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Ransel (446 m)

und nix los hier

Auffahrten

Von kletterkünstler – Die Fahrt von Lorch im Wispertal nach Ransel gestaltet sich äußerst gemütlich. Zweistellige Prozentzahlen kommen uns nicht unter die Räder. Dafür ist der Sauerberg da. Die Straße ist gut ausgebaut und in einem sehr guten Zustand, Verkehr gibt es hier dennoch kaum. Zumindest begegneten dem Autor an einem Nachmittag unter der Woche gerade einmal zwei oder drei Autos. An einem schönen Wochenendtag später im Jahr könnte das allerdings anders aussehen. Die vielen Kurven laden Motorradfahrer geradezu ein.
Im Gewerbegebiet von Lorch verlassen wir das Wispertal und die L3033 in Richtung Ransel. Recht geradlinig und sanft ansteigend folgen wir dem Tiefenbach in nördlicher Richtung. Dabei führt gleich zu Beginn eine Straße scharf rechts ab nach Ranselberg – ein wenig merkwürdig, wenn man bedenkt, dass unser Ziel Ransel deutlich höher liegt.
Nach 2,7 km lassen wir den Abzweig nach Sauerthal links liegen. Wer vom Sauerberg kommt, steigt hier ein. Dieser ist übrigens auch von der Ostseite nicht minder steil, nur eine zwanzigprozentige Einstiegsrampe fehlt. Es wird nun kurviger. Die Steigung liegt meist im mittleren einstelligen Bereich zwischen 5 und 7 %. Das Tiefenbachtal haben wir inzwischen verlassen. Durch die Bäume erblicken wir die Sauerburg. Die sehenswerte Burgruine aus dem 14. Jahrhundert beherbergt heute ein Hotel und steht für Hochzeiten und Seminare zur Verfügung. Außerdem finden hier regelmäßig Veranstaltungen statt. Seit 2002 ist sie Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.
Nach insgesamt 4,5 absolvierten Kilometern und 280 Höhenmetern verlassen wir langsam den Wald. Zunächst öffnet sich dieser nur zur Rechten. 1,5 km später versperren uns auch linkerhand keine Bäume mehr die Sicht auf die bewaldeten Hügel ringsrum, und wir kehren nach einem kurzen rheinland-pfälzischen Intermezzo wieder auf hessisches Territorium zurück. Wir haben nun das Plateau erreicht und steuern geradewegs auf Ransel zu, das nach einem weiteren Kilometer dann auch erreicht ist. Ganz oben sind wir aber noch nicht. Der vorerst höchste Punkt ist nämlich erst kurz hinter dem Ort erreicht. Anschließend führt die Straße als eine Höhen- oder Panoramastraße ohne große Höhenverluste wellig und sehr aussichtsreich über die Hochflächen des Taunus in Richtung Nastätten und Lahntal.

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Schnellste Zeit
00:24:00 | 07.07.2013
UweL
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:31:00 | 19.07.2013
forrestgump
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