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Passo dell'Aprica (1176 m)

Kurz nach Edolo, die Passhöhe lässt sich schon erahnen.
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quäldich-Rennradreise zum Aprica

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Zum Beispiel Rätische Alpen Relaxed vom 19.07. bis 26.07.2025

Auffahrten

Von Credit Alcohole – Aus Richtung Tirano auf der SS 38 kommend biegt man nach ca. 2 km links in die Via Adda auf die SS 550 ein. Die Passauffahrt beginnt dann in Stazzona, einem kleinen lombardischen Dorf.
Dort erwarten den Radler bereits die ersten Serpentinen mit z.T. auch kurzen, steilen Abschnitten. Schon bald nach dem Ortsausgang erreicht man den bewaldeten Teil der Strecke, ab hier geht es mit moderater Steigung weiter.
An der ersten Spitzkehre lohnt sich ein Blick ins Tal der Adda, welcher in nördlicher Richtung bis Tirano reicht. Gut zu erkennen ist von dieser Stelle auch der Einschnitt zur Auffahrt des Berninapass in Richtung Schweiz. Zwei Serpentinen höher gelangt man auf die verkehrsreichere SS 39, die Hauptverbindung aus westlicher Richtung nach Aprica, auf die wir nach links einbiegen. Einige Hundert Meter später durchfährt man eine imposante Rechtskehre. Es folgen fünf weiterhin schattige Kilometer auf breit ausgebauter Straße mit gutem Belag, die fast kurvenfrei verläuft. Hier erschließen sich wunderschöne Blicke ins untere Veltlin, das nun rechts von uns liegt.
So sind die ersten Häuser der Gemeinde Aprica schnell in Sichtweite. Bis man im eigentlichen Ortskern und somit am höchsten Punkt angelangt ist, radelt man von hier noch ungefähr zwei Kilometer und zwei Serpentinen bergwärts. Übernachtungstipp: Hotel Bellavista (einfache Pension mit guter Küche - Lage: in zweiter Kurve noch vor Ortseingang steuert man direkt darauf zu - Preis EZ: EUR 30.00 inkl. Croissant und Kaffee zum Frühstück)
86 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:47:00 | 27.06.2006
Passjäger
Mittlere Zeit
01:02:15 | 18.07.2019
pille
Dolce Vita
01:32:00 | 31.07.2011
finn53
Von helmverweigerer – In Edolo ist der Apricapass gut ausgeschildert. Bereits kurz außerhalb Edolos fällt auf, dass die Straße in verhältnismäßig schlechtem Zustand ist und hier im Vergleich zu der einer Autobahn gleichenden SS42, auf welcher der Schwerverkehr durch das Val Camónica donnert, wesentlich ruhigere Verhältnisse herrschen.
Die Straße schlängelt sich am Fuße des Monte Padrio in regelmäßiger und sehr angenehmer Weise bei kleinen Steigungsprozenten über 14 Kilometer Richtung Passhöhe.
Es gibt nichts Außergewöhnliches auf dieser Auffahrt. Die umgebenden Berge sind äußerst imposant und in den zahlreichen Kurven wagt man immer wieder einen Blick zurück Richtung Edolo mit dem mächtigen Adamello-Massiv im Hintergrund. Dabei durchfährt man etliche kleine Dörfer mit ausreichend Gelegenheiten, kurz einzukehren.
Nach dieser ziemlich idyllischen Auffahrt ist man umso erstaunter, mit der Ortschaft Aprica auf der Passhöhe einen richtigen Rummelplatz vorzufinden. Die Ortschaft präsentiert sich als endloser Wurm widerwärtiger Wintersportarchitektur, welcher auch im Sommer ausreichend Touristen anzulocken scheint, um eine abstoßende Aktivität zu entwickeln. Glücklicherweise ist der Straßenverlauf hier völlig flach. So kann man ordentlich Tempo machen und sich in die temporeiche Abfahrt Richtung Tirano stürzen oder die Bezwingung des Mortirolo über den Passo di Guspessa in Angriff nehmen, welcher hier ausgeschildert ist.
Insgesamt stellt diese Auffahrt kein großes Hindernis dar und eignet sich sehr gut, um nach einer Übernachtung in Edolo die Beine für weitere, größere Taten warm zu treten.
116 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:30:43 | 11.09.2012
lillyjoe
Mittlere Zeit
00:49:45 | 16.07.2023
Mile
Dolce Vita
01:16:00 | 17.08.0023
Speedgang_member
Von andifla

