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Peterskopf (487 m) Forsthaus Lindemannsruhe

IMG 7605.

Auffahrten

Von Maulee – Der Aufstieg beginnt am Kreisel außerhalb von Leistadt. Wer von Bad Dürkheim kommt, hat bis hierher bereits 120 Höhenmeter gewonnen und kann parallel zur Straße einen schönen Radweg entlang der Weinberge nutzen. Von Kallstadt kommend musste man schon eine einen Kilometer lange Rampe mit achtzig Höhenmetern aber auch schönen Rückblicken über die flache Vorderpfalz mit ihren leuchtenden Rebenmeeren bezwingen.
Nach etwa einem durchaus fordernden Kilometer durch die Weinberge kommen wir an eine Straßengabelung. Links geht es zum Dörfchen Weilach, rechts geht es weiter zum Gipfel. Die letzten Kilometer sind sehr kurzweilig, wenn man sich mit den – leider schon verblassenden – Anfeuerungen auf der Straße beschäftigt. Diese reichen von den üblichen Anfeuerungen wie „Quäl dich” und gehen bis zu gehaltvollen „Blut spucken!” und „Das geht schneller!”. Scheinbar ist diese Auffahrt Teil eines lokalen Rennens gewesen.
Schnell erreichen wir die Passhöhe, die uns mit einem Passschild mit der aktuellen Höhe begrüßt. Kurz vor dem Passschild sehen wir auf der linken Seite einen asphaltierten Weg in den Wald. Diesem können wir noch ein paar Meter bis zum Sendeturm folgen und so noch ca. 20 Höhenmeter sammeln.
Auf dem Gipfel befindet sich auch eine Wanderhütte, bei der man sich bei Bedarf in der bekannten Form verpflegen kann. Da das letzte Stück der Auffahrt immer im Wald verläuft, kann uns die Passhöhe leider keine Aussicht bieten, sodass wir uns schnell auf die schön zu fahrende Abfahrt in Richtung Höningen machen können.

Von dort kommt man entweder in einer flachen Variante (im Uhrzeigersinn gefahren Richtung Grünstadt) oder in einer weiterhin hügeligen Variante (entgegen des Uhrzeigersinns gefahren Richtung Wattenheim, Ramsen, Enkenbach, Frankenstein) zurück zum Ausgangspunkt.
162 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:19:39 | 23.04.2020
bernd1234567
Mittlere Zeit
00:26:40 | 01.11.2016
stephan1970
Dolce Vita
00:37:00 | 16.03.2012
vraptor
Von kletterkünstler – Zwischen Bad Dürkheim und Leistadt biegen wir von der L 517 westwärts ab. Es empfiehlt sich, den parallel zur stark befahrenen Straße verlaufenden Radweg entlang der Weinberge zu nutzen, der in gutem Zustand ist. Von diesem kann man alternativ auch auf einen der vielen Betonpflasterwege in den Weinbergen abbiegen und stößt so erst fünfhundert Meter später auf die Straße nach Weilach, die bis dahin aber noch kaum angestiegen ist.
Die ersten vierhundert Meter verlaufen also noch nahezu flach, dafür schön durch die Weinberge. Wir passieren das Halbersbacher Hotel und Restaurant Annaberg und tauchen anschließend in den Wald ein, durch den es nun recht geradlinig mit neun bis elf Prozent aufwärts geht. Das schmale Sträßlein ist in einem hervorragenden Zustand.
Hinter einer markanten Rechtskurve, in der links etwas abseits der Straße im Wald auf einer Lichtung versteckt ein bewirtschaftetes Schützenhaus liegt (das erklärte auch die Schießgeräusche bei meiner Fahrt), geht die Steigung dann bald auf mittlere einstellige Werte zurück. Beim Forsthaus Weilach knickt die Straße kurz darauf erneut nach rechts weg und wir bewegen uns nun in entgegengesetzte Richtung als noch auf den ersten 1200 Metern.
Nach fünfhundert geradlinigen Metern verlassen wir dann den schattigen Wald, passieren linker Hand eine Kleingartensiedlung, erreichen im spitzen Winkel auf nun flacher Straße die L 518 und folgen dieser scharf nach links. Der Rest ist aus der Leistädter Auffahrt bekannt.
6 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
Dolce Vita
Von PauleMessier – Die leichtere Variante des Passes ist die Nordwestauffahrt aus Richtung Neuleininger Tal über die L 520 kommend. An der Einmündung der Talstraße in die K31 auf 220 Metern Höhe beginnt der eigentliche Anstieg mit lockeren zwei bis drei Prozent Steigung in Richtung Höningen. Nach herrlichen drei Kilometern Wald-Wiesen-Gebiet wird die Gemeinde Höningen erreicht, die auf ca. 300 Metern Höhe liegt.
Anschließend fährt man in den Wald hinein und muss die restlichen 10 Kilometer bis zum Gipfel des Peterskopfes und zur Lindemannsruhe mit ständig wechselnden Steigungen rechnen. Der Straßenbelag ist für eine Auffahrt noch recht akzeptabel, aber bei einer Abfahrt sollte man sehr umsichtig vorgehen, da teilweise an manchen Stellen die Asphaltoberfläche abgeplatzt ist.
Auf 465 Metern Höhe hat man den Gipfel erreicht und kann dort in einem Rasthaus einkehren oder sich gleich in die Abfahrt in Richtung Leistadt/Bad Dürkheim-Kallstadt stürzen, in der man leicht und locker 70 Sachen erreichen kann.

Im unteren Bereich der Abfahrt genießt man eine Aussicht über die gesamte Rheinebene bis zur Bergstraße und den sich dahinter auftürmenden Höhen des Odenwaldes.

110 Befahrungen Befahrung eintragen
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Dolce Vita
Von kletterkünstler – Im Herzen Altleiningens biegen wir südwärts in die Höninger Straße ein. Diese führt uns mit moderaten Steigungen rasch aus dem Ort heraus. Während Bäume an die Straße heranrücken, können wir die Häuser des Ortes links der Straße noch erkennen. Sie begleiten uns noch ein Weilchen. Nach einer Linkskurve geht es in zwei Rechtskurven um ein weiteres Wohngebiet Altleiningens herum, das wir dann in einer Linkskurve nochmal kurz tangieren.
Nun lassen wir die Zivilisation bis Höningen aber endgültig hinter uns. Entlang des Waldrandes zur Rechten und Feldern zur Linken gewinnen wir bei meist eher geringer Steigung nur mäßig an Höhe. Nach zwei weiteren markanten Kurven rollen wir schließlich über einen ersten Scheitelpunkt und verlieren nach Höningen hinein wieder ein paar Höhenmeter. Dort vereinen wir uns dann mit der Auffahrt aus Richtung Neuleiningen. Der Rest ist also bekannt.
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00:38:04 | 13.09.2020
GordenTeutsch
Dolce Vita
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