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Mauer von Oberhausen (502 m) Grenzübergang Leithum

Auffahrten

Von kletterkünstler – Da Oberhausen nur ein kleines Nest ist, kann man den richtigen Abzweig eigentlich nicht verfehlen. Aus Norden kommend biegen wir am Hotel Oberhausen schräg rechts ab und finden uns sogleich auf einem schmalen Weg wieder, der uns nach einer Kehre recht schell in den Wald führt. Nach den ersten 300 Metern wird es steil. 600 m führt uns das einsame Asphaltband mit zweistelligen Steigungswerten kurvenreich durch den idyllischen Wald. Die Steigungsspitzen dürften sich um die 14 % herum bewegen.
Nach 900 Metern überqueren wir eine kleine Lichtung, von der wir eine grandiose Aussicht in das Ourtal genießen. Ein besonders beeindruckendes Bild ergibt sich, wenn das Tal noch unter einer dichten Nebeldecke liegt, während man hier oben bereits die Wärme der morgendlichen Sonnenstrahlen genießt. Aufgrund einer defekten Kamera konnte der Autor dieses Naturschauspiel leider nicht im Bild festhalten. Die Steigung hat den zweistelligen Bereich inzwischen verlassen, ist mit hohen einstelligen Prozenten aber weiterhin sportlich.
Noch zweimal durchqueren wir ein kleines Waldtück bei leicht nachlassender Steigung, dann stehen wir auch schon am höchsten Punkt kurz vor der Grenze zu Luxemburg. Ein fantastisches Panorama breitet sich hier oben vor uns aus. Gar lieblich wirkt diese Landschaft, über deren Höhen nicht selten ein unangenehm kalter Wind weht, der dem Radler gerne die Regentropfen ins Gesicht peitscht. Doch zeigt sich das Wetter hier oft viel angenehmer, als es sein Ruf ist.

Vom Scheitelpunkt führt der Weg dann vorerst wieder abwärts, um nach Leithum erneut anzusteigen. Diesen Gegenanstieg kann man sich sparen, indem man zuvor (direkt an der Grenze) rechts in die Felder abbiegt und den Ort so links liegen lässt. In dem kleinen Dorf selbst zweigt ein Wirtschaftsweg ab, der sich später gabelt (siehe Tourenplaner) und nach Beiler führt. Dabei handelt es sich um eine verkehrsfreie Alternative zur 335.

Anmerkung des Autors:
Da das Objektiv meiner Kamera zu Beginn dieser sonnigen Tour den Geist aufgegeben hat, gibt es vorerst leider keine Bilder dieses fantastischen Berges.

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00:13:37 | 10.10.2018
ste7an
Dolce Vita
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