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Quattro Venti (408 m) Strada Panoramica Sandro Pertini

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Auffahrten

Von galopper67 – Startpunkt für die Bergfahrt ist eindeutig Molina di Quosa, wo an der SS12 die Strada Panoramica Sandro Pertini abzweigt, die uns bis zu den Quattro Venti begleiten wird. Schon im Ort steigt die Straße recht tüchtig an, um klarzumachen, dass jetzt 400 Höhenmeter auf den geneigten Pedalisten warten. Nach einem Rechtsknick überrascht einen (zumal im italienischen Sommer) das Schild, das zwischen dem 15. November und dem 15. April Winterreifen bzw. Schneeketten erforderlich macht.
Das braucht der Pedalist in der Saison natürlich nicht, an einem heißen Sommertag dürfte zunächst einmal die recht sonnige Lage etwas zu den Mühen beitragen. Dabei ist der Asphalt auf den ersten gut 150 Höhenmetern ausgezeichnet, und auch die Steigung ist moderat, so dass man auf den langsam sich emporwindenden Kehren immer wieder den Blick in das Tal des Serchio und die Küstenebene genießen kann.
Bei rund 150 Höhenmetern ändert sich etwas das Bild; nach einer Linkskehre macht ein Schild an der nun etwas stärker steigenden Straße darauf aufmerksam, dass der schlechte Straßenbelag von motorisierten und nichtmotorisierten Zweiradlern höchste Aufmerksamkeit verlangt. Dabei ist der nun folgende rau-rissige Bröckelasphalt eigentlich genau der toskana-typische Straßenbelag. Auf diesem strampelt man ohne letzte Anstrengung weiter bergan, um bei 270 Höhenmetern an einem Mahnmal für die Toten des letzten Krieges rechts abzubiegen.
Die Straße wird nun allmählich schlechter, passiert nach gut 320 Höhenmetern im Wald einen Wanderparkplatz und eine Picknickstelle, um dann auf immer schlechter werdendem Asphalt (nur noch die linke Straßenseite ist einigermaßen adäquat nutzbar), aber relativ flachem Anstieg auf 370 m Höhe zum Restaurant Da Freghino zu gelangen. Man könnte kurz denken, die Straße sei hier zu Ende, doch der deutlich schmalere Weg zeigt nach wenigen Metern aufgelöster Asphaltschicht wieder einen rennradtauglichen Belag.
Nach ca. fünfzig Metern vollzieht der Weg einen scharfen Linksknick und steigt schlagartig massiv an (besser frühzeitig schalten). Nach kurzem, knackigen Anstieg ist das Restaurant Quattro Venti, das Ziel des Anstiegs, erreicht. Die gesamte Strecke ist an Werktage extrem verkehrsarm und gut zu fahren; lediglich an Sonn- und Feiertagen gibt es aufgrund des Verkehrs zu den Picknickplätzen und Lokalen etwas mehr PKW-Verkehr, ohne dass dies aber allzu störend wäre.
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00:35:06 | 28.07.2020
galopper67
Dolce Vita
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