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Rasos de Peguera (1892 m)

Die "Hörnerberge".

Auffahrten

Von AP – Will man das volle Programm, so startet man die Auffahrt in der Gran Via unterhalb des Zentrums von Berga und fährt den Carrer de Cervantes hinauf, der schon ganz schön steil ist. Nach rechts biegt man ab in den Passeig de les Estaselles und gleich wieder links in den Carrer de la Joaquima de Verduna, der ebenfalls so steil ist wie die Straße vorher. Ein Schild mit der Aufschrift 11% grüßt auch ganz freundlich.
Am Ende der Straße biegt der Weg noch etwas heftiger ansteigend nach links durch einen Kreisel aus Berga hinaus und schwingt sich dann flacher werdend zur BV-4241 hinauf. Auf dieser Landstraße erreicht man in Richtung Westen über den Coll de Jouet den Ort Sant Llorenç de Morunys, nach Osten hin fällt die Straße am oberen Teil von Berga vorbei ins Llobregattal ab. Man fährt aber weder nach links noch nach rechts, sondern geradeaus, denn auf der gegenüberliegen Straßenseite ist schon die Abzweigung Richtung Santuari de Queralt/Rasos de Peguera. Möglicherweise werden die meisten von den wenigen, die auf die Idee kommen, zu den Rasos zu fahren, an jenem Punkt den Beginn des Anstiegs sehen...
Hinter der Kreuzung führt die Straße - die übrigens bis oben hin in einem durchgehend guten Zustand ist - mäßig ansteigend in die enge Schlucht des Riera del Metge (auf Deutsch Arztbach) hinein. Unten am Bach lockt ein Picknickplatz im Schatten einiger Bäume, aber die Pause muss erstmal verdient werden.
Hinter der Schlucht geht es auf knapp 900 m Höhe geradeaus zum Santuari de Queralt hoch, man hält sich aber rechts ab und gewinnt über zwei Serpentinen schnell an Höhe. Von diesem Punkt aus fällt besonders ins Auge, dass die Schlucht von zwei Felsen gekrönt wird, die wie die Hörner eines Wikingerhelms aussehen.
Während der nächsten Kilometer führt die Straße mit einer Durchschnittssteigung von über 8% nach Westen immer höher in die Berge hinein. Ab und zu stehen Häuser am Wegesrand. An einem Campingplatz kommt man auch vorbei.
So ungefähr bei Kilometer 10 des Anstiegs wird es flacher. Die tiefe Schlucht zur Linken macht deutlich, dass man ordentlich an Höhe gewonnen hat. Das Flachstück mit 5% bis 6% Steigung ist etwa 1,5 km lang, dann überquert man den Pas dels Lladres (auf Deutsch Räuberdurchgang) auf ungefähr 1490 m Höhe. Im Anschluß an diese nicht ganz geheure Ecke wird es wieder ziemlich steil. Die Straße knickt nun in Richtung Nordwesten. Geröllrinnen am Hang deuten auf Sturzbäche (torrents) hin, aber beim (ersten) Besuch des Autors sorgte die Dürre seit Herbst 2004 dafür, dass dort kein bisschen Wasser mehr tröpfelte, von stürzen ganz zu schweigen.
Zwischen Kilometer 14 und 15 kämpft man sich über eine steile Kuppe, hinter der es flach auf ein graues Haus zugeht. Das Ende ist nah, denn man sieht hinter dem Haus den Schlusshang und ganz oben auf dem Sattel die Skistation. Noch ein paar lange, steile Kurven, dann ist man oben angekommen. Viel Betrieb ist hier im Sommer nicht, man kann sich in aller Ruhe das große Kreuz auf dem Parkplatz anschauen. Die Liftanlagen sind übrigens während der Auffahrt nicht zu sehen, da sie sich alle auf der Nordseite der Bergkette befinden.

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Von AP – Diese Anfahrt hoch nach Rasos de Peguera ist auf den ersten knapp 11 km identisch mit der Ostanfahrt zum Coll de Fumanya. Anstatt aber wie dort beschrieben nach rechts abzubiegen, hält man sich geradeaus und erreicht auf ziemlich neuem Asphalt nach weiteren 3 km den Coll de Peguera (1716 m Höhe). Dahinter fällt die Straße für etwa 1 km wieder ab, steigt unregelmäßig wieder an und verwandelt sich dann in eine Piste, die aber mit dem Rennrad befahren werden kann. Die letzten 2 km sind ziemlich steil mit einem Steigungsmaximum von über 20 %. Da in dem Waldgebiet auf der Rückseite der Rasos ein Schutzgebiet für den Auerhahn eingerichtet wurde, werden diese letzten Kilometer vermutlich nie asphaltiert werden.

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