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Rifugio Barbara (1753 m) Rifugio Barbara Lowrie

schmales Bergsträßchen am Bach entlang

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Von stb72 – Im Valle Pellice sieht man kurz vor Bobbio Pellice schon schön das Seitental, in welchem die Straße nach oben führt. Kurz vor dem Dorf ist das Rifugio auch gut ausgeschildert und nach der Überquerung des Pellice beginnt am dritten Wegweiser zur Barbara der Anstieg.

Das tut er wie erwartet sofort sehr steil, aber nach nur wenigen Metern wird es wieder flach, und der romantische Teil beginnt. Auf jeden Fall kann man die ersten 2 km, nur durch zwei steile Stücke unterbrochen, locker dahinrollen, immer schön am Bach entlang.
Die erste 18 %-Rampe folgt jedoch bald, ist aber auch nur 200 m lang und führt an einigen alten Steinhütten vorbei. Erst nach fast 3 km wird es dann erwartet richtig schwer. Es folgen jetzt nacheinander drei Rampen bei 20 %, maximal kurz ca. 22 %. Zwar noch von etwas flacheren Stücken unterbrochen, werden eben diese jedoch immer kürzer und die dritte Rampe geht praktisch nahtlos in eine permanente Steilheit über. Geradeaus führt die Straße nun für ca. 2 km bei fast 15 % im Schnitt immer weiter ins Tal hinein.
Erst wenn man den Bach nach 5,4 km das erste mal überquert, bringen dann vier Kehren ein wenig Linderung, es bleibt jedoch selbstverständlich steil. Nach Kehre Nummer 4 darf man in leichter Linkskurve das letzte mal 20 % quetschen, bevor eine längere Gerade dann tatsächlich ein kleines Flachstück einläutet. Ein zweites Mal überquert man den Bach, und an einer Alm vorbei (7 km, 740 Hm) kann man kurz locker rollen für 300 m – dann beginnt der Schlusshang, wo noch 300 Hm auf den letzten 2,4 km warten.
Durch zwei Kehren hindurch ist die Steigung zunächst noch recht annehmbar, bis eine lange ca. 600 m lange und harte Gerade sich bei permanent 14–17 % einpendelt. Hier erahnt man dann erfreut das erste Mal das Ende der Straße am Horizont. Auf eine Gerade folgen üblicherweise Kehren, und auch hier führen dann die letzten beiden hiervon deutlich angenehmer bis an den Abzweig zum Colle del Baracun an einem kleinen Schotterparkplatz.
Ab hier sind es nur noch 300 m, aber in der letzten S-Kurve wirds als Schlusshäppchen noch mal so richtig steil, bevor man im schönen Gebirgskessel ist, über welchem bei klarer Sicht sicher ein paar hohe Gipfel zu sehen sind.

Das Rifugio Barbara ist gleich hinter einer kleinen Brücke mit weiteren Almgebäuden. Hier kann man sich verpflegen, übernachten und auch Almkäse kaufen, zumindest lässt das die Ankündigung Vendita Formaggi vermuten. Wieder zurück im Tal sollte man dann natürlich den nächsten Anstieg in Angriff nehmen, z.B. das durchaus lohnende Talende in Villanova Pellice oder auch Rucas lockt den wahren Recken mit einigen steilen, wenngleich gemäßigteren Prozenten am Beginn des Valle Pellice.
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01:19:15 | 11.06.2011
gyorgyigabor
Dolce Vita
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