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quäldich-Rennradreisen und Corona: 2G zunächst bis Ende März

Pico Javalambre (2009 m)

Javalambre6.

Auffahrten

Von AP – Der Abzweig der Hauptstraße zum Skigebiet Aramón-Javalambre auf der Passhöhe des Gavilán dürfte unübersehbar sein. Auf den ersten, gleichzeitig etwas steileren Kilometern windet sich die Straße in einem relativ schnell ausdünnenden Kiefernwald in Richtung Südosten. Nach einem Flachstück auf dem vierten Kilometer fällt die Straße für fast einen Kilometer ab. Fährt man den gleichen Weg wieder zurück, so stellt man fest, dass vom Gefälle aus die Skistation im Süden auszumachen ist.
Kaum biegt die Straße wieder nach oben, hat man im Prinzip die Kernzone der Sierra de Javalambre erreicht. Die Kiefern (Waldkiefern, falls es jemanden interessiert) stehen hier nur noch in Grüppchen oder alleine, als hielten sie den Corona-Sicherheitsabstand zueinander ein. Für drei Kilometer steigt die Straße nur wenig an, sodass man in flotter Fahrt durch eine typisch karge Javalambre-Landschaft der Skistation schnell näher kommt.
Ein weiteres Gefälle endet mehr oder weniger an der Stelle, an der die Nebenstrecke nach Camarena de la Sierra bzw. zur unteren Skistation abzweigt. Nun gilt es eine kurze Rampe zu überwinden, welche die steilste Stelle der gesamten Auffahrt darstellt. Im Bereich der Rampe ist der Kiefernwald übrigens etwas dichter. Die Straße flacht schnell wieder ab, und man sieht zunächst die Antennen oberhalb des Skigebiets vor sich, und dann auch das Gebäude der Station Sabina mit einem Verkehrskreisel und einem großen Parkplatz darunter. Im Sommer ist das Gebäude anscheinend nicht bewirtschaftet.
Fährt man die Skistation von La Puebla de Valverde an, so hat man wegen der ständigen Gefälle, unter anderem schon vor der Passhöhe des Gavilán, das Gefühl, eine große Auffahrt absolviert zu haben. Tatsächlich sind es aber insgesamt 830 Höhenmeter, was nicht die Welt ist.
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Von AP – Der Einstieg zur Piste zum Gipfel ist direkt neben der Treppe der Skistation Sabina. Der Asphalt endet dort und der Schotterspaß beginnt. Auf dem ersten, relativ steilen Kilometer ist der Zustand der Piste am schlechtesten. Die alte Asphaltierung ist in Form eines Streifens am rechten Pistenrand vorhanden, aber zu schmal, um darauf zu fahren. Man erreicht einen Kamm, auf dem von links eine zweite Piste heraufkommt. Fährt man diese ab, trifft man weiter unten auf die Hauptstraße zur Skistation, noch vor dem Abzweig nach Camarena.
Ab dem Kamm befindet man sich inmitten der typischen Wacholderflecken der Hochlagen der Sierra. Nur ganz wenige Kiefern wachsen noch so weit oben. Der Blick reicht enorm weit in fast alle Richtungen, und man hat das Skigebiet rechts unter sich. Die Piste ist nun fast durchgehend asphaltiert, allerdings mit Schlaglöchern dazwischen. In der Verlängerung der Piste türmt sich die Antennenanlage auf dem Nachbargipfel des Javalambre auf.
Unterhalb der Antennen biegt die Piste nach links und führt nun wieder nach Süden. Auf den letzten 500 Metern wird der Zustand der Piste, nun komplett ohne Asphaltreste, zusehends schlechter. Die Steigung geht kurz zurück, bevor eine kleine Rampe zu einem zweiten Kamm hinaufführt. Dieser Punkt, von dem aus man das Observatorium auf dem Pico del Buitre ausmachen kann, ist sozusagen der Puerto de Javalambre. Rechts zweigt eine Sackgasse ab, die auf den Gipfel führt. Ungefähr ab zehn Meter vor dem Ende der Auffahrt war ich gezwungen zu schieben, weil sich eine Steinschwelle in der Piste als mit dem Rennrad unfahrbar erwies.
Von oben hat man natürlich einen unglaublich weiten Rundumblick in alle Richtungen, weil der Javalambre beinahe der höchste Punkt im Umkreis von einer Unmenge von Kilometern ist. Tatsächlich dürfte sich der nächste höhere Berg (mit Ausnahme des oben erwähnten Pico de Peñarroya) entweder im Massif des Moncayo westlich von Zaragoza oder in der Sierra de Guadarrama nordöstlich von Madrid erheben, und beide sind in der Luftlinie etwa 300 Kilometer entfernt. Neben dem geodätischen Punkt hat man auch eine Art von Monument auf dem Gipfel erbaut. Wer will, kann hinaufklettern und sieht somit noch weiter in die Weite.
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