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Panider Sattel (1437 m) Passo Pinei

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Giro 2024 - Struktur der Pässe / Auffahrten

  • Möstimoto, 22.05.2024, 09:27 Uhr
    Gestern endete die 16.Etappe des Giro d#Italia von Blumau kommend über Völs und den Panider Sattel am Monte Pana. Am Panider Sattel wurde eine Bergwertung der 1.Kategorie abgenommen für die Anfahrt ab Blumau. In diesem Kontext habe ich mal die Karte studiert, ob man die Auffahrt von Kastelruth nicht nach unten verlängern kann/soll unter Verletzung der "letzte-Kreuzing-Regel". Wenn man nicht von der Seiser Alm kommt, muss man bis Kastelruth ja immer mehr oder weniger aus dem Eisacktal hoch. Allerdings gibt es da offensichtlich einige Varianten, so dass man hier nicht sinnvoll alle beschreiben kann. Man könnte natürlich eine Hauptvariante auswählen, aber so richtig gut finde ich die Idee nicht. Wenn man das nicht macht, sollte es dann nicht Pässeeinträge für Völs und/oder Seis und/oder Kastelruth geben? Aus dem Eisacktal sollten das Auffahtren mit 500 bis 700Hm sein, also durchaus veritabel für den Passjäger.

    Daneben habe ich mal wieder mit Überraschung festgestellt, dass eine keine Beschreibung für den Monte Pana gibt. Bei mir ist es 10 Jahre her, dass ich da mit dem MTB oben war (und weiter gefahren bin). Insofern sind die Erinnerungen sehr eingeschränkt. Als Bergankunft beim Giro sollte die Relevanz aber auf jeden Fall gegeben sein. Evtl. hat jemand frischere Erinnerungen als ich?

    Viele Grüße

    Matthias
  • gigi, 22.05.2024, 09:48 Uhr
    ..wie du selbst schreibst, gibt es ja einige Möglichkeiten, um nach Kastelruth zu kommen. Deshalb würde ich die Auffahrten so lassen. Möglich wäre es vielleicht, das Telfser Joch zu beschreiben. Monte Pana werde ich auch mal wieder fahren und dann im Fall eine Beschreibung machen, wenn das vorher niemand macht.

    LG Gigi
  • Jan, 22.05.2024, 09:56 Uhr
    Hallo @Matthias,

    ich denke wie @gigi, dass man das Telfser Joch beschreiben sollte. So ist auch die Auffahrt nach Kastelruth eintragbar (nur wenige flache Meter zum Joch). Das Joch hat eine Passmarke im TP, aber keinen Eintrag.

    Schöne Grüße von Jan
  • Möstimoto, 22.05.2024, 10:07 Uhr
    Jetzt erinnere ich mich: Das Telfser Joch habe ich schon mal im TP gesehen. Klingt für mich nach einem guten Vorschlag. Da bin ich auch nur ein Mal nach unten gefahren in der Anfahrt zum Nigerpass. Ist auch ein ordentlicher Anstieg, wenn ich mich recht erinnere, allerdings nicht mit ganz wenig Verkehr an diesem Tag. Aber vermutlich immer noch die deutlich schönere Variante ins Grödnertal zu kommen als von Waidbruck oder Klausen.
    In diesem Kontext würde ich auch nochmal anregen die Anfahrt zum Sellajoch zu kürzen. Ab Klausen ergibt das, je öfter ich mir das anschaue, immer weniger Sinn.
  • gigi, 22.05.2024, 10:44 Uhr auf Möstimoto
    Jan liebt diese langen Passauffahrten aus dem Tal und nur so zählt das Sellajoch ;-)
  • Möstimoto, 22.05.2024, 14:00 Uhr
    Ich bin auch dafür Auffahtrn nicht gezwungen zu kastrieren, aber in dem Fall wird die letzte Kreuzung mehrfach missachtet und führt auch zu einer Auffahrt, die ich so nicht präferieren oder empfehlen würde. Aus dieser Sicht gibt es viele Argumente für eine Kürzung. Und last but not least werden Sellajoch und Grödnerjoch unterschiedlich gehandhabt. Das sollte schon konsistent sein, bei zwei so populären Anstiegen.
  • gigi, 22.05.2024, 14:10 Uhr auf Möstimoto
    ..sehe ich genauso ;-)
  • Jan, 22.05.2024, 15:27 Uhr 22.05.2024, 15:31 Uhr auf gigi
    Nichtsdestotrotz müsste man die verkürzten Auffahrten wohl anlegen, am Berninapass haben wir da ja schon einen Präzedenzfall.

