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Port de Tudons (1027 m)

Tudons4.

Auffahrten

Den Startpunkt beider Nordauffahrten in Benilloba zu legen, hat ein bisschen ein Geschmäckle, und zwar weil Alcoleja und Penàguila, die jeweils letzten Dörfer vor der Passhöhe, durch eine Landstraße (CV-785) verbunden sind. Sprich man könnte auch die beiden Dörfer als die jeweiligen Startpunkte nehmen. Dann verpasst man aber schon ein paar Höhenmeter, und im Fall der Auffahrt über Penàguila auch eine hübsche steile Rampe vor dem Ort.
Hier geht es aber um die Auffahrt über Benasau/Alcoleja. Man bleibt etwa 5 km auf der Straße zum Port de Confrides. Direkt am Ortsausgang von Benasau biegt man rechts ab in Richtung Alcoleja. Die Straße (CV-770) fällt einen Kilometer ab ins Tal des riu Frainós.
Ab der Brücke über den meist trockenen Bachlauf steigt die Straße wieder an. Hinter der Brücke kommt von links die Piste vom Coll de Xarquera hinab. Für einige hundert Meter zieht die Straße recht steil an. Auf Höhe des Abzweigs nach Penàguila in einer weit geschwungenen Linkskurve geht die Steigung zurück, und man rollt entspannt an Olivenbäumen vorbei auf Alcoleja zu. In Alcoleja ist die Straße ziemlich eng und verwinkelt, fällt aus dem Dorf heraus sogar ein bisschen ab.
Hinter einer Linkskurve beginnen die letzten etwas mehr als 4 km. Über den Kilometerdurchschnitt der Steigung informieren nun am Wegrand aufgestellte Tafeln. Die Steigung ist eher unrhythmisch, sprich der Kilometerdurchschnitt nicht allzu hoch, dennoch gilt es, die eine oder andere kurze Rampe zu überwinden. Landschaftlich bekommt man einiges fürs Auge, da das Innere der Serra d’Aitana mit sehenswerten Felsformationen bestückt ist. Auf den letzten anderthalb Kilometern vor der Passhöhe wird dann der Kiefernwald immer dichter, so dass die Rückblicke auf Alcoleja leider ausfallen.
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Von AP – Wie bei der Nordwestauffahrt über Benasau erwähnt, hat es hier ein Geschmäckle, sprich eigentlich könnte man diese Nordvariante auch in Penàguila beginnen. Um eine Rampe der besonderen Art mitzunehmen, startet man aber in Benilloba und biegt kurz hinter dem Ortsausgang nach rechts auf eine asphaltierte Piste ab. An der Piste ist nichts ausgeschildert, als Orientierungshilfe sei aber gesagt, dass gegenüber eine Landstraße nach Gorga/Balones abzweigt.
Die Piste steigt unregelmäßig an, mit Oliven- und Obstbaumfeldern links und rechts. Die Obstbäume machen Kiefern Platz, und die Piste fällt steil ab in das an dieser Stelle schluchtartig verengte Tal des riu Frainós. Unten angekommen geht es sofort wieder ebenso steil bergan, so dass man sich wie in einer Achterbahn vorkommt. Ins Tal hinein und aus ihm heraus ist die Piste übrigens betoniert. Die Rampe ist sechshundert Meter lang, steigt im Maximum mit etwa 18 % an und endet an der Landstraße (CV-785) zwischen Benifallim und Penàguila.
Eine kleine Nebeninformation sei erlaubt: Die Rampe war im Februar 2020 Teil einer der Etappen der Valéncia-Rundfahrt, einem der wenigen im Coronavirusjahr ausgetragenen Profirennen (Stand Mai 2020). Die Etappe endete spektakulär an den Cases de Bernía mit einem Sieg von Tadej Pogačar. Zu diesem Schlussanstieg kommt vielleicht in einigen Monaten mehr auf QD, der geneigte Leser wird sich wundern.
Zurück zum Ende der Rampe: Wer von Benifallim her kommt, für den startet die Auffahrt zum Tudons an genau der Stelle, wo die Piste auf die CV-785 einbiegt, denn das ist der tiefste Punkt zwischen den beiden obengenannten Dörfern. Die Strecke ist ab diesem Punkt die leichteste Auffahrt zum Port de Tudons, da die Steigung kaum einmal über 6 % hinausgeht und sogar von zwei längeren Flachstücken unterbrochen wird.
Hinter Penàguila schwingt sich die Straße in Serpentinen einen Berghang hinauf. Von dort hat man schöne Ausblicke über das Dorf zu den Bergketten in Richtung Landesinneren. Mit Abschluss der Serpentinen führt die Straße durch eine nicht sehr tiefe Schlucht in die Hochlagen der Serra d’Aitana. Aus der Schlucht heraus erreicht man das erste längere Flachstück über eine mit Obstbäumen und Kiefernwald bestandene Hochfläche.
An einen etwas steileren Kilometer schließt sich das zweite Flachstück an. Hier führt die Hauptstraße zum Safaripark Aitana, während man zum Port de Tudons nach links auf eine etwas holprige Straße einbiegt. Die Steigung zieht in einem Kiefernwald noch kurz einmal an, dann rollt man auf der Passhöhe aus.
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