wir nicht dem Wirtschaftsweg geradeaus nach Breitenbrunn, sondern dem neu asphaltierten Weg (Stand 2013) nach links, und das Leiden kann beginnen!
Zwischen Bäumen und Feldern stehen sogleich zweistellige Steigungswerte auf dem Programm, die im Wald ihr Maximum von 16, vielleicht auch kurz 18 % erreichen dürften. Die leichten Kurven bringen hier nur wenig Abwechslung und lenken kaum von der Plackerei ab. Im Wald taucht dann aber eine wohltuende Kehre vor uns auf, und kurz darauf entfliehen wir kurzzeitig dem dichten Wald und stehen an einem nach rechts abzweigenden Weg, der wenige Meter weiter endet und den 600 m hohen Lindenbühl umrundet, am höchsten Punkt auf 543 m. Ein Prost auf den glorreichen Sieg über dieses kleine Monster!
Der Belag des schmalen Weges ist in der Folge nicht der feinste, um es einmal vorsichtig zu formulieren. Zwischenzeitlich geht uns für einige Meter auch gänzlich der Asphalt aus. Nach 200 m verlassen wir den Wald, und nach einem weiteren leicht abfallenden Kilometer in den Feldern erreichen wir Prosberg, wo es rechts auf Schotter nach Breitenbrunn und links ins Tal geht. Hier gibt es dann auch die Aussicht, die uns am Scheitelpunkt unterhalb des Lindenbühls verwehrt blieb.

15 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:07:11 | 10.07.2019
Galibiero
Mittlere Zeit
00:08:35 | 10.06.2017
Runman2000
Dolce Vita
00:11:55 | 20.07.2017
StefanL
Von Velocipedicus – Anders als die völlig ruhige Südwestauffahrt weist die Nordvariante wegen der 85 Einwohner des Weilers Prosberg zumindest marginal Verkehr auf. Zwischen Kruppach und Engelthal geht ein Sträßchen nach Prosberg ab. Ohne Vorgeplänkel fahren wir sofort stramm den Berg hinauf, zunächst im freien Feld, im Anschluss nach einer Linkskurve in den Schatten spendenden Wald. 800 Meter weiter verflacht das Niveau nach einer Kuppe, ehe es kurz vor dem Weiler wieder ansteigt.
Dort folgen wir einem Linksknick und gleich wieder, intuitiv bergauf, nach rechts. Am Ende dieses Fleckens Prosberg erscheint ein Wegweiser (Offenhausen) nach rechts, der im Vergleich zur Bedeutung dieses Wegs völlig überdimensioniert wirkt. An Obstgärten und Äckern vorbei geht es nur noch einspurig weiter, der Belag wird nun sehr grob, ist aber noch akzeptabel. Am höchsten Punkt, der unschwer und recht bald erreicht wird, gibt es neben einem schönen Blick dann sogar noch eine putzige Mikrohütte.
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