    Schwierig an der hinterlegten langen Anfahrt von Klausen ist die parallel bestehende, aber nicht hinterlegte lange Anfahrt von Waidbruck, die direkt dem Grödner Bach folgt. Schwierig ist auch die Einmündung über den Panider Sattel, die eine Anfahrt ab Sankt Ulrich nahelegt.

    Sankt Christina wie beim Grödner scheint von allen Möglichkeiten irgendwie die schlechteste.

    Um dem enzyklopädischen Gesamtanspruch und der mogelfreien Eintragung auch bei Befahrung der Sellarunde gerecht zu werden, bräuchte man vermutlich sowohl beim Grödner als auch beim Sella drei Auffahrten:

    * Ab Waidbruck
    * Ab Klausen
    * Ab letzter Kreuzung (für die Sellarunda, da auch noch problemlos jagbar)

    Leider sowohl beim Grödner als auch beim Sella. Diese Aufblähung missfällt mir aber. Was sind eure Gedanken dazu?

    Wer vom Panider Sattel kommt, kann sich die Pässe dann halt erst ab der Kreuzung eintragen, das ist wohl kein Problem.

    Schöne Grüße von Jan

    Gedanke zur Güte: Beim Sella lassen wir die lange Anfahrt ab Klausen und fügen die kurze Variante ab Kreuzung hinzu, beim Grödner kürzen wir die Sankt-Christina-Variante zur Kreuzung und fügen die Waidbruck-Variante hinzu. So sind die langen Varianten beide drin, die Waidbruck-Variante passt vielleicht gut zum Grödnerjoch (Da Grödner Bach), und wir haben eine maximale Aufblähung vermieden.
  • gigi, 22.05.2024, 16:39 Uhr auf Jan
    ..da habe ich Heimvorteil und bin alle mehrmals gefahren. Schwieriger Fall...
  • Möstimoto, 22.05.2024, 17:00 Uhr
    * Warum ist die Variante ab St. Christina die schlechteste?
    * Auch wenn es die Anstiege ziemlich kastriert kommt man um die Sella-Runden-Variante nicht drumrum (gilt dann konsequenterweise auch für den Pordoi und die zweite Seite vom Sellajoch :-(().
    * Ich frage mich wie viele Leute da wirklich von Klausen oder Waidbruck hochfahren. Kann man das über Strava evaluieren?
    * Meine Tendenz aus dem Bauch geht zu St.Ulrich hinsichtlich Abzweig zum Panider Sattel und man hätte Klausen und Waidbruck auch verheiratet.
    * Für mich ist auch immer das Höhenprofil ein Kriterium. So richtig fängt der Anstieg (für mich) erst nach Wolkenstein an. Von km14 (1091Hm) bis km20 (1230m) ist ja fast nochmal ein Flachstück. Das kann man aber auch natürlich anders sehen.
  • Jan, 22.05.2024, 18:26 Uhr 22.05.2024, 18:27 Uhr auf Möstimoto
    St. Christina ist die schlechteste, weil weder an einer Kreuzung (St. Ulrich) noch am Anfang der Steigung (Wolkenstein). Also genau wie du sagst.

    Die wenigsten fahren von unten. Aber für mich war es ein richtiges Ziel, einmal aus dem Flusstal hochzufahren. Und das Ziel hat sich auch im Nachhinein bestätigt: zu erleben, wie sich die Dolomiten langsam aufbauen, ist großartig. Sicher nicht jedermanns Sache, aber für ein Verständnis der Region total bereichernd.

    Toll in dem Zusammenhang auch, von Bozen über den Ritten / Klobenstein nach Waidbruck zu fahren, mit fantastischen Blicken auf den Schlern. So erst die Außenansicht zu genießen, dann runter und laaangsam hinein in die Zielregion der Träume. Toll!
  • Möstimoto, 23.05.2024, 15:29 Uhr
    Mir musst du das nicht erzählen. Oben auf dem Rittner Horn ist einer der besten (wenn nicht der beste) Aussichtspunkt den ich kenne. Kommt man nur nicht mit dem Rennrad ganz rauf. Und jedes Mal wenn ich aus logistischen Gründen mit dem Auto (:-() ins Grödnertal reinfahre kommt das breite Grinsen, wenn der Sellastock das erste Mal rausschaut. Für mich die schönste Gegend, die ich kenne.

