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Passo della Borcola (1207 m)

Kurz vor der Passhöhe

Auffahrten

Von Renko – Vom Bahnhof Rovereto radelt man ins Stadtzentrum, wo man die SP2 in Richtung Serrada und Terragnolo wählt. Die Straße gewinnt mittels Serpentinen zügig an Höhe. Die Ausblicke richten sich nach dem Passo Fugazze, ehe die gegenüberliegende Serpentinenstraße zum Col Santo ins Blickfeld gerät. Diese Straße wurde von Österreich gebaut; hier wurden Truppen und Versorgung zur Front am Monte Pasubio gebracht.
Nun wird die Straße flacher, und es folgen mindestens zwei Tunnel. Schließlich erreicht man Terragnolo, den größten Ort des Tals. Ich halte kurz an, gehe „einkaufen”.
Es ist sonnig um 9 Uhr am Morgen, der „Ostern-Winter” dauert an. Ich kann draußen nur eine Viertelstunde ausharren. Nach Verpflegungspause geht es dann weiter. Die Straße führt sonnenarm und kalt ein bisschen auf und ab, ich bedauere angehalten zu haben.
Plötzlich ändert sich der Charakter der Straße. Sie wird schmaler, kurvenreicher, die Steigung beginnt recht stark zu schwanken.
In einer schattigen Mulde muss ich wegen Schneeglätte vom Fahrrad runter, 50 m weiter geht es wieder im Sattel. Mehrmals folgt das gleiche Spiel, eher es keine schneefreien Abschnitte mehr gibt. Ich bin wieder in der gleichen Lage wie am Vortag in den Lessiner Alpen. Es folgt wieder ein langer Fußmarsch zum Pass, aber heute ist die Freude recht gering. Der Tag soll noch viel weiter führen, da verschwende ich nur Zeit. Endlich ist der Pass und damit auch die Grenze zur Provinz Venetien erreicht.

Die Abfahrt ist zuerst schneebedeckt, dann endlich schwarz. Es folgt eine tolle Serpentinenpassage. Rechts davon liegt der große Berg Pasubio und die auf einen Besuch wartende Ostauffahrt zum Passo Porte del Pasubio. Ich fahre bei leichtem Frost weiter hinab, schließlich ist kurz vor Mittag Arsiero erreicht. Auf den Autor wartet die nächste „Frostauffahrt” zum Bocchetta degli Alpini.

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Von Kurz und Flach

Startpunkt für diese Auffahrt ist der Ortsausgang von Posina. Man erreicht Posina entweder vom Passo Xomo abfahrend von Süden oder aus Arsiero kommend von Osten. Startet man in Arsiero, hat man bereits 10 km mit rund 200 Höhenmetern in den Beinen.

Wir nehmen die Strada Provinciale 81 und folgen dem namensgebenden Posinabach aufwärts und passieren auf den nächsten zweieinhalb Kilometern nacheinander mehrere kleine Weiler (Pra, Ronzo, Cervi). Bis hierhin bleibt die Straße am Talboden und wir gewinnen nur wenig an Höhe. Das ändert sich, wenn die SP 81 nach einem in die Jahre gekommenen Hotel in den Wald eintaucht (und sich damit auch der Asphalt bessert; Stand September 2022); die Steigung nimmt spürbar zu und erreicht nach 3,5 km erstmals zweistellige Prozentwerte. Wir überqueren den Torrente della Posina ein erstes Mal, überqueren einen einmündenden Seitenlauf und wechseln erneut die Seite. Immer noch im Wald und damit leider ziemlich arm an Aussichten verlassen wir nach knapp 5 km den Lauf des Posinabachs und erreichen den Schlussanstieg mit seinen 19 Kehren. Einer ersten Gruppe von 5 Kehren folgt eine 400 Meter lange Gerade, die es bei 12-15% schon in sich hat. Zwei Kehren weiter erreichen wir das steilste Stück der Auffahrt, dass mit 16-17% schon etwas weh tut. Noch bleiben aber gut 2,5 km bis zur Passhöhe, die sich nach knapp acht Kilometern endlich mit einer Gruppe von sieben dicht gestaffelten Kehren ankündigt. Die letzten Meter im Wald legen wir bei endlich nachlassender Steigung zurück und erreichen an der Provinzgrenze Trentino-Veneto den Borcola-Sattel. Wir nutzen die kurze, waldfreie Passage an der Passhöhe, um einen Blick zurück in das Posinatal zu erhaschen, von dem wir sonst nicht viel gesehen haben. Ganz anders die nun vor uns liegende lange Abfahrt nach Rovereto... 


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00:42:58 | 15.09.2012
gigi
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