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Oberhof (804 m)

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Rennradreisen von quäldich.de

quäldich-Rennradreise zum Oberhof

quäldich.de bietet eine Rennradreise am Oberhof an. Hauptsache bergauf!

Zum Beispiel Thüringer Wald – Himmelfahrt im grünen Herz von Deutschland vom 18.05. bis 21.05.2023

Auffahrten

Von Kletterkönig120 – Der Startpunkt für die Auffahrt durch das Kehltal liegt etwas versteckt im Gehlberger Grund. Zu erreichen ist der Ausgangspunkt von Gräfenroda, indem man dem Tal der Wilden Gera einige Kilometer in Richtung Gehlberg folgt. Dabei unterquert man auch die spektakuläre, 110 m hohe Bogenbrücke der A71. Von dort sind es noch ca. 1,3 km bis zum Abzweig, an dem die Kehltalstraße beginnt.
Kommt man von der Schmücke, so fährt man über Gehlberg hinab in den Gehlberger Grund und folgt der Straße Richtung Gräfenroda. Von der Bahnunterführung im Gehlberger Grund sind es dann noch ca. 2,7 km bis zum Abzweig
Da die Straße für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist, hat man diese größtenteils für sich allein. Bereits nach wenigen Metern wird die Straße zu einem schmalen Wirtschaftsweg, der zunächst noch sanft ansteigend dem Talgrund folgt. Das enge Tal ist nur selten breiter als 30 m, links und rechts geht es steil den Hang hinauf, der überwiegend mit Nadelwäldern bewachsen ist. Nach rund 1,5 km passiert man in einer Linkskurve einen alten Schachteingang, danach zieht der Weg mit ziemlich gleichbleibender Steigung um die 10 % nach oben, Flachstücke gibt nun keine mehr. Größtenteils verläuft der Weg in langen, fast geraden Stücken durch das immer enger werdende Tal bergauf, nur gelegnetlich von einzelnen Kurven unterbrochen.
Nach etwa 3,5 km lichtet sich der Wald plötzlich und die Straße wird deutlich breiter, aber nicht flacher. Sobald man einige Meter höher gelangt, kann man auch des Rätsels Lösung erkennen: Zur linken Hand wird ein Rettungsstollen mit Notlandeplatz sichtbar, der als Notausgang zum Rennsteigtunnel der A71 angelegt wurde.
Nach Oberhof geht es weiter bergauf, nun allerdings mit deutlich weniger Schatten. Es folgen ein paar enge Kurven bei unverminderter Steigung, bis nach etwa 4,5 km die einzige wirkliche Kehre dieser Auffahrt erreicht wird. Nach weiteren 300 m läßt dann die Steigung allmählich nach und es geht auf fast schon ebener Strecke bis nach Oberhof, wo man die B247 unterquert, danach eine Tankstelle auf der rechten Seite passiert und schließlich das Ende der Auffahrt am Kreisverkehr erreicht hat.
200 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:15:07 | 01.09.2019
climbing chaiser
Mittlere Zeit
00:21:07 | 12.09.2015
ruedi
Dolce Vita
00:34:45 | 19.09.2020
tgg
Von Martin K – Der direkte Weg nach Oberhof von Norden führt über die Wegscheide, wobei die Auffahrt ab Luisenthal auf der ehemaligen Bundesstraße vor allem durch erheblichen Autoverkehr geprägt ist.
Eine echte Alternative dazu bietet die hier vorgestellte Auffahrt entlang der Ohra-Talsperre sowie auf der Alten Oberhofer Straße im Tal des Eimersbachs, die für den motorisierten Verkehr gesperrt ist. Wichtige Einschränkung: Der Asphalt ist auf etwa der Hälfte der Strecke in sehr schlechtem Zustand und abschnittsweise (derzeit weniger als dreihundert Meter, verteilt auf drei oder vier kurze Stücke) nicht mehr vorhanden. Dies als Warnung vorweg. Ich empfand die Auffahrt im Oktober 2021 mit 25 mm-Reifen trotz feuchten Wetters jedoch als unproblematisch. Die abgeschiedene Landschaft entschädigt umso mehr.
Der Startpunkt in Luisenthal ist der ausgeschilderte Abzweig zur Talsperre von der Hauptstraße kurz vor dem Ortsende in Richtung Oberhof in einer Linkskurve nach rechts. Luisenthal selbst kann von Ohrdruf aus auf der verkehrsreichen L 3247 oder auf einem asphaltierten Radweg bzw. aus Richtung Crawinkel über eine von der B 88 abzweigenden Nebenstraße erreicht werden. Außerdem gibt es als Auffahrtsvariante auf der anderen Talseite eine weitere asphaltierte Straße zur Krone des Staudamms.
Die Fahrt beginnt mit Blick auf den 55 Meter hohen Steinschüttdamm auf Betonplatten. Nach zweihundert Metern geht es links in den Wald, wo auf noch gut erhaltenem Asphalt mehr als hundert Höhenmeter auf ca. achthundert Meter Strecke zu bezwingen sind. Steiler als hier wird es dann auch nicht mehr und natürlich bietet sich schon vor dem Ende dieser Rampe ein Abstecher auf den Staudamm an.
Bei nachlassender Steigung geht es nun auf der zunehmend schlechteren und sehr schmalen Straße östlich an der Talsperre entlang. Teilweise fehlt der Asphalt auf der halben Wegbreite. So lädt auch die auf 1,5 Kilometern leicht fallende Strecke nicht zu Raserei ein, eher zu Zwischenstopps an den Aussichtspunkten oberhalb der Wasserfläche. So wird noch die Vorsperre Silbergrund passiert, bevor nach einer Brücke links abzubiegen ist. Hier zieht der Felsen namens Triefstein die Blicke auf sich, auch ein Rastplatz befindet sich hier.
Ab hier folgt man der Alten Oberhofer Straße, der nur auf den ersten Metern der Asphalt komplett fehlt. Nach einem Schlagbaum beginnt die schöne Strecke im Talgrund unter alten Allee-Bäumen. Der Minckwitzfelsen auf der rechten Seite ist ein weiterer Blickfang, inklusive einer Gedenktafel in beeindruckender Höhe. 
Nach insgesamt sechs Kilometern wird der Asphalt deutlich besser, da die Straße als Trainingsstrecke fürs Rennrodeln ausgebaut wurde. Zugleich wird das Tal enger und steiler bis zur einzigen Serpentine der Auffahrt. Beim Verlassen des Waldes erreicht man die Obere Schweizer Hütte, welche unterhalb des Fellbachhangs, Oberhofs alpinem Skigelände bzw. der Downhill-Pisten, liegt.
Die Straße wird nun breiter. Linker Hand ist die moderne Skischanze am Wadeberg zu sehen. Schon 1906 gab es hier Sprungschanzen, lange vor denen im Kanzlersgrund. Die Steigung endet direkt in Oberhofs Ortsmitte am Kurpark. Zur Passmarke sind es noch gut fünfhundert Meter leicht bergab. Zum Grenzadler wäre direkt rechts abzubiegen, während die dritte Oberhofer Passmarke, das Rondell, auch nur knapp zwei Kilometer entfernt ist.
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