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Monti di Vercana (1082 m)

Blick über den Serpentinenabschnitt zum See.

Auffahrten

Von AP – Der Anstieg beginnt an der Hauptstraße von Domaso, das auf einer kleinen, vom Livo gebildeten Schwemmlandebene liegt. Die Straße nach Vercana zweigt nördlich der Brücke über den Fluss ab. Da Schwemmland, sind die ersten Meter fast flach, bevor die Straße über einige Serpentinen stärker ansteigt. Domaso und Vercana sind fast schon zusammengewachsen, es gibt zunächst nur wenige Meter, an denen kein Haus neben der Straße steht.
Nach etwa drei Kilometern erreicht man den Ortskern von Vercana, wo die Steigung noch ein bisschen zulegt. Hinter einer Linksserpentine oberhalb von Vercana muss man kräftig treten, denn es geht auf einer mit 11 bis 12 % ansteigenden Gerade heftig nach oben. Kaum hat man die nächste Serpentine durchfahren, biegt der Weg zu den Monti di Vercana links ab (geradeaus geht es weiter nach Caino).
Hinter dem Abzweig kommt es einem vor, als sei man schlagartig der Zivilisation entkommen. Auf nun ruppigem Asphalt geht es im Wald oberhalb der Schlucht des Livo nach Westen. Den ersten Höhepunkt der Strecke erreicht man auf dem sechsten Kilometer: In teils offenem Gelände schraubt sich die Straße über zehn eng aufeinanderfolgende Serpentinen nun den Hang hinauf. Die Ausblicke sind einfach klasse: nach Südosten zum See, nach Süden auf das Bergdorf Livo (ein Name passt für alles) und nach Westen zu dem Gipfelgrat zwischen Pizzo Campanile und Sasso Canale. Oberhalb der Serpentinen geht leider der Asphalt auf zweihundert Metern flöten, aber die sind teils schiebenderweise schnell überwunden.
Bei anspruchsvoller Steigung geht es in relativ offenem Gelände weiter voran, die Berge und den Weiler Trobbio fest im Blick. Das dicke Ende kommt nach etwas mehr als neun Kilometern Fahrt: die Betonpiste! Und die steigt auf einer Alm über enge Serpentinen giftig an, teilweise mit Steigungen bedenklich nahe den 20 %. Dafür ist der Blick gigantisch. Man bewegt sich direkt über dem See mit freier Sicht nach Süden, Osten und Norden. Immer wieder passiert man einzelne Häuser, bis schließlich auf knapp 1100 m Höhe der Beton endet und eine Schotterpiste anfängt. Die zentrale Häusergruppe der Monti di Vercana liegt noch zweihundert Meter die Piste entlang, die an einem kleinen Parkplatz endet.
Den Weg zurück sollte man zu Fuß angehen, bis der Asphalt wieder anfängt. Zu schön ist die Aussicht, dass man sie einfach verschenkt, abgelenkt durch heftiges Bremsen auf steiler Abfahrt. Der See breitet sich lang und weit nach Süden aus, man meint fast, man könnte abspringen und in ihn eintauchen.....

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Schnellste Zeit
01:09:43 | 18.08.2019
leopoldusmaximus_
Mittlere Zeit
Dolce Vita
01:21:20 | 12.09.2017
tommi63
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