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Mam Tor (460 m)

Nordanfahrt: Das Ziel liegt in der V-Kerbe.

Auffahrten

Von AP – Eins vorweg, das Schönste an der hier beschriebenen Auffahrt ist tatsächlich die Anfahrt durch das Tal des River Noe an Edale vorbei. Glücklicherweise kommt man um das Tal nicht herum, denn es gibt von Norden her keinen anderen Weg zum Mam Tor.
Man muss sich das so vorstellen:
Auf allen Seiten mit Heide überzogene Hügel, die im Herbst in der Sonne in roten und gelben Farben leuchten und im Schatten düster und geheimnisvoll wirken. Hier und da ziehen einsame Wanderer, denen ein paar Schafe hinterherschauen, den Hügelkämmen entgegen. Im Tal warten grüne Wiesen und Hecken, von denen noch nicht alle Blätter abgefallen sind, auf die wohlverdiente Winterruhe. Ein Bach (der River Noe) plätschert zwischen zwei Reihen von sanft nickenden Weiden. Nicht weit weg davon verläuft eine meistens unsichtbare Bahnlinie, von der her nur hin und wieder das Rauschen und Schlagen der Zugräder kurz die Stille unterbricht. Und durch diese zwischen idyllisch und melancholisch wechselnde Szenerie führt eine enge, kaum befahrene Straße. Klingt das nicht verlockend? Klingt nicht nur so, ist auch so.
Der Anstieg zum Mam Tor fängt ganz plötzlich hinter einer Brücke über den River Noe an, nachdem man an ein paar Häusern, sprich dem Weiler Barberbooth, vorbeigekommen ist. Ein Schild weißt durch die Aufschrift one-in-six darauf hin, dass mit höherprozentigem Steigungsgrad gerechnet werden muß. Dementsprechend ist die Auffahrt kurz, unrhythmisch und bisweilen weit über 10 % steil. Weil die Straße aber zunächst nach Osten führt und erst auf dem letzten halben Kilometer nach Süden knickt, hat man zumindest den meistens aus West blasenden Wind im Rücken.
Auf der ersten Hälfte des Anstiegs stehen immer mal wieder Bäume am Wegesrand, später stört nichts mehr die freie Sicht über das Tal im Norden und die dunkle Hügelkette im Süden. Die steilste Rampe passiert man am Anfang des zweiten Kilometers. 15 % Steigung werden dort durchaus mal erreicht. Auf der Passhöhe quetscht sich die Straße westlich des Gipfels des Mam Tor zwischen Steinmauern hindurch, die an die Begrenzungen von Weinbergen erinnern. Man hat von dort aus einen weiten Blick über den südlichen Teil des Peak District und sieht natürlich auch den Ausgang der Kluft des Winnats Pass. Auf der anderen Seite der Passhöhe fällt der Weg in ein kleines Wäldchen ab und biegt dahinter auf die Straße (A6187) nach Chapel-en-le-Frith ein.

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