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Lüsis (1272 m)

Die letzten Meter

Auffahrten

Von poli – Der Beginn der Auffahrt in Walenstadt ist einfach zu finden. Er ist identisch mit dem Beginn der Strecke nach Schwaldis. Wir überqueren die kleine Brücke und zweigen links ab. Zu Beginn steigt die Straße Richtung Kirche noch ganz sanft an. Für 800 m bleibt die Steigung bei der Fahrt vorbei an Einfamilienhäusern bei etwa 5 %. Dann folgt eine Linkskurve und es wird etwas steiler. Das schmale Asphaltsträßchen schlängelt sich mit einigen Kurven den Hang hinauf. Dabei bleibt die Steigung immer noch so angenehm, dass wir die schöne Aussicht auf Walenstadt und den See genießen können.
Nach insgesamt 1,2 km beginnt der Wald. Es wird nun deutlich steiler, aber für die nächsten 500 m bleibt uns die Asphaltstraße noch erhalten. Nach der ersten Kehre, auf rund 650 m Höhe, ist dann aber Schluss. Gleich zu Beginn ist der Schotter sehr lose. Die Steigung übersteigt in diesem Bereich aber zum Glück selten 15 %. Nach der zweiten Kehre folgt eine zermürbende 800 m lange Gerade. Zu Glück verbessert sich ab hier der Belag, denn die Steigung nimmt etwas zu und liegt meist bei etwa16 %. Die nächste Kehre ist mit Diggi Linde (dicke Linde) angeschrieben.
Nun geht es wieder etwa 900 m in einem leichten Bogen nach rechts hoch. Die Steigung bleibt etwa gleich. Ab der vierten Kehre werden die geraden Stücke deutlich kürzer. Das ist sehr angenehm, denn die Steilheit nimmt immer mehr zu. Bei der sechsten Kehre zweigt ein asphaltiertes Sträßchen nach rechts ab. Nicht verleiten lassen! Wir müssen links weiter.
Auf 1098 m Höhe kommen wir zur Kehre an einem Ort mit dem Namen Heiligen. Ab hier wird es richtig hart. Ab nun steigt der Steigungsmesser immer wieder mal auf über 20 %. Das höchste, was ich auf meinem Radcomputer gesehen habe, waren 24 %. Nach der elften Kehre verlässt die Straße den Wald wieder. Für die letzten paar steilen Meter wurden zwei Betonstreifen angebracht. Auf 1250 m Höhe wird es plötzlich flach. Links hoch geht es zum Restaurant. Wir halten uns aber rechts und rollen gemütlich die letzten vierhundert Meter bis nach Lüsis.

Seit dem Eintritt in den Wald haben wir von der Umgebung praktisch nichts gesehen. Dafür ist die Szenerie hier oben umso großartiger. Vor uns fällt das Gelände steil ab ins Seeztal und an den Walensee und steil über uns befinden sich die schroffen Südwände der Churfirsten.
Im Anschluss sollte unbedingt ein Abstecher zu Berggasthof gemacht werden. Einerseits haben wir uns eine Erfrischung wirklich verdient, aber vor allem ist die Terrasse dieses Restaurants einer der schönsten Orte, die ich kenne. Die Aussicht ist einfach grandios!
Noch ein letzter Tipp: Trotz aller Euphorie sollte bei der Auswahl der Getränke daran gedacht werden, dass für die Abfahrt nochmals die volle Konzentration benötigt wird.

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01:04:30 | 04.08.2014
poli
Dolce Vita
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