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Ourberg (498 m) Côte de Weweler

und nach...

Auffahrten

Von kletterkünstler – Der Ausgangspunkt dieser Auffahrt liegt in Weweler im Tal der Our. Dieser kleine, zur Gemeinde Burg-Reuland zählende Weiler gibt dem Anstieg auch seinen zweiten Namen. Kommt man von Norden, so muss man scharf rechts in den Weg zum Ourberg einbiegen, so dass man keinerlei Schwung mit in die bis zu 16 % steile Einstiegsrampe nehmen kann. Diese ist gerade mal 300 m lang und führt am Waldrand entlang.
Erreichen wir einige Häuser von Weweler, legt sich die Steigung über 9 % kurzzeitig gänzlich zurück, ehe sie sich im weiteren Verlauf auf Werte um die 9 bis 10 % einpendelt. Der Weg ist im übrigen in tadellosem Zustand. Dies wird sich auch nicht ändern. Nach den beiden markanten Kurven erreichen wir nun das Plateau, und der Weg flacht ab. Die 2 bis 5 % Steigung kann nun nur noch ein starker Gegendwind erschweren, so wie bei der La Chouffe Classic 2011. Bei dieser sehr gut organisierten Veranstaltung der Bank van De Post Cycling Tour gibt es hier auch eine Bergzeitmessung.
Der letzte Kilometer verläuft nun geradlinig und unspektakulär zwischen den Feldern über das Plateau hinweg. Alles andere als unspektakulär ist jedoch die bereits oben erwähnte Aussicht. Der Ourberg bietet sicher eines der besten Panoramen in der Region: Wälder, Felder, saftige Weiden, tief eingeschnittene Täler und die mächtige Ruine der Burg Reuland über dem nach ihr benannten Ort im Tal der Ulf.
Der höchste Punkt ist nach insgesamt 2,2 km an einer Baumgruppe erreicht. Die Abfahrt kann über einen scharf rechts abzweigenden Weg nach Burg-Reuland erfolgen, der zwar gut asphaltiert, aber schmal, steil und unübersichtlich ist. Möchte man sich einen Großteil der Côte de Lascheid sparen, kann man auch direkt nach Lascheid fahren, oder aber auch in Richtung Süden. Asphaltierte Wirtschaftswege gibt es hier zahlreiche.

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00:07:17 | 17.09.2011
Velosoph
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Dolce Vita
00:08:12 | 28.05.2011
kletterkünstler
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Von kletterkünstler – Wie die Nordostauffahrt von Weweler, so beginnt auch diese hier im malerischen Ourtal. In diesem Falle starten wir direkt an der deutsch-belgischen Grenze. Der Ort Stupbach liegt beiderseits der Grenze. Da wir uns hier aber auf belgischer Seite in der Deutschsprachigen Gemeinschaft befinden, spricht man auf beiden Seiten der Grenze die gleiche Sprache, und es gibt keine Verständigungsschwierigkeiten.
Kommt man von Deutschland, so überquert man am Gasthaus Zur alten Mühle die Our und gleichzeitig die Ländergrenze, biegt scharf rechts auf die Hauptstraße und gleich wieder links ab in ein einspuriges, sehr steiles Sträßchen. Aus der anderen Richtung kommend, also flussabwärts aus Richtung Burg-Reuland, sieht man das kommende Unheil vorher nicht und sollte rechzeitig heruntergeschaltet haben, wenn es scharf rechts abgeht.
Die folgenden 900 m weisen fast durchgehend zweistellige Steigungswerte auf. Und es geht gleich richtig zur Sache. Mit bis zu 18 % zieht sich das schmale, aber bestens asphaltierte Sträßchen aus dem Ort hinaus den Hang empor. Nach 200 m durchfahren wir die einzige Kehre der Anstiegs. Flacher wird es trotzdem nicht. Schon jetzt können wir erahnen, wie schön die Aussicht auf das Ourtal von oben sein wird.
Durch niedriges Buschwerk geht es weiter zu einer scharfen Rechtskurve. Auf dem folgenden Abschnitt zwischen Feldern, Weiden und Waldstücken sinkt der Steigungsmesser des Tachometers dann mal auf erholsamere 10 %. Natürlich bleibt das nicht so. Der Ourberg wäre nicht der Ourberg, wenn er nicht noch ein Ass aus dem Ärmel zücken würde. Aber keine Sorge, 20 % tauchen da nicht mehr plötzlich hinter eine uneinsehbaren Kurve auf. Mit vielleicht um die 15 % geht es auf den ersten Scheitelpunkt in einem kleinen Waldstück zu.
Zuvor sollte, wer kann, mal einen Blick zurückwerfen. Es lohnt sich! Das tief eingeschnittene Ourtal ist wirklich eine Schönheit. Auf den ersten 900 m haben wir nun stolze 130 m hinter uns gebracht. Das entspricht einer Durchschnittssteigung von 14,4 %!
Nun führt der Weg erst einmal kurzzeitig abwärts und schließlich wieder leicht aufwärts. Bevor wir nach links abbiegen, zweigt nach rechts ein ebenfalls asphaltierter Weg nach Weweler ab. Im offenen Gelände stemmt sich uns nun ein zweiter Gegner in den Weg, der Wind. Die letzten 500 m sind dann identisch mit der Nordostauffahrt. Hier hat man nun die Möglichkeit, die tolle Aussicht zu genießen. Dies sollte man nicht verpassen.

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Von kletterkünstler – Die Entdeckung dieser Auffahrt ist einem Verfahrer des Autors zu verdanken, der eigentlich die normale Nordauffahrt nach mehrmaligem Abfahren endlich mal hinauf quetschen wollte. Burg-Reuland ist klein, daher ist der etwas versteckte Weg nicht allzu schwer zu finden. Wer von Bracht oder Alster und damit beispielsweise vom Thommer- oder Alsterberg abkommt, folgt der Hauptstraße nach rechts und biegt gleich wieder in die erste Straße links ab, um nach wenigen Metern abermals links mittels eines engen Torbogens durch ein Haus hindurchzufahren.
Nachdem wir die Ulf und den unasphaltierten Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse überquert haben, baut sich auch direkt eine bis zu 18 % steile Rampe vor uns auf. Die ziemlich gerade Streckenführung zwischen den Bäumen eines kleinen Waldstücks verstärkt den Tunneleffekt. Es bleibt uns also nichts anderes übrig, als den Blick auf den Asphalt vor uns zu richten. Sowas nennt man dann wohl Tunnelblick, mit dem es nach 350 Metern mit Verlassen des Waldes auch schon wieder vorbei ist. Nach Weweler führt der Weg dann wieder ein wenig abwärts.
In dem kleinen, verstreuten Dorf folgen wir der Straße nach rechts und befinden uns fortan auf der klassischen Route, die hier als Nordostauffahrt beschrieben ist. Der weitere Weg ist also bekannt. Wer wieder auf direktem Wege hinab ins Ourtal möchte, kann sich hier auch links halten und bei einer Weiterfahrt in Richtung Stoubach oder Lützkampen anschließend die erste Straße wählen, die rechts abzweigt.

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