Die durch eine Zwischenabfahrt in zwei sehr unterschiedliche Anstiege geteilte Auffahrt beginnt unmittelbar am rechten Ufer der Adda in San Giacomo. Zunächst folgt man der Straße durch das beschauliche Dorf in Richtung Carona. Während der Ortsdurchfahrt begegnen einem bereits giftige Steigungsprozente. Nach etwas mehr als einem Kilometer lässt man die Häuser des Dorfes hinter sich und fährt in einen dichten Wald, der an warmen Tagen kühlenden Schatten verspricht.

Die nahezu verkehrsfreie Straße windet sich bei gleichmäßiger, angenehm zu fahrender Steigung von etwa 7% über mehrere unregelmäßig verteilte Kehren durch ebendiesen Wald den Hang hinauf. Abwechslung von der bewaldeten Kulisse bieten mehrere winzige Siedlungen. Besonders aus der im letzten Drittel des ersten Anstiegs gelegenen Ortschaft Caprinale eröffnen sich zum ersten Mal schöne Tiefblicke in das Veltlin. Nach Caprinale folgt man der Straße weiter durch den Wald und über zwei eng angelegte Spitzkehren bis zu einer weiteren Siedlung – dort erreicht man nach etwa 10 Kilometern und 670 Höhenmetern bei der Abzweigung in Richtung Aprica den Scheitelpunkt des ersten der zwei Anstiege. Am Gegenhang kann man bereits die Schneise der vielbefahrenen Hauptstraße nach Aprica erkennen. 

Es folgt eine etwa 4 Kilometer lange Zwischenabfahrt über eine schmale Straße. Besonders im Herbst ist in Anbetracht des Laubfalls der vielen die Straße säumenden Bäume Vorsicht geboten.

Die Abfahrt endet abrupt beim kleinen Stausee von Ganda. Nach der Überquerung des Beckens beginnt der zweite Teil des Anstiegs. Von hier sind es noch 4 Kilometer bis zur Passhöhe. Auf dem ersten Kilometer dieses zweiten Teils sind die steilsten Passagen der gesamten Auffahrt zu bewerkstelligen – hier steigt die Zufahrtstraße zum Stausee stellenweise mit etwa 12 bis 13% an.

Nach der Einmündung auf die Hauptstraße SS39 folgt man dieser noch weitere 2,5 km, bis man die Passhöhe erreicht. Bis zu diesem Abschnitt begegnete der Autor keinen anderen Verkehrsteilnehmenden.  Es sei auf die entsprechende Beschreibung der Auffahrt ab Stazzona verwiesen.


26 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
01:24:22 | 26.08.2016
Möstimoto
Dolce Vita
Von potifa

Das ist die eigentliche Hauptauffahrt aus dem Veltlin. Wer auf dem asphaltierten Sentiero Valtellina von Sondrio oder Tirano her nach Tresenda kommt, kann auch hier den Pass starten, ohne bis dahin den großen Verkehr auf der Staatsstraße ertragen zu müssen. Auch der Zug hält in Tresenda. Die Werte der Auffahrt gelten von der Adda-Brücke in Tresenda. Die Straße verläuft 1 km geradeaus und kaum ansteigend bis zu einem Linksknick vor dem Tunnel. Nach dem Tunnel mündet noch ein kleiner Nebenweg von Calcarola ein. Die Straße ist im Umfeld des Tunnels sehr schmal, sodann gut ausgebaut, aber oft ohne Mittelmarkierung. An Sonntagen hält sich der Verkehr insgesamt in Grenzen, obwohl es die Hauptstraße ist. Durch den Wald arbeitet sich der Anstieg bei moderaten Steigungswerten nach oben. Immer mal wieder gibt es schöne Seitenblicke ins Veltlin - oft aber auch nicht. Das erste Zwischenziel ist die Einmündung der Auffahrt von Stazzona. Irgendwann kommt die Straße dann aus dem Wald und flacht etwas ab. Hier öffnen sich die schönsten Panoramen und von hier sind es auch nicht mehr viele Höhenmeter.


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