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Partnun (1763 m)

Partnunsee, leider mit dem Rennrad nicht erreichbar.

Auffahrten

Von stb72 – Los geht es in Dalvazza kurz vor Küblis auf 810 m Höhe an der gut ausgeschilderten Kreuzung auf breiter Straße links den locker bebauten Sonnenhang hinauf. Auf zwei kurze folgen drei lange Serpentinen, und wir gewinnen schnell an Höhe, die Steigung bleibt jedoch meist einstellig in den Prozenten. In der fünften Serpentine mündet eine bereits in Schiers (über Lunden, Buchen und Putz) abzeigende Variante auf ca. 1050 m Höhe in unsere Straße. Danach kommt etwas überraschend ein recht heftiges Steilstück, und bei meist über 10 % (max. 12–13 %) durchqueren wir ein Waldstück bis zum Ort Pany auf 1251 m Höhe.
Ab hier verläuft die nun schmalere Straße für die nächsten Kilometer flach durch den Schanielatobel, der namensgebende Bach fließt rechts ein gutes Stück tiefer am Talgrund. Bis kurz vor Partnun gibt es nun keinerlei Kehren mehr, und der Anstieg folgt dem Talverlauf.
Erst wenn der Schanielabach langsam unser Niveau erreicht, und wir Ausser-Ascharina auf 1273 m Höhe passieren, steigt die Straße wieder merklich bis St. Antönien an. Hier auf nun 1450 m Höhe weitet sich das Tal, und es zeigt sich eine liebliche Alm- und Ferienlandschaft. Nach links kann man nun einen Versuch in Richtung Bärgli starten oder sanft ansteigend dem Tal folgen. Kurz danach kommen wir an eine Kreuzung, wo nach rechts ein Sträßchen ins Tal der Alp Gafia abzweigt.
Wir fahren nun wieder angenehm ansteigend geradeaus weiter, immer auf die 2630 m hohe Weißplatte zu. Auf knapp 1600 m Höhe erreichen wir einen gebührenpflichtigen Parkplatz, ab hier darf kein Auto mehr weiter in Richtung Partnun. Etwas weiter vorn zweigt nach links der kleine Wanderweg nach Mittelsäss ab, der mein Interesse erweckt hat, so dass ich mich für diese Richtung entschieden habe und nicht weiter zum Dorf gefahren bin.
Ab hier bis Partnun sind es noch ca. 2 km und 150 Hm, und vor dem Ort sind dann noch einige Serpentinen angeordnet, mit ernsthaften Schwierigkeiten ist jedoch nicht mehr zu rechnen. Hinter Partnun gut 100 m höher ist noch ein malerischer See am Talschluss.
Bis auf das Steilstück vor Pany ein normaler, angenehmer Anstieg in dem schönen Prättigau, der auch landschaftlich einiges bietet. Im unteren Kehrenstück hat man den Hang zum Fideriser Heuberg immer direkt hinter sich und auch den Furnerberg über Furna sieht man immer wieder. Danach durch den engen Tobel hindurch und zum Schluss das schöne Hochtal mit den Felsbergen am Talschluss. Wem das zu normal ist, sollte einen Versuch nach Mittelsäss auf 1970 m Höhe machen.
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01:36:00 | 31.07.2017
kamillo3000
Dolce Vita

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