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Pramarnone (1730 m) Alpe Pramarnone, Susen, Schiazzera

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Auffahrten

Von Uwe – Unsere Auffahrt beginnt dort, wo die Brücke über die Adda den Ort Vervio erreicht. Hier folgen wir zunächst der Vorfahrt nach links, also nach Süden und folgen der bergwärts weiter führenden schmalen Straße, die über acht Kehren bis zur markanten Chiesa San Sebastiano führt. Übrigens ist auf jeglicher Beschilderung dem Ziel Schiazzera zu folgen, da Pramarnone fast nirgends beschrieben ist. Die Passbezeichnung Pramarnone wurde gewählt, da Schiazzera nicht mit dem Renner angefahren wird und Pramarnone dem Asphaltende am nächsten liegt.
Die Straße ist ordentlich ausgebaut und hat markante schwarz-weiße Geländer, wodurch sie auch von der gegenüberliegenden Talseite aus der Gegend des Passo del Mortirolo / Panoramastraße Passo di Guspessa gut zu erkennen ist. An der Chiesa San Sebastiano fahren wir wieder um eine Rechtskehre weiter bergauf, da es geradeaus nur in eine Sackgasse führt. Auch in den nächsten Kehren mit Abzweig nehmen wir immer den offensichtlich bergwärts weiterführenden Weg.
Ab San Sebastiano ist unsere Straße als Mautstraße deklariert, wofür die motorisierte Fraktion an einem dort aufgestellten Automaten Karten beziehen kann. Uns interessiert das aber eher nicht, und so können wir davon ausgehen, dass wir nicht mehr viel Verkehr zu erwarten haben.
Auf einer Höhe von 1529 Metern fahren wir durch den kleinen Weiler Susen, der aus einer kleinen Kapelle und einigen Häusern besteht, die wohl überwiegend als Ferienhäuser oder Zweitwohnungen dienen. Von hier hat man auch eine herrliche Aussicht ins Valtellina und auf seine umliegenden Berge. Noch zwei Kehren weiter endet der Asphalt und ein kurzes Stück Alpweg liegt vor uns.
Danach haben wir noch einmal ein Stück ganz neuen Asphalt und im Wald auf einer Höhe von 1730 Metern endet der Belag in einer Kehre vermutlich endgültig. Man kann mit einem entsprechenden Gerät wahrscheinlich noch bis Schiazzera auf gut 2000 m Höhe weiterfahren, aber der Autor musste zurück, da die baldige Dämmerung drohte. Dem eingesetzten Crosser mit 42er Stollenbereifung hätte der weiterführende Weg vermutlich Freude bereitet ;-)

Fazit:
Sehr lohnend! Bei sommerlicher Hitze entweder früh morgens fahren oder erst am späten Nachmittag/Abend, wenn die Sonne schon hinter den Bergen verschwindet, denn tagsüber kann es hier brutal heiß werden. Die Mitte September 2019 erlebte Abendstimmung war einfach herrlich.
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