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Pied Monty (415 m) Pied Monti, Mur de la Vélomédiane

IMG 0543.

Auffahrten

Von kletterkünstler – Kommt man aus La Roche-en-Ardenne, so passiert man auf den ca. 6 km durch das Ourthe-Tal bis zum Abzweig nach Maboge zahlreiche Campingplätze, sodass man schon einmal den Überblick verlieren kann. Bei einem solchen biegen wir auch rechts nach Maboge ab. Der Weg ist ausgeschildert und daher nicht zu verfehlen. Wer in der Gegend logieren, aber nicht die höheren Preise im quirligen La Roche zahlen möchte, der wird in diesem kleinen Nest auch fündig. Nach wenigen Metern passieren wir die Bed-&-Breakfast-Unterkunft Les Moineaux und steuern direkt auf den Sillon d’Art zu. Dort fahren wir rechts und überqueren anschließend die Ourthe.
Nach der folgenden Links- und einer direkt darauf folgenden engen und scharfen Rechtskurve stehen wir direkt drin in der Wand. 17 % beträgt die Steigung hier, und auf den folgenden 300 m wird es nicht leichter. Dabei kann man sich an den Kanten der Betonplatten, die einem hier unter die Räder kommen, orientieren. Zu denen merkt der Autor der Beschreibung auf kuitenbijters.com übrigens noch Folgendes an: hoe ze deze betonnen platen hebben kunnen storten zonder dat het cement de helling af gleed is trouwens een van België zijn best bewaarde staatsgeheimen. Was das heißt? Der Autor fragt sich, wie man die Betonplatten hier verlegen konnte, ohne dass der Zement den Hang hinunter floss, und bezeichnet es als eines der größten belgischen Staatsgeheimnisse. Wie ernst das gemeint ist, dürfte nicht schwer zu erraten sein.
Nachdem die Straße direkt in den Wald eingetaucht ist, öffnet sich dieser nach nur 250 m auf der linken Seite vorübergehend wieder. Immer wieder passieren wir einzelne Häuser, die offensichtlich als Ferienhäuser genutzt werden und von denen gefühlt mehr als jedes zweite zum Verkauf steht. Inzwischen geht die Steigung wieder etwas zurück, zunächst auf 12 und dann gar auf humane einstellige Werte um die 9 %. Dieser kurze etwas flachere Abschnitt wird allerdings abrupt vom steilsten Stück beendet. Beim Eintritt in den Wald werden 17 bis maximal 21 % erreicht.
200 m später ist dann das Schlimmste überstanden, und die Steigung geht kurze Zeit später sogar in eine kleine Abfahrt über. Die restlichen 1,5 km sind dann deutlich entspannter zurückzulegen. Der Steigungsmesser zeigt maximal rund 10 % und meist so um die 5 bis 6 % an, teilweise auch weniger. Wir verlassen den Wald nach 1,8 km, sodass von hier noch 1 km im freien Gelände zu überwinden ist.
In Hubermont angekommen, kann man dann die erste Straße links nehmen, wenn man weiter nach Nisrâmont möchte. Diese stellt eine Abkürzung über ein kleines, gut asphaltiertes Sträßchen dar. Noch in Hubermont zweigt man an der T-Kreuzung nach links ab und kann anschließend nichts mehr falsch machen. Der Weg vollzieht im Anschluss noch eine scharfe Rechtskurve, doch geradeaus geht es unasphaltiert weiter, wenn ich mich recht erinnere.

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