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S-Charl (1810 m)

Die Straße steigt zwar stetig, jedoch nur mit ca. 5 % an.

Auffahrten

Von Kletterkönig120 – Die Auffahrt beginnt an der Innbrücke südöstlich von Scuol. Unmittelbar nach der Brücke überwindet die Straße durch einen bewaldeten Hang eine erste kurze Rampe, bevor nach 800 m von rechts der von der Gurlainabrücke herführende, aphaltierte Weg einmündet.
Auf den folgenden Kilometern sind fast durchgängig Steigungen um die 10 % zu bewältigen, flachere Stücke finden sich lediglich in den 7 Kehren, die man im unteren Teil der Auffahrt durchfährt, welche den bewaldeten Nordhang hinaufführt. Gelegentlich bieten sich Ausblicke auf die gegenüberliegende Talseite nach Ftan.
Nach 3,4 km geht die Steigung dann zurück und die nächsten 300 m führen flach dahin; anschließend folgt bis zur Bushaltestelle Plan da Funtanas sogar eine ca. 900 m lange Abfahrt, an deren Ende man sich nun im Val S-Charl befindet, nachdem mit den ersten 4,6 km die Clemglia-Schlucht umfahren wurde.
Unmittelbar nach dem Plan da Funtanas folgt ein etwa 1 km langes Steilstück mit 10 %, bevor bei Kilometer 6,0 ein 110 m langer, beleuchteter Tunnel zu durchfahren ist.
Etwa 300 m nach dem Tunnel endet der asphaltierte Teil der Auffahrt, von nun an geht es auf Naturbelag weiter. Die Straße führt jetzt die meiste Zeit mit einer durchschnittlichen Steigung von 5 % durch das enge, schluchtartige Tal neben dem Bach entlang, der Gelegenheit zur Abkühlung bietet, falls es zu warm werden sollte. Nach rund 10 km passiert man das Wasserkraftwerk am Ausgang des Val Mingèr auf einer Höhe von 1654 m. Von hier sind also nur noch rund 160 Hm zu bewältigen.
Zunächst ändert die Straße ihre Richtung und knickt in südöstlicher Richtung ab. Kurz danach überquert die Straße einmal mehr eine Schotterreisse, wo sich das Geröll von den umliegenden Berghängen seinen Weg ins Tal gesucht hat. Bei Kilometer 12 läßt man das Museum Schmelzra rechter Hand liegen, kurz darauf kommen die ersten Häuser von S-Charl in Sicht, und schließlich ist an der Bushaltestelle im Ort das Ende der Auffahrt in einer Höhe von 1810 m erreicht.
Die MTB-Dreiländertour führt ebenfalls bis dort hoch und dann weiter über die Alp Astras, den Pass Costainas nach ; zumindest bis dorthin ist die Strecke auch für Rennräder problemlos zu bewältigen. Wer nicht gleich wieder zurück fahren will, kann sich nach der Anstrengung auf der Terasse des am Ortseingang gelegenenen Hotel Mayor eine verdiente Erfrischung gönnen und die umgebende Bergwelt geniessen.
Bei der Abfahrt sollte man genügend Umsicht walten lassen, da die Naturstraße gelegentlich Löcher und Geröll aufweist, die im Wechsel von Licht und Schatten manchmal schlecht und damit spät erkennbar sind.
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