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Oberfeld (441 m) Spitalwald, Hagenschieß, Wildpark Pforzheim

IMG 3940.

Auffahrten

Von kletterkünstler – Dort, wo sich die B 463 und die L 1135 in Pforzheim treffen, beginnt die Kletterei mit Einbiegen in letztgenannte Steige. Leider ist der Verkehr hier recht lebhaft. Idealerweise sucht man sich einen Sonn- oder Feiertag zur Befahrung aus. Die Straße steigt dann auf den ersten paar hundert Metern auch gleich mit bis zu zehn Prozent an.
Nach siebenhundert Metern ist das Schlimmste überstanden, denn wir biegen rechts in die Tiefenbronner Straße ab und es wird verkehrsmäßig ruhiger. Auch die Straße flacht kurzzeitig ab. Wir begeben uns auf die linke Spur, um links abzubiegen. Auf recht breiter Fahrbahn müssen wir uns bei mittleren einstelligen Prozentwerten zunächst nicht sonderlich dolle anstrengen. In weiten Schwüngen kämpfen wir uns schließlich zwischen lockerer Wohnbebauung bei zeitweise neun bis elf Prozent den Hang hinauf.
Nach 1,8 Kilometern erreichen wir nach Passieren der Hochschule den Waldrand, wo rechter Hand hinter seinem Parkplatz der Wildpark liegt, und die Steigung geht auf fünf bis sechs Prozent zurück. Die Straße wird etwas schmaler, bleibt aber zweispurig und in gutem Zustand. Der idyllische Mischwald rettet nun die Schönheitswertung. Nach zwei letzten Kurven rollen wir auf einer längeren Geraden über den kaum merklichen Kulminationspunkt.
Wer weiter nach Tiefenbronn fährt, folgt einfach immer weiter der Straße und gewinnt auf welligem Terrain noch weitere fast hundert Höhenmeter, verteilt auf sieben Kilometern.
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Von kletterkünstler – Den unscheinbaren Abzweig zwischen Würm und Pforzheim findet man tatsächlich am besten mit einem GPS-Gerät. Ich habe den Weg bei der Planung im Vorfeld auch überhaupt nur dank der singletrails-Karte im Tourenplaner entdeckt, wo er grau und damit als asphaltiert gekennzeichnet war, was sich nach Sichtung im Satellitenbild trotz des Waldes einigermaßen bestätigte und schließlich auch der Realität entspricht, was ich nach der Befahrung guten Gewissens sagen kann. Mit einer allzu guten Asphaltdecke darf man hier aber freilich nicht rechnen, schließlich ist es ein völlig unbedeutender Forstweg, auf dem motorisierte Gefährte, ausgenommen Förster/Forstarbeiter, nichts zu suchen haben. Es gibt auch keinen Grund, diesen zu benutzen, und so stellt sich die Frage, wieso es ihn überhaupt gibt.

Zu Beginn überqueren wir einen schottrigen/dreckigen Wanderparkplatz und man fragt sich zunächst, wo man überhaupt lang muss. Es führen ein Weg nach links, der eindeutig geschottert ist, und zwei nach rechts, von denen der linke der korrekte ist. Dieser ist dann auch sogleich mit einer urigen Asphaltschicht ausgestattet. Es rumpelt ganz schön, und das wird auch so bleiben. Dazu kommen Schmutz, Moos und in meinem Fall war der Weg auch noch feucht. Dafür ist es aber herrlich einsam (mir begegnete nur eine spazierende Familie) und an heißen Tagen spendet der dichte Wald willkommenen Schatten.
Die Steigung schnellt sogleich auf sieben bis acht Prozent hoch, was auf den ersten 1200 Metern auch so bleibt. Das Maximum dürfte bei rund neun Prozent liegen. Bewegen wir uns zunächst noch parallel zur Würmtalstraße in südöstliche Richtung, so fahren wir nach einem langen Linksbogen gen Norden. Immer im dichten Wald schlängelt sich der holprige Weg durch die Einsamkeit. Hin und wieder blitzt die Sonne durch. Nach einem langen Rechtsbogen könnten wir in einer Kehre auf einer Bank rasten.
Nun flacht es auf mittlere einstellige Prozentwerte ab. Natürlich begleitet uns weiterhin der idyllische, wildromantische Wald. Fünfhundert Meter später haben wir nun die Wahl, entweder links weitgehend flach entlang des Waldlehrpfads zum Wildpark zu rollen oder aber rechts auf dem kürzesten Weg zur Tiefenbronner Straße zu klettern. Dabei wechseln wir mittels einer Kehre noch einmal die Richtung und stoßen über einen schottrigen Parkplatz hinweg nach etwas mehr als zwei Kilometern auf die Hauptstraße zum Oberfeld. Etwa einen Kilometer dieser nach rechts bei kaum spürbarer Steigung folgend erreichen wir die Passmarke.
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