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Saint Véran - Pic du Chateaurenard (2937 m) Chapelle de Notre Dame de Clausis

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Saint Véran - Pic du Chateaurenard

  • Renko, 07.05.2013, 20:45 Uhr
    Die erwähnte Fortsetzung ist tatsächlich nicht mehr durchgehend asphaltiert und auch mit dem Rennrad nicht durchgehend fahrbar.
    Für MTBler geht aber der Traum zu 100% fahrbar und noch viel weiter bis in beinahe 3000 Metern Höhe - noch 200m höher als der Agnel.
  • TBone, 07.05.2013, 20:38 Uhr
    ...du meinst den Pic de Chateaurenard mit dem Observatorium ? Bist du den gefahren ?

    Gruss

    Torsten
  • Renko, 07.05.2013, 20:49 Uhr auf TBone
    Genau...den meinte ich. Da war ich zu faul nachzuschlagen...
    Die Auffahrt ist ein kompletter Traum und die Ausblicke auf Agnel und Viso schon oberste Sahne...
    Die letzten paar Kilometer vor dem Observatorium sind vergleichsweise einfach, die erste Hälfte der Schotterauffahrt etwas schwieriger. Die einst asphaltierte Strasse hinter Saint Véran war abschnittsweise überraschend schlecht für eine offizielle Strasse, jedoch nicht steil.
  • Bergziegenmutant, 08.05.2013, 13:13 Uhr auf Renko
    Servus Renko,
    wie ist die Auffahrt im Schotter im Vergleich zum Parpaillon ??
    Wie hoch kann man dort kommen (mit unseren Parpaillon geprüften Tourenräder) ??

    Scheint interessant zu sein - lässt sich dies in irgendeine Tour einbauen oder ist es auf jeden Fall eine Stichstraße ??

    Grüße aus dem heute sehr sonnigen Allgäu, Jürgen
  • Renko, 08.05.2013, 13:34 Uhr auf Bergziegenmutant
    Salü Jürgen
    Als Ergänzung zum Agnel lässt sich der Pic prima einbauen.
    Mit Tourenbereifung sollte es klappen - nur eine kurze Rampe war mit dem MTB schwierig; mein MTB war aber selber nicht der beste auf Schotterpisten.
    Vielleicht ist der Zustand leicht unter dem Parpaillon, die Auffahrt habe ich jedoch gar nicht als horrend in Erinnerung.
    Weiter unten auf französischer Seite ist eine interessante Bergstrasse, ich kann mich gerade nicht an derer Namen erinnern. Signal de XYZ oder so etwas, auf QD gibt es die Beschreibung.
    Grüsse ebenfalls aus dem Frühsommer.
    Renko
  • TBone, 08.05.2013, 14:41 Uhr auf Renko
    ...du meinst den Sommet Bucher ?
  • Bergziegenmutant, 08.05.2013, 14:49 Uhr auf Renko
    Nochmals Hallo,
    der Parpaillon war auch für mich rauf von beiden Seiten fahrtechnisch kein Problem - halt lang, anstrengend und hochalpin. Auf solchen Wegen ist das "runter" immer die schwierigere Aufgabe - kann es da immer nicht glauben, dass du dies mit dem Rennrad fährst.
    Beim Parpaillon ist die größte Herrausforderung der Tunnel - immer für eine Überraschung gut.

    Danke für deine Rückmeldung - diese Auffahrt wird dann wohl irgend wann mal auf unserem Tourenprogramm stehen (aber nicht dieses Jahr - ist mit Zentralmassiv und Provence schon ausgearbeitet).

    Gruß, Jürgen
  • Renko, 08.05.2013, 15:37 Uhr auf Bergziegenmutant
    Na ja, der obige Poster hat es auch geschafft!
    Sommet Buchet heisst die andere Auffahrt tatsächlich. Er ist teils geteert, aussichtsarm jedoch bis ganz kurz vor dem Gipfel.
    Der Pic dagegen ist deutlich schöner als der Agnel, da ist ja der 360 Grad Blick vom Feinsten!
    Wenn der Parpaillon technisch unproblematisch war, dann wird der Pic gut machbar sein...
  • Uwe, 08.05.2013, 16:48 Uhr auf Bergziegenmutant
    Hallo Jürgen!
    Um den Tunnel ranken sich ja einige Mythen. Was hat er denn so besonderes?
    Entschuldige, dass ich wirklich von der Ecke keine Ahnung habe.
    Grüße, Uwe
  • TBone, 08.05.2013, 18:37 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe

    guckst du die Bilder von diesem Tag , dann weisst du es

    Gruss Torsten
  • Bergziegenmutant, 08.05.2013, 18:50 Uhr auf Uwe
    Servus Uwe,
    den Link zu den Bildern hat dir ja "TBone" Torsten schon gepostet.
    Hier noch der entsprechende Bericht dazu.

    Noch Fragen ??

    Gruß, Jürgen
  • Renko, 08.05.2013, 19:39 Uhr auf Bergziegenmutant
    Danke an beide für die Links: weder Bericht noch Fotos je gesehen :(
    Die Eisplatten im Tunnel sind atemberaubend. Noch nie so eine dicke Eisschicht gesehen...
    Statistik des Tages: nach einem äusserst strengem Winter in Sibirien in den 1960er Jahren wurde Ende des Winters in einem Zufluss des Baikal-Sees eine Eisschicht von 10 Metern gemessen: der Fluss war bis aufs Flussbett dicht.
  • Uwe, 08.05.2013, 20:09 Uhr auf Bergziegenmutant
    Oh, das hat etwas!
    Wie lang ist das Loch? Ich habe mal irgendwo im Netz Berichte von Autocampern gelesen, die früher durch das Loch gefahren sind ;-)
    Danke fürs posten.
    Grüße, Uwe
  • Bergziegenmutant, 08.05.2013, 21:33 Uhr auf Uwe
    520 Meter lang auf 2650 Meter über Meer
  • Cinelli09, 08.05.2013, 21:35 Uhr auf Uwe
    Der Tunnel ist ca. 500m lang.Wenn man alleine reinfährt,braucht man schon eine gewisse Nervenstärke.

    Er ist wenigstens gerade und so sieht man bald sprichwörtlich das Licht am Ende des Tunnels...

    Schlimmer ist und weitaus mehr Nerven fordert der Tunnel am Jafferau,da der noch dazu gekrümmt ist,also ne Kurve macht. http://www.youtube.com/watch?v=K4H0hxWxgsY
  • Bergziegenmutant, 08.05.2013, 21:36 Uhr auf Renko
    Hallo Renko,
    reicht deine Erinnerung an die Weiterfahrt von Saint Vèran zum Pic de Chateaurenard noch für eine Beschreibung hier auf Quäldich - dies fänd ich toll.

    Also ran an eine der legendären Renko - Beschreibung des Pic de Chateaurenard auf Quäldich !!!

    Den Sommet Bucher hab ich gefunden - ist ja eine deiner Beschreibungen.

    Gruß, Jürgen
  • Uwe, 08.05.2013, 21:56 Uhr auf Cinelli09
    Pfui, da muss ich jetzt aber nicht hin ;-)
    500 m sind ja an sich nichts besonderes, aber in einem solchen Rattenloch?
    Ich war mal vor einige Jahren mehrere Tage (nur jeweils einige Stunden) beruflich in einer gut 800 m langen Brücke. Lichte Höhe ca. 1,5 m bei einer Körpergröße von gut 1,90 m..., keine feste Beleuchtung, nur mit Taschenlampe und schwerem Werkzeug im Schlepptau. Glücklicherweise hatte ich aber noch einen Kollegen dabei. Oben fuhren die Autos und unten wurschtelten wir an einer Kabelkanalanlage. Immerhin war das Ding aber trocken und nicht baufällig.
    Grüße, Uwe
  • getri, 08.05.2013, 22:11 Uhr auf Cinelli09
    Danke für den Link - auch wenn das von so einem Moped-Fahrer ist ...
    Den Tunnel bin ich vor etwas mehr als 10 Jahren auch gefahren, hatte ihn nicht mehr so arg in Erinnerung, vor allem die Länge
    Wenn man's weiß und ein gscheites Licht mitnimmt, ist's OK. Zu Panikattacken sollte man trotzdem nicht neigen.
    gruß, Gerhard
  • Renko, 08.05.2013, 22:18 Uhr auf Cinelli09
    Genau, der Saraceni spielt in einer anderen Liga.
    Bin das erste Mal allein und ohne Beleuchtung durch den Tunnel gelaufen. Die eine Hand stets an der Tunnelseite, die andere Hand auf dem Fahrrad, noch dazu viel Wasser auf den Tunnelboden.
    Da freut man sich, wenn man die 800m hinter sich hat...
    Aber sowohl Jafferau und Parpaillon haben was gemeinsames: Abenteuer pur...
  • Cinelli09, 09.05.2013, 20:02 Uhr auf Renko
    @getri
    Der Moped-Fahrer link paßt sicher nicht hierher,aber man bekommt komprimiert auf 4 min auch als Radler vermittelt,durch was man da durch muß

    @renko
    Bist Du (wie ich seinerzeit) den Tunnel dann auch wieder bergab gefahren,also 2mal ?

    Zwischenzeitlich hab ich mal gelesen,daß man vom Jafferau-Plateau auf ev. vogelwilden Trails direkt Richtung Bardonechia abfahren kann.

    By the way: "Jafferau" nennt sich auch eine Bergankunft des diesjährigen Giro http://www.gazzetta.it/Speciali/Giroditalia/2013/it/tappa.shtml?t=14&lang=it

    Diese Straße kenn ich nicht,es ist jedenfalls nicht die alte Militärstraße via Tunnel,die geht ja auch nicht in Bardonechia los,sondern weiter talauswärts.

    Damals bin ich auch Chaberton gefahren,Sommeiller,Assietta-Kammstraße etc..Varaita Maira Kammstraße.Wilde Westalpen.Durch die zahlreichen Unwetterereignisse der letzten 10/15 Jahre dürfte allerdings vieles (insbes. z.B. Chaberton) soo nicht mehr oder nur eingeschränkt machbar sein.Schade.
  • Cinelli09, 09.05.2013, 20:24 Uhr auf Uwe
    Uwe,1,90 zu 1,50 - da musstest Du Dich aber heftig falten.Jetzt weiß ich ,woher bei unseren Magenta-Freunden manchmal der Kabelsalat herkommt ,the person you have called is temporarily.......etc etc. :-))

    Grüße

    Günter
  • Renko, 09.05.2013, 20:56 Uhr auf Cinelli09
    Nein, ich bin vom Jafferau direkt nach Bardonecchia gefahren. Das erste Stück ist zu 0% befahrbar, eher ein trockenes, mit Geröll gefühltes Bachbett. Später alles wieder fahrbar. Auch gibt es ein Pfad ins Someiler-Tal, Zustand unbekannt.

    Die Bergankunft ist vermutlich die Ski-Station oberhalb Bardonecchia. Die bin ich gefahren, die Fortsetzung (Hang-Strasse) zum Saraceni-Tunnel ist vor vielen Jahren auf langer Strecke abgerutscht und existiert nur noch als Pfad, war jedoch gut begehbar.

    Habe kürzlich einen Bericht von einer MTB-Tour in jener Region gelesen. Der motivierte MTBler meinte, der Chaberton sei nicht die Mühe wert. Man sollte einen Verein gründen, eine Woche Sommerurlaub opfern und die Piste wieder frei schaufeln...
  • getri, 09.05.2013, 21:07 Uhr auf Cinelli09
    Wir sind damals auch vom Gipfel des Jafferau nach Bardonecchia runter gefahren.
    Bezügl. "Moped-Fahrer": Es war speziell am Jafferau erschreckend, wie sich da die Moped-Fahrer aufgeführt hatten. Auf direktem Weg zum Gipfel hochgeglüht und wieder runter (also nicht auf der Schotterstraße), null Respekt vor irgendeiner hochalpinen Natur oder so was, das war für die nur eine Spielwiese. Erschreckend. Da sind mir die Fahrverbote für MTBer bei uns im Ösi-Land wieder fast sympatisch ...
    Beim Giro fahren sie, glaub ich, von Bardoneccia Richtung "Hotel Jafferau" - da sind wir damals auch runter gekommen, wenn ich mich recht erinnere.
  • Uwe, 09.05.2013, 21:31 Uhr auf Cinelli09
    Hallo!
    Ist zwar inzwischen ziemlich offtopic...
    Aber damals waren die Knie der Arbeitshose nachher durch und die Rückenschmerzen sind mir auch noch in Erinnerung.
    Naja, das ganze Thema ist eher nichts für ein Radforum, nicht einmal mehr die Geschichte mit dem damaligen Radteam.
    Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 09.05.2013, 21:47 Uhr auf Renko
    @renko
    Na ja,mir war das bei meiner Befahrung so gegenwärtig,als sei der Chaberton der höchste anfahrbare Punkt der gesamten Alpen .Ob das stimmte oder noch stimmt,weiß ich jetzt spontan auch nicht.Ich konnte ca. 80/90 % wirklich fahren,nur mittendrin war so ne steile Schutthalde,da mußte man schieben.Heutzutage kann man mit dem MTB seriös wahrscheinlich nur noch bis zum "gespaltenen Felsen" fahren,dann Ende Gelände.

    @getri
    Vom Chaberton gibts ja die wildesten Geschichten von den Mopedfahrern.Ab Anfang der 90er war die Auffahrt mit dem Motorrad aus Naturschutzgründen bei Todesstrafe verboten.Die Jungs schissen sich aber drum und fuhren mit den Enduros nach wie vor bis zum Gipfelplateau.Just tauchte die allgegenwärtige Carabinieri mit dem Hubschrauber auf und nahm die Enduros ans Seil und verbrachte diese so ins Tal.Das kostete jeden einzelnen (so aus der Erinnerung heraus) damalige ca. 5.000/6.000 DM (umgerechnet) plus natürlich die empfindlichen Bußgelder nach Naturschutzgesetz /Immissionsschutzgesetz (analog eurem seeligen IGL-100er :-)).Und die Freaks mußten zu Fuß den Berg runter.Was für ein Spaß !!!

    (Hör mir bitte mit dem leidigen Thema Ösi-MTB-Fahrverbotsterror auf.Da krieg ich spontan sooo nen dicken Hals :-)).Erst heute wieder eine leidige Diskussion mit nem Tiroler Alm-Fascho im Kaisergebirge.Sie kriegens einfach nicht aus ihren Köpfen raus.Na ja,man hat halt keine Ski an,denn da ist jede,und zwar jede Natur- Sauerei in AT legitimiert.Genug geschimpft,ich reg mich ja wieder ab)
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