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Ofterschwanger Horn (1345 m) Fahnengehren Alpe, Allgäuer Berghof

auf den Grünten und die Nebelsuppe zu, ein Dickpneu kommt entgegen

Auffahrten

Von stb72 – In Hüttenberg an der Kirche fahren wir nach Westen, ausgeschildert ist der Allgäuer Berghof. Direkt auf den Hang zu darf man noch 300 m locker rollen und der Dinge harren, die da kommen. De facto folgen dann 1,5 km bei ca. 17–18 % im Schnitt. Zuerst noch auf sehr gutem Asphalt werden auf 400 m die 20 % dann gleich geknackt, dann darf man 300 m noch mal etwas durchschnaufen, bevor es so richtig losgeht. Der Belag wird schlechter, und langsam geht es in Richtung Wald, auch weil die Geschwindigkeit rapide abnimmt. Am Waldrand entlang wird es immer steiler, und der Weg zieht ziemlich gnadenlos nach oben, die Maximalsteigung dürfte sich das ein- oder andere Mal bei um die 25 % bewegen. Der Abschnitt ist zwar nur ein paar hundert Meter lang, man muss aber doch mächtig am Lenker zerren.
Bei zwei Holzschuppen meint man dann, das Ende des Asphalt erreicht zu haben, scharf rechts jedoch ist es bei näherer Betrachtung tatsächlich nicht so, wenn auch ziemlich dreckig. Es flacht bei der Lichtung hier kurz noch mal ab, bis wir dann die letzte üble kleine Rampe im Wald raufquetschen müssen. Hier hat man die Abschrankung zur Hauptroute und somit das rettende Ende aber dauernd im Blick. Fast dauernd im Blick hat man bei diesem ersten Teil übrigens auch bereits den Allgäuer Hauptkamm und den Grünten im Rücken, das hilft ein bisschen.

Mit der Einmündung auf die Straße vom Gunzesrieder Tal ist dann das Schlimmste auch vorbei, und die nächsten 600 m im Wald erscheinen uns bei höchstens mal bis zu 13 % fast eben, was dann weitere wieder sehr aussichtsreiche 300 m tatsächlich auch sind. Hier an der Alpe Eck ist dann auch der geschotterte Abzweig für die faulen Downhillroller die Skipiste hinunter nach Ofterschwang. Zwei Kehren führen dann über den Allgäuer Berghof hinauf zum Abzweig der geschotterten Variante ins Gunzesrieder Tal – bis hier sollte man noch mal durchschnaufen.
Jetzt folgen wir äußerst aussichtsreich dem Bergrücken des Ofterschwanger Horns, und bis zur Bergstation und der Weltcup-Hütte folgt jetzt ein schwerer Kilometer, der mit zwei Drecks-Rampen bestückt ist, wo es erneut bis an die 20 % geht. Hier treibt es den Puls nochmal mächtig in die Höhe. Von Baustellen hier (aktuell 2010 wird gebuddelt für den Speichersee an der Gaisrücken-Alpe) sollte man sich nicht aufhalten lassen, die Asphaltierung geht noch weiter. Die nächsten 900 m bis zum höchsten Punkt etwas unterhalb des Ofterschwanger Horns sind dann leicht und nun ohne infrastrukturelle Einrichtungen des Skigebiets auch Genuss pur – tolle Panoramen garantiert.
Der Asphalt endet aber nicht am höchsten Punkt, sondern führt noch etwas hinab zur Fahnengehren-Alpe (im Sommer bewirtschaftet) am Sattel zwischen Ofterschwanger Horn und Sigiswanger Horn. An diesem Spätnachmittag im Oktober war dies ein herrlicher Ort, sonnig, einsam, mit freien Blicken nach beiden Seiten, den ich aufgrund der Dämmerung viel zu schnell wieder verlassen musste.

Zur Abfahrt sollte man dann unbedingt den Weg ins Gunzesrieder Tal hinab nehmen, denn ab dem Allgäuer Berghof ist die Straße in hervorragendem Zustand und sogar mautpflichtig für den motorisierten Verkehr. Das Sträßchen nach Hüttenberg dagegen muss man komplett runter bremsen.
Nur aufgrund einiger flacherer Stücke belassen wir es hier bei vier Allgäu-Härtesternen, aber im ersten Teil ist es schon ziemlich hart und eine gute Bergübersetzung zwingende Voraussetzung. Von den Ausblicken ist dies von unten bis oben eine wunderschöne Auffahrt, der mittlere Teil durch das Skigebiet ein klitzekleiner Minuspunkt.

7 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
00:29:19 | 24.10.2016
hivibub
Dolce Vita
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14 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:24:30 | 24.04.2011
nuclearparanoia
Mittlere Zeit
00:26:00 | 19.04.2011
Vollhorst
Dolce Vita
00:28:00 | 05.08.2012
Flachlandtiroler
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