    Was ist dann das abschließende Fazit? Sella, Grödner und Prodoi bekommen jeweils kurze Auffahrten nur für die Sella-Runde. Die langen Auffahrten für Grödner und Sella würde ich dann in St.Ulrich starten lassen. Wenn du gerne jeweils eine Auffahrt von ganz unten hättest, würde ich mich aber auch nicht aus dem Fenster stürzen.
  • Jan, 23.05.2024, 15:47 Uhr 23.05.2024, 15:49 Uhr auf Möstimoto
    Sella und Pordoi ab Canazei können wir gerne so lassen, wie sie sind, oder? Wenn man auf der Runde nicht runter fahren will, kann man sich wegen mir trotzdem ab Canazei eintragen. Die Differenz ist nicht soooooo gewaltig, und ich würde ein Aufblähen hier eher beschränken wollen.

    Mein verteilter Vorschlag gefällt mir auch gut: Grödner lang ab Waidbruck, Sella lang ab Klausen, dann in den jeweiligen allgemeinen Texten auf die erhebende Bereicherung der langen Befahrung eingehen. Zusätzlich die kurzen Auffahrten ab Kreuzung.

    So werden wir unseren Bildungsauftrag gerecht ohne zu viel aufzublähen, oder?

    Edit: mir selber gefallen die Cottischen Alpen besser. Diese Wildheit!
  • Möstimoto, 23.05.2024, 15:54 Uhr
    Du bist der Chef ;-)

    Ich würde dann auch im Text auf die jeweils andere Auffahrt (Klausen/Waidbruck) verweisen und kurz erklären. Und vielleicht bei den Auffahrten aus Canazei auch kurz auf die Sella-Runden-Problematik hinweisen.

    Von wem hast du den diesen Bildungsauftrag bekommen?

    Und wo wir gerade bei den Überarbeitungen sind. Gibt es noch den Plan die Nockalmstraße zu teilen? Da war/bin ich auch ein Verfechter.
  • Jan, 23.05.2024, 16:49 Uhr auf Möstimoto
    :) der Chef ist hier @gigi, denn er ist der Regionspate. Kannst du da mitgehen, gigi?

    Bildungsauftrag: von mir :-P

    Ich bin mittlerweile auch ein Verfechter der Aufteilung der Nockalmstraße, auch wenn der Leobengraben nicht rennradtauglich ist. Da habe ich ja letztes Jahr einen Selbstversuch gestartet. Nicht rennradtauglich, aber klar graveltauglich. Aber auch mit dem Gravelbike nicht empfehlenswert, da nach Asphaltende alles im Wald. Aber Telegraphe und Galibier haben wir aufgeteilt, Foscagno und Eira haben wir aufgeteilt, also sollten wir auch Eisentalhöhe und Schiestlscharte aufteilen.
  • gigi, 23.05.2024, 17:59 Uhr auf Jan
    Nockalmstraße würde ich auch aufjedenfall aufteilen, die sollte man sicher von beiden Seiten fahren, so schön wie sie ist.

    Sella und Grödner passt gut von St. Ulrich. Bei beiden sollte man auch die Variante von Waidbruck über Unterfins noch erwähnen, die schöner ist und ein Stück weniger Verkehr hat als von Klausen. Macht das dann Möstimoto?

    Und da wir hier in den Kommentaren vom Panider Sattel sind (der auch mal überarbeitet werden müsste), wären die Auffahrten von Waidbruck die "richtigen" aus dem Tal.
  • Jan, 23.05.2024, 18:06 Uhr 23.05.2024, 18:06 Uhr auf gigi
    Hey gigi, jetzt widersprichst du dir selbst, hier waren wir doch so verblieben, dass wir das Telfser Joch beschreiben. Bei so wenig dominanten Pässen würde ich eine Aufblähung vermeiden wollen.

    Zweimal ab St. Ulrich (inkl. Hinweis Verlängerung Waidbruck), zweimal ab Kreuzung ist von mir aus auch in Ordnung. Da sollte man dann aber auf Textdopplungen verzichten und auf die jeweiligen Beschreibungen verweien.

    Wer schreibt?
  • gigi, 23.05.2024, 19:20 Uhr auf Jan
    Ich bin ja auch für die letzte Kreuzung Regel, aber man sollte die Talauffahrten beim Panider Sattel auch erwähnen hatte ich gemeint.
  • Jan, 24.05.2024, 06:58 Uhr auf gigi
    Ah, erwähnen! Das habe ich nicht kapiert. Sorry.
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