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Refreddo (1673 m) Refrec

IMG 7002.

Auffahrten

Von Uwe – Wir beginnen unsere Auffahrt in der Ortsmitte von Sernio und fahren zunächst durch den Ortsteil Biolo. Vielleicht haben wir auch Wanderwegschilder zur Alpe Foppa oder Richtung Guspessa gefunden (leider habe ich nicht darauf geachtet, da ich einen Planungstrack auf dem GPS hatte), denen wir folgen können.
Schon nach einem halben Kilometer durch Obstplantagen und lockere Bebauung merken wir, was die Stunde geschlagen hat, denn gut 1000 Höhenmeter auf weniger als 10 km bedeuten nun mal 10,8 % Durchschnittsteigung. Zum Glück ist die Steigung recht harmonisch und nach einer etwas härteren „Einrollphase“ erreichen wir die ersten der fast 30 Kehren, in denen wir zumindest einmal Luft schnappen oder die Trinkflaschen erleichtern können. Es wechselt sich dichter Wald mit offenen Talblicken ab und immer wieder fahren wir an verlockenden Ferienhäusern oder Alphütten vorbei.
Der Weg ist durchgängig in einem recht ordentlichen Zustand, einzig die Bachfurten sind in offener Bauweise mit dicken Bruchsteinen in Beton ausgeführt, was in der Abfahrt (sofern man nicht den Fußmarsch zum Passo di Guspessa macht) immer mal wieder zum Abbremsen bis fast zum Stillstand zwingt. Autoverkehr gibt es nahezu nicht, da die Straße nur den Anwohnern vorbehalten ist. Wenn man hier morgens oder vormittags auffährt, hat man auch fast durchgängig Schatten, da die Sonne erst später um die Ecke kommt.
Auf einer Höhe von 1673 m endet die befestigte Straße leider bei einigen schön restaurierten Steinhäusern, und wer jetzt die richtigen Schuhe an Bord hat, kann sich auf einen Fußmarsch zum Guspessa machen. Es sind ca. 800 m, die man das Rad tragen wird, auf denen man ca. 130 m Höhe überwindet. Man passiert dabei die Alpe Foppa, die auch auf den Wanderwegbeschilderungen zu finden ist und orientiert sich weiter der Beschilderung Guspessa.
Nach diesen 800 m erreicht man eine fast flache Wiesenspur, auf der man vorsichtig fahren kann und dann bald eine größere Hütte, wo man wieder auf einen Schotterweg kommt, der wenig weiter auf die herrliche Panoramastraße mündet, die den Passo del Mortirolo mit dem Passo di Guspessa und Passo di Trivigno verbindet.
Angeblich gibt es auf einigen Karten auch eine Möglichkeit, am Asphaltende nach rechts über eine Wiesenspur zu einem andern Schotterweg zu wechseln, der auch nahe der Passmarke des Guspessa auf die Panoramastraße mündet. Den Weg hat der Autor aber nicht erkundet.

Fazit:
Als Sackgasse schon fast ein Muss, wenn man in der Gegend ist und keine Angst vor Sackgassen hat. Mit dem entsprechenden Schuhwerk (Rennradschuhe mit Platten aus Kunststoff sind kaum geeignet) kann auch die kurze Tragestrecke eine herrliche Rundfahrt ermöglichen, da das gesamte Kammgebiet mit seinen kleinen Nebenstraßen ausgezeichnete Aussicht bietet und nicht nur den allseits bekannten Mortirolo beherbergt.
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