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Rigidalalp (1750 m)

Blick von ganz oben auf Titlis,
hinter dem der Sustenpass verläuft

Auffahrten

Von colin – Einen definitiven Startpunkt zu finden, ist nicht so einfach und etwas willkürlich. Die Kantonsstrasse von Stans, südlich des Vierwaldstätter Sees, steigt zuerst gemächlich, später deutlich in Richtung Engelberg an. Für die hier zugrunde liegenden Angaben wurde der kleine Ort Grafenort auf einer Höhe von rund 570 m gewählt, den man auf der Hauptstraße passiert.
Sollte man im Übrigen vom nahe gelegenen Ächerlipass abkommen, empfiehlt sich für knapp 6 km die verkehrslose Parallelstrecke zur Hauptstraße zu nehmen, die kurz vor Grafenort wieder in diese mündet. So verbleiben dann noch etwa acht verkehrsreiche Kilometer bis Engelberg. Diese kleine Umfahrung kostet in der Addition vielleicht einen Kilometer mehr, lohnt aber, da man dort seine Ruhe hat.

Bis Engelberg auf 1000 m Höhe erreicht ist, hat man also schon einmal 420 Hm vor sich. Diese werden durch das Engelberger Tal absolut ansehnlich und kurvenreich absolviert. Steigungsspitzen von über 10 % sorgen schon für Betriebstemperatur. In Engelberg fährt man dann für 1,5 km am schönen Eugenisee entlang und genießt erst einmal die Ausblicke. Man passiert rechterhand die Sprungschanze, die einem gar nicht so hoch erscheint, um davon Sprünge über 140 m zu schaffen. Auf ein Überprüfen soll aber verzichtet werden, und man erreicht dann sofort den hübschen Ortskern. Eine kurze Pause wäre bei der tollen Aussicht zu empfehlen, alternativ begibt man sich sofort an den Hauptpunkt der Tagesordnung.
Man erwischt hierzu die Schwandstrasse, die einen nun aus dem Ort heraus nach und nach in luftigere Höhen führt. Ab hier sind es noch 7,7 km und 740 Hm bis zum Ziel. Daraus folgt ein gutes Stück Arbeit, doch wird es einem leichter gemacht, als vielleicht befürchtet. Die Strecke wartet immer wieder mit einigen heftigen Rampen um die 15 % auf, welche jedoch nie besonders lang sind. Dazu existieren genügend ausgleichende Abschnitte mit unter 8 %.
So darf man sich treppenstufenartig bei einer bemerkenswert phantastischen Aussicht nach oben schrauben. Die gesamte Auffahrt verläuft am offen gelegenen Hang; kein Baum also, der einem einmal die Sicht verstellt. Das macht die ganze Sache dann allzu angenehm, wenn die Aussicht von dieser Güteklasse ist.
Es stört im Übrigen kein Auto den Fahrspaß, denn die sind spätestens nach 2 km nicht mehr zu vermelden, und so ist hier absolute Ruhe zu verzeichnen. Wenn der Höhenmetter die 1700-Meter-Marke passiert hat, naht das Ziel, welches dann auch kurze Zeit später erreicht ist. Schade, dass der Asphalt nicht noch etwas weiter geht, denn diese Auffahrt hat Spaß gemacht.

Die schon bei der Auffahrt bemerkten Schaukelbänke laden spätestens bei der Abfahrt nochmal zu einem kurzen Stopp ein, um die Aussicht einzuatmen. Top!

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