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Preischeid (468 m)

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Auffahrten

Von kletterkünstler – Kurz hinter Rodershausen biegen wir schräg links auf einen kleinen Weg ab, der uns hinunter zur Our führt. Diese überqueren wir, und schon stehen wir auf deutschem Boden und am Beginn des Anstiegs. Wir passieren die Dornauelsmühle und haben bis zum Waldrand Gelegenheit uns einzurollen. Das schmale Asphaltband lässt keine Wünsche offen. Ist die erste Kehre und damit der Wald nach rund 500 Metern erreicht, ist der gemütliche Teil erst einmal beendet.
Was folgt, erfreut des Kletterers Herz. Im idyllischen Wald gewinnen wir bei zeitweise deutlich zweistelligen Prozenten rasch an Höhe. Etwa 600 m lang ist diese erste Rampe, die von einer weiteren Spitzkehre unterbrochen wird. Nach der kurz darauf folgenden dritten und letzten Kehre stößt die Steigung wieder in laktatfördernde Bereiche. Mit bis zu 15 oder auch ein oder zwei Prozenten mehr stemmt sich diese Mauer mit voller Kraft gegen ihre Bezwinger.
Wer sich davon nicht aufhalten lässt, verlässt bei hoher einstelliger Steigung den märchenhaft anmutenden Wald und wird rückblickend mit einem herrlichen Panorama belohnt. Malerisch liegt das kleine Nest Preischeid vor uns auf den Höhen der Südeifel. Nach insgesamt 2,5 Kilometern erreichen wir das Dorf, wo wir der Hauptstraße nach links folgen und in der Ortsmitte den höchsten Punkt erreichen.

Auf dem Spielplatz neben der Kirche lädt eine Bank zur Rast ein. Hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Wer dem gleich nebenan abzweigenden Wirtschaftsweg folgt, passiert eine weiter Bank vor der grandiosen Kulisse des tief eingeschnittenen, romantischen Ourtals. Da könnte man glatt neidisch auf die hier grasenden Kühe werden. Der bestens asphaltierte Weg endet leider weiter unten. Ein gutartiger Schotterweg führt wieder hinauf zur Einmündung der L1 in die B410 oder hinunter ins Ourtal, wobei der Autor keine Angaben über die Beschaffenheit des talwärts führenden Weges machen kann.

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Von kletterkünstler – Die Südauffahrt startet in Übereisenbach direkt an der luxemburgischen Grenze. Der ebenso steile Weisse Wak nimmt auf der anderen Flussseite und damit auf luxemburgischer Seite seinen Ausgang. Vom Ourufer aus folgen wir der K48 nach links, während sie rechts weiter durch das Tal nach Gemünd führt, wo man hinauf nach Rodershausen klettern oder auf die luxemburgische Seite wechseln muss, um im Ourtal zu verbleiben.
Der Anstieg nach Preischeid spielt nicht mit versteckten Karten. Noch im Ort stellt sich uns eine 15 % steile Rampe entgegen. Und wer denkt, dass es sich nur um eine kurze Mauer handelt, der sieht sich getäuscht. Es geht genauso bzw. ähnlich steil weiter. Der erste Kilometer weist fast durchweg zweistellige Steigungswerte auf. Nach fast 600 m lassen wir schließlich die letzten Häuser von Übereisenbach hinter uns und werden fortan von Weiden, Feldern und Wäldern umgeben. Letztere halten allerdings einen gebührenden Abstand zu uns, so dass uns die Sonne an heißen Sommertagen so richtig einheizt.
In leichten Kurven klettern wir Affler entgegen, wobei die Straße nach 1,2 Kilometern nahezu gänzlich abflacht, um noch vor Erreichen des Ortes wieder auf 6 bis 7 % anzusteigen. Wir durchqueren das kleine Dorf und verlieren anschließend auf kurviger Strecke wieder einige Höhenmeter. Die Zwischenabfahrt zieht sich fast einen Kilometer lang und gestaltet sich zum Ende hin sogar recht steil.
In einem kleinen Waldstück haben wir dann die Senke erreicht und werden gleich von einer harten Rampe herausgefordert. 11 bis 13 % lassen die Waden auf den folgenden 400 m glühen. Da gilt es, rechtzeitig runterzuschalten. Ein Parabelsprint ist hier wohl nicht angebracht. Der Wald nimmt die Straße kurzzeitig ein, und schon haben wir auch diese kleine Wand erfolgreich bezwungen und sehen Preischeid bereits vor uns.
Noch einmal fällt die Straße leicht ab, ohne aber nennenswerte Höhenmeter einzubüßen. Auf nur noch leicht ansteigendem Wege passieren wir Oelverhof. Wer ins Irsental möchte, um beispielsweise nach Daleiden oder Sevenig zu klettern, kann hier bereits abbiegen. Den höchsten Punkt erreichen wir dann in der Ortsmitte von Preischeid, wo linkerhand die oben bereits erwähnte Bank auf dem Spielplatz neben der Kirche zur verdienten Rast einlädt.

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Von kletterkünstler – Wenn man nicht durch das Irsental angerollt kommt, schießt man die steile Abfahrt von Sevenig bei Neuerburg hinab und kann den Schwung mit in die Auffahrt nach Preischeid nehmen. Lange kann man diesen aber nicht halten und nutzen, denn schon wenige Meter nach der Überquerung des Irsen biegen wir gegenüber des Campingplatzes Machtemesmühle rechts in eine respekteinflößende Wand ein.
Auf lediglich rund einem bis anderthalb Kilometern gewinnen wir jetzt hundert Höhenmeter. Die ersten zweihundert Meter davon sind mit um die zehn Prozent noch eher harmlos, dann beginnt nach dem Waldaustritt auf Höhe eines Hauses, das alleine den Weiler Preischeiderlay bildet, der Höllenritt. Über 13, 15 geht es in der Spitze bis auf 18 % hoch und dabei wieder in ein kleines Waldstück hinein, wo es „Beißen, Beißen!“ heißt.
Eine scharfe Linkskurve verschafft uns etwas Erleichterung, denn hinter dieser steigt der schmale Weg „nur“ noch mit 13 % an. In einem Rechtsbogen verlassen wir das Waldstück und klettern bei rund elf Prozent durch Wiesen und Felder.
Nach dem genannten Kilometer stoßen wir wieder auf die L1 und können den gewonnenen Höhenunterschied bei einem Blick zurück anhand der Aussicht über die Eifelhügel erkennen und bestaunen. Im offenen Gelände pedalieren wir jetzt bei meist mittleren einstelligen Steigungswerten (maximal sieben bis acht Prozent) gen Preischeid. Dabei passieren wir den kleinen Ortsteil Oelverhof. Schließlich rollen wir flach nach Preischeid hinein. An der T-Kreuzung geht es rechts zum höchsten Punkt an der Kirche inmitten des Ortes
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