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Rojals (975 m)

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Auffahrten

Von Flugrad – Als Ausgangspunkt der Auffahrt wählen wir die Placa de Sant Francesc. Wenn man von Norden kommend die mittelalterliche Altstadt auf der alten Hauptstraße durchquert hat, fährt man am Ende des Platzes mit der Kirche Sant Francesc einfach geradeaus weiter, der Beschilderung nach Rojals folgend. Aus der Stadt heraus verlieren wir dabei ein paar Höhenmeter auf breit ausgebauter Straße.
Nach ca. 500 m müssen wir aufpassen: Die Straße gabelt sich am Beginn eines Gewerbegebietes. Nach schräg links führt eine breite Straße ohne Wegweiser. Diese sollte wir uns für die Rückfahrt merken, falls wir dann Richtung Vilaverd-la Riba weiterwollen. Sie ist die alte C-14 bzw. C-240z, auf einem Abschnitt von ca. 400 m von einem Hangrutsch vor Jahren schon z. T. verschüttet worden und teilweise abgerutscht. Man kann diesen Abschnitt jedoch auch mit dem Rennrad gut passieren, davor und dahinter wird sie noch als Zufahrt zu Feldern und Hütten genutzt. Vor allem kann man damit auch landschaftlich schön die heutige C-14, die fast schon Schnellstraßenstandard aufweist, umfahren.
Wir jedoch wollen nach Rojals in die Berge und fahren schräg rechts, weiter durch das Gewerbegebiet. Bald haben wir die Stadtgrenze erreicht. Wir fahren nun auf einem fast halb so breiten Sträßchen durch noch landwirtschaftlich genutzte Felder, zunehmend steiler, mit einer ersten kurzen Rampe. Dieser Abschnitt hat eine kurze Zwischenabfahrt, aber auch eine gleichfalls kurze 15 %-Rampe zu bieten. Das Höhenprofil in ein trockenes Seitental hinein ist unregelmäßig.
Bei Kilometer drei vollzieht die Straße am Talschluss eine Rechtskehre, womit wir die erste Kehrengruppe erreicht haben. Nun gewinnen wir deutlich an Höhe, die Belvederes auf den östlich gelegenen Gebirgszug Serra Carbonera, auch in die Francolí-Schlucht oder zurück nach Montblanc, werden trotz des Waldgebietes, das aber eher lichten (Pinien-)Bewuchs aufweist, häufiger.
Insgesamt neun übereinandergestapelte Kehren mit unterschiedlich langen und steilen Geraden dazwischen führen uns kurzweilig hinauf auf einen kleinen, landwirtschaftlich geprägten Geländeabsatz. Dort weist nach rechts in einen Feldweg hinein ein bedeutend aussehender Wegweiser nach Rojalons. Nicht in die Irre führen lassen. Dieser Ort besteht aus einer Gutshofruine, mehr nicht. Wir bleiben auf der Straße und können das verlassene Anwesen bald von oben betrachten.
7,5 km haben wir schon hinter uns, 5 km und ca. 300 Hm noch vor uns. Die letzten beiden Kehren liegen noch einmal in einem lichten Waldstück, wobei man die Kirche von Rojals durch die Bäume schon erspähen kann. Danach wird es auf den letzten 1,2 km am Steilhang hinauf noch einmal etwas höherprozentig. Und dann stehen wir am Ortsschild. Blick zurück und hinunter auf Montblanc nicht vergessen.
Das Dorf empfängt uns etwas rustikal mit der Abfallsammelstelle. Grund: Die LKW haben in den engen Gassen keinen Platz. Rojals liegt auf einem langgestreckten Höhenrücken, zu Beginn rechts die romanische Kirche. Wir sollten aber die Gelegenheit nutzen, um auf der engen Hauptstraße bis zum anderen Ende des Dorfes weiterzufahren – es lohnt sich.

Wenn man jetzt ein Mountainbike dabei hätte, könnte man auf dem anschließenden Naturweg auf den bis zu 1130 m hohen Bergkamm der Muntanyes de Prades weiterfahren, der Rojals vom gar nicht mal so weit weg liegenden Prades trennt. Laut Beschilderung käme man mit einem solchen Rad auch weiter bis ins gar nicht so weit entfernte Prades (unterhalb des Coll de l’Arena). Wir rollen jedoch auf der zweiten Magistrale des Zwei-Straßen-Dorfes wieder zurück, machen noch einen kurzen Halt an der beflaggten Mini-Rambla. Das eigentlich nett aussehende Restaurant hatte im September 2019 leider „wegen Krankheit vorübergehend geschlossen“ – schade!
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