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Mont Theux (332 m) Mur de Theux

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Auffahrten

Von kletterkünstler – Los gehts am Kreisel in Theux, wo die N657 aus dem Zentrum kommend auf die N62 trifft, der wir bergwärts in Richtung Sprimont und Banneux folgen. Wir klettern nun 400 m schnurgerade bei 8 % Steigung den Hang hinauf. Hinter der folgenden Linkskurve zweigen rechts die Route de la Carrière und links die Rue Tillot ab. Die beiden schmalen Sträßchen führen in Richtung Tancrémont bzw. Hodbômont und stellen eine Alternative zur Nationalstraße dar, da man weiter oben über weitere hübsche, enge und einsame Sträßchen nach Mont gelangt und so wieder auf die N62 trifft.
Wer weiter der Hauptstraße folgt, kann nach 600 Metern auf Höhe des Friedhofs von Theux erst einmal durchatmen. Für 500 m flacht die Straße gänzlich ab, um nach Mont hin mit 6 % wieder moderat anzusteigen. Umgeben von Feldern und grünen Weiden wird die Aussicht nun immer besser. Hinter unserem Rücken liegt uns das Tal der Hoëgne zu Füßen. In Mont folgt nun eine weitere Delle im Profil, ehe die Straße inmitten des kleinen Dorfes wieder ansteigt und mit sanften 5 % den härtesten Abschnitt der Auffahrt einläutet.
800 m mit 10 bis 12 % lassen uns erahnen, weshalb der Mont Theux auch als Mur de Theux bezeichnet wird. Dabei tauchen wir nun zwischen den Bäumen ab und erreichen schließlich nach 300 flacheren Schlussmetern und insgesamt 2,9 Kilometern den Endpunkt der Auffahrt. Hier weichen die Felder und Weiden nun auch auf der linken Seite endgültig dem Wald. Nach 800 m zweigt links die N606 nach Hautregard ab, während es geradeaus weiter nach Banneux und Louveigné sowie in Richtung Sprimont und Sougné-Remouchamps zur berühmten Redoute geht.

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Von kletterkünstler – Wer von Juslenville nach Mont möchte, hat mehrere Möglichkeiten, denn ein engmaschiges Netz an meist schmalen Wegen durchzieht das grüne Weideland oberhalb von Theux. Die Rue de l’Arsèye ist die direkteste Variante und teilt sich ihren Ausgangspunkt mit dem der Côte de Tancrémont. Dazu biegen wir nach Überquerung der Hoëgne zunächst links in die Rue Juslenville-Petite in Richtung Tancrémont ab, um kurz darauf einem schmalen, unscheinbaren Sträßchen nach links zu folgen und uns anschließend rechts zu halten.
Schnell lassen wir die letzten Häuser von Juslenville hinter uns, während die Steigung kontinuierlich zunimmt und noch vor Erreichen eines Hofes die 10-Prozent-Marke kurzzeitig knackt. Beim Passieren des Bauernhofs können wir kurz durchatmen, ehe uns die folgende S-Kurve mit der Maximalsteigung von rund 12 bis 13 % herausfordert. Erneut passieren wir einen Hof, der gleichbedeutend mit dem Ende der kurzen Rampe ist. Der schmale Weg flacht zwischen den Feldern und Weiden langsam ab. Zeit also, die Landschaft zu genießen. Grün ist sie, und die Aussicht wirklich nett, wenn man mehr Wetterglück hat als der Autor an einem tristen und zeitweise regnerischen Oktobertag.
Nach insgesamt 1,5 und 1,7 Kilometern hat man die Möglichkeit links nach Mont abzubiegen. Wir wählen die zweite Variante, gewinnen zunächst ein paar Meter, um diese dann wieder zu verlieren, ehe wir in Mont in die N62 einbiegen, der wir nun bis zum höchsten Punkt folgen müssen.

Wer einfach nur nach Banneux möchte, kann entweder Mont links liegen lassen und über einsame Wege und die beiden Weiler Wislez und Rondehaie zur N666 fahren, oder aber in Mont die Nationalstraße queren und über Hodbomont, Jevoumont, Vieux Cortil und den Hof Saint Remacle zur N606 fahren, die in die N62 mündet. Ein lohnenswerter Umweg, und schließlich muss man dann nur noch 800 m auf der stark befahrenen N62 überstehen.

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Von kletterkünstler – Die Route de la Carrière ist eine der beiden oben genannten Varianten zur N62. Sie zweigt in der markanten Linkskurve kurz vor dem Friedhof von Theux rechts ab. Die erste 400 m lange Rampe der Nationalstraße muss also überwunden werden. Dann wird es ruhig und wir finden uns erst einmal in einer kurzen Abfahrt auf einem schmalen Asphaltband wieder. Dieses ist übrigens in gutem Zustand, was in den Ardennen ja nicht selbstverständlich ist.
Anschließend müssen wir uns die verlorenen Höhenmeter natürlich wieder zurückerobern und werden dabei teilweise mit knapp zweistelligen Steigungswerten konfrontiert. Die malerische Umgebung, bestehend aus Feldern und saftig grünen Weiden, entschädigt aber für die Plackerei, die auch nicht sonderlich lang ist. Nach einem Kilometer auf der Route de la Carrière gelangen wir an eine Kreuzung. Wie bei der oben beschriebenen Auffahrt von Juslenville haben wir nun die Wahl zwischen diesem und dem 200 m später abzweigenden Weg.
Wir entscheiden uns in diesem Fall für die erste Variante und verlieren wieder ein paar Höhenmeter, die wir uns in einer kurzen Rampe wieder holen. Und schon stehen wir an der N62, der wir nach rechts folgen, um nach weiteren 1,2 Kilometern den höchsten Punkt zu erreichen